In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Ein Blick auf den DAX-Chart inklusive Prognose und die Antwort auf die Frage, wie die Aktienmärkte trotz hoher Bewertungen doch immer weiter steigen können - la ...
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Heute müssen wir zunächst einmal einen Blick auf den aktuellen DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode werfen:

Der DAX ist in der aktuellen Konsolidierung genau an die 9.379er-Marke von oben gelaufen (siehe roter Pfeil) und bestätigt damit noch einmal eindrucksvoll diese untere Kante des hellblauen Rechtecks. Es ist bereits der zweite genaue Test wichtiger Linien der Target-Trend-Methode (siehe auch schwarzer Pfeil) in den vergangenen Wochen.

Allerdings ist der DAX im Hoch an der oberen Linie des alten Aufwärtstrendkanal (grün) abgeprallt. Es kann also sein, dass er diesen wieder aufnimmt. Damit zeigt die Target-Trend-Methode eindrucksvoll ihre Stärke. Denn wir können mit ihr klare Signale erkennen:

So lange der DAX die 9.379er-Begrenzung nicht nach unten verlässt bleibt das Bild eindeutig bullish. Bestätigt wird dieser bullishe Eindruck, wenn die blau gestrichelte Mittellinie bei 9.862 Punkten nach oben gebrochen wird.  Denn dann müssen wir uns schon mit der lediglich psychologisch wichtigen 10.000-Punkte-Marke beschäftigen. Wobei es mich nicht wundern würde, wenn trotz dieser wichtigen Marke auch weiterhin die Rechtecke der Target-Trend-Methode die höhere Relevanz zeigen (so wie es auch schon bei der 9.000er-Marke der Fall war, siehe schwarzer Pfeil).

Wenn die 9.379er-Marke hingegen fällt, wäre das nächste Kursziel erneut die 8.896er-Marke. Sollte diese auch noch dynamisch brechen, dann könnte sogar noch das rote Alpha-Target ins Spiel kommen. Aber erst dann!

Wie gesagt, so weit ist eigentlich alles ganz klar. Daher heute zu einem anderen Thema:

Einzigartige Zeiten mit Schwächephasen

Sie erinnern sich noch: Ich hatte Ihnen am vorigen Dienstag einen Steffens Daily mit dem Titel „Einzigartige Zeiten“ zugeschickt (diesen finden Sie auch hier). In diesem beschrieb ich die Möglichkeit, dass der S&P500 nach 15 Jahren Seitwärtsbewegung nun wieder in einen 15 bis 20 Jahre dauernden Aufwärtstrend einmünden könnte.

Dazu erhielt ich mehrere Mails von Lesern, die mich fragten, wie das denn angesichts der doch bereits ambitionierten Bewertung US-amerikanischer Aktien möglich sein solle. Auf diese hohe Bewertung haben mein geschätzter Kollege Torsten Ewert und ich in dieser Woche ebenfalls hingewiesen. Also, wie soll es zu einer solchen Rally kommen? Steigen die Bewertungen ins Fantastische?

Vom Großen zum Kleinen

Dazu ein Blick auf den langfristigen Verlauf des S&P 500. Allerding bergen solche langfristigen Charts gewisse Tücken. Sicherlich stiegen die Kurse von dem Tief der Seitwärtsbewegung 1974 bis in das Jahr 2000 steil an. Aber eben nicht linear und gleichmäßig. Es kam vielmehr nach der ersten Erholungsrally zu einem zunächst zähen Prozess, bei dem ausgedehnte Konsolidierungen und Trendphasen immer wieder wechselten. Im folgenden Chart des S&P500können Sie dieses Phänomen sehr gut erkennen:

 

Sie sehen zum Beispiel von 1976 bis 1980 eine Konsolidierungsphase, die immerhin vier Jahre dauerte! Aber auch danach kommt es noch zu einigen mehrjährigen Konsolidierungsphasen. Erst im reiferen Stadium der Rally entwickelt sich eine Dynamik, in der mehrjährige Konsolidierungen nicht mehr zu erkennen sind. Die größeren Konsolidierungen ab 1991 dauerten meist nur noch ca. ein Jahr.

Vier Jahre Konsolidierung reichen, um hohe Bewertungen abzubauen

Natürlich können in vier Jahren Seitwärtsbewegung Überbewertungen auch schnell wieder abgebaut werden. Sie müssen also bei der Betrachtung der Bewertung in diesen großen Rallys die vielen Phasen der Unsicherheit und der Konsolidierungen, die gerade im ersten Drittel entstehen, einrechnen.

Um übrigens zu verstehen, was in diesen Konsolidierungszeiten geschieht, muss man sich nur den 1987er-Crash anschauen. Auch danach dauerte es vier lange Jahre, bis die Rally fortgesetzt wurde (das Hoch vor dem Crash wurde zwar vorher schon überwunden, doch konnte sich der S&P500 von diesem Niveau nicht nachhaltig befreien.)

Im Anschluss an den 1987er-Crash waren viele Analysten noch bis weit in die der 1990er Jahre hinein absolut davon überzeugt, dass der Dollar und damit auch der US-Aktienmarkt zusammenbricht und dass die Krise gerade erst angefangen hat. So sehr hat dieser Crash damals die Gemüter erschüttert, ein Crash, der in diesem Chart nur eine kleine Konsolidierung von vielen ist…

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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