In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der Euro hat seine Abwärtstrendlinie gebrochen. Nun ist der Weg zur 1,50-Dollar-Marke frei. ...
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Und wieder ist es zunächst die Krise in der Ukraine, die für die Kursbewegungen im DAX herhalten muss. Zunächst dümpelte der DAX trostlos vor sich hin, dann kam es zu einem plötzlichen Anstieg. Als Grund wurden Hinweise genannt, die für eine politische Lösung des Konfliktes sprechen. So seien weitere Gespräche geplant und Russlands Präsident Wladimir Putin soll eine Verschiebung des für Sonntag geplanten Referendums in der Ost-Ukraine gefordert haben.

Aber die gute Laune hielt nicht lange an. Gegen 15.00 Uhr kam es zu einem ersten Einbruch. Gegen 16.00 Uhr brach der DAX urplötzlich nahezu senkrecht um 100 Punkte ein. Das wiederum dürfte mit einer Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen zusammengehangen haben. Dieser Einbruch wurde aber genauso schnell wieder aufgekauft, was wahrscheinlich ebenfalls mit dieser Rede zusammenhing. (Allerdings geschah beides kurz vor Redaktionsschluss, so dass ich das noch nicht verifizieren konnte – es bleibt also für heute eine Vermutung.)

Somit erleben wir heute das Idealbild einer Schaukelbörse. Dazu der Intraday-Chart:

Es ist eben das, was die aktuelle Situation seit Wochen ausmacht: Eine Schaukelbörse, getrieben von Nachrichten, ohne klare Richtung und ohne gute Signale. Und da ist der DAX zurzeit leider kein Einzelfall. Das gleiche Bild ergibt sich bei den US-Indizes und beim Gold.

Wenn Sie also das Gefühl haben sollten, ich schreibe zurzeit häufiger das Gleiche, so liegt das nicht an mir. Es hängt mit dieser nervigen Seitwärtsbewegung zusammen, die uns seit Anfang des Jahres heimsucht. In solchen Zeiten wird es zunehmend schwieriger, jeden Tag ein neues Thema zu finden. Die entsprechenden Ausbruchsmarken habe ich schon einige Male genannt. Die charttechnische Situation ist erschöpfend diskutiert. Die politischen, wie wirtschaftlichen Rahmenfaktoren auch abgearbeitet. Es muss etwas passieren, damit die Börse neuen „Schreib-Stoff“ erhält. Allerdings geben mir solche Phasen Gelegenheit, etwas über die Hintergründe der Charttechnik, das Traden oder Vergleichbares zu schreiben – dazu hat man sonst kaum Zeit.

Euro/Dollar verlässt Abwärtstrend

Der einzige Chart, bei dem zurzeit etwas Spannendes geschieht, ist der Euro/Dollar:

Der Euro hat seinen bisherigen Abwärtstrend (rote Linie), den Sie hier in dem langfristigen Chart erkennen können, nun eindeutig gebrochen. In der Vergrößerung wird es deutlicher:

Sehr schön ist der erste Ausbruchsversuch zu erkennen, der noch scheiterte. Dann folgte der zweite Versuch mit dem Retest an die rote Linie. Der Euro hangelte sich dann an dieser Linie entlang, konnte sich aber von dieser abstoßen und ist nun wieder zur blau gestrichelten Mittellinie gelaufen. Auch wenn hier noch die entsprechende Dynamik fehlt, muss man den roten Abwärtstrend nun als nachhaltig gebrochen ansehen.

Die Mittellinie

Generell kann man sagen, dass der Euro/Dollar sich seit Anfang 2013 an der Mittellinie seines Aufwärtstrendkanals entlanghangelt. Auch das ist typisch für einen gesunden Aufwärtstrend.

Sehr schön ist dabei zu erkennen, wie hoch die Relevanz der hier eingezeichneten Linien ist. Und Sie wissen, diese Linien sind nicht im Nachhinein gezeichnet. Den Chart stelle ich seit vielen Monaten vor, es hat sich hier nichts verändert.

Insgesamt spricht dieser Ausbruch dafür, dass der Euro nun weiter der bisherigen Prognose folgt und die obere Linie der großen Seitwärtsbewegung, die Sie im oberen Chart erkennen können, ansteuert. Mit anderen Worten, dass Kursziel liegt weiterhin bei 1,50 Dollar. Wenn der Euro die 1,50 Dollar-Marke erreicht, werden sicherlich die Stimmen wieder lauter, die eine Schwächung des Euros fordern.

Doch wichtig für die weitere Entwicklung des Euros wird die morgige EZB-Sitzung. Analysten rechnen damit, dass Hinweise auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik bekannt gegeben werden.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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