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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut die Leitzinsen unverändert gelassen und das, obwohl sie die Inflationsprognosen für 2014 auf 1 Prozent und 2015 auf 1,3 Prozent nach unten korrigiert hat. Zudem enttäuschte die EZB die Erwartungen einiger Analysten, weil sie nicht für mehr Liquidität auf dem Finanzsektor zur Verfügung stellen will.

Diese Entscheidung könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass die EZB mit einem etwas stärkeren Wirtschaftswachstum als bisher rechnet. So wurde die Prognose des Bruttoinlandsprodukts 2014 von zuvor 1,1 auf nunmehr 1,2 Prozent angehoben. Für 2015 und 2016 erwartet die EZB 1,5 und 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum.

Den Markt hat die EZB-Entscheidung nicht sonderlich beindruckt, der Beschluss der USA, nun Sanktionen gegen Russland zu ermöglichen, dagegen schon. Allerdings beruhigten sich die Börsen, als klar wurde, dass die Sanktionen nun möglich sind, aber noch nicht eingesetzt werden. Offensichtlich soll durch diese Maßnahme lediglich der Druck leicht erhöht werden.

Wie gestern geschrieben, sollten Sie im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine noch eine Weile mit Säbelrasseln der beteiligten Parteien rechnen. Allerdings werden die Märkte immer weniger auf die damit in Zusammenhang stehenden Nachrichten reagieren, weil sie sich an das Szenario gewöhnen. Sollten hingegen klare und konkrete Eskalationshinweise auftauchen, wird dies die Märkte erneut beunruhigen.

DAX mit klaren Signalen

Und damit wird es Zeit, sich mal wieder dem DAX nach der Target-Trend-Methode zuzuwenden. Hier sind die Signale eindeutig:

Der DAX ist zunächst im November/Dezember 2013 von unten an die Rechteckbegrenzung bei 9.379 Punkten gelaufen (roter Pfeil) und hat diese damit bestätigt. Danach kam es zu einem Ausbruch über diese Linien und zu einem Test der blau gestrichelten Mittellinie bei 9.862 Punkten im Januar. Anschließend folgte aufgrund der Sorgen um die Schwellenländer eine Konsolidierung, die genau an die ehemalige Trendlinie (dicke schwarze Linie; siehe auch Chart unten) reichte und diese damit erfolgreich testete. Die kritische 9.000er-Marke (rote Linie) wurde dabei nicht unterschritten und somit auch nicht das Alpha-Target aktiviert.

Der DAX stieg stattdessen wieder dynamisch an und trat erneut in das nächst höhere Rechteck ein. In dieser Woche wurde die 9.379er-Marke idealtypisch von oben getestet (aufgrund der Ukraine- und Russland-Krise).

Nach der Target-Trend-Methode sollte nun eigentlich der nachhaltige Eintritt in das obere Rechteck abgeschlossen sein. Das heißt, eigentlich kann es nun weiter nach oben gehen.

Die bearishe Variante:

Sollte das jedoch nicht geschehen, wird es einfach: Der Markt bleibt so lange bullish, bis die 9.379er Marke erneut unterschritten wird. Diese Linie ist demnach die im Moment höchst relevante Unterstützung. Sollte diese Linie erneut fallen, muss im weiteren Verlauf mit einem Test der 9.000er Marke gerechnet werden, und dann könnte es schnell kritisch werden.

Die bullishe Variante

Bleibt der DAX in dem oberen Rechteck, werden die bullishen Signale dann bestätigt, wenn die Mittellinie bei 9.862 Punkten überschritten wird. Und das macht natürlich auch nach klassischer Charttechnik Sinn, schließlich hätte sich dann ein neues Allzeithoch ausgebildet.

Das Alpha-Target

Nach wie vor gilt für das Alpha-Target, dass es erst aktiviert wird, wenn die 9.000er-Marke nach unten gebrochen wird. Das müsste aber schnell passieren, denn der Kursverlauf entfernt sich immer mehr von der rot gestrichelten Konsolidierungslinie, die durch das Target führt. Und diese Konsolidierungslinien geben die normale Abwärtsdynamik an, die der DAX seit Jahren innehat. Je weiter sich also der Kurs von dieser Linie entfernt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass das Target noch erreicht wird.

Fazit:

In diesem Chart zeigt sich, wie so oft, wie wichtig die Rechtecke für den DAX-Verlauf sind. Und Sie wissen, diese Rechtecklinien nach der Target-Trend-Methode existieren schon seit vielen Jahren! Wir haben sie schon eingezeichnet, als der DAX noch weit von dem aktuellen Niveau entfernt war. Wichtig dabei ist, dass diese Linien in der klassischen Charttechnik nicht existieren! Die Target-Trend-Methode ist die einzige Methode, die über diese Projektionen Widerstände im ansonsten so „luftleeren“ Raum neuer Allzeithochs ausmachen kann.

Der langfristige Chart

Und weil es so schön ist, zeige ich Ihnen heute noch einmal den langfristigen DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode, um noch einmal ein Gesamtbild darzustellen:

Ich weiß, diese Charts wirken in der Gesamtübersicht aufgrund der vielen Linien zunächst immer etwas „verworren“. Wenn Sie sich jedoch etwas Zeit nehmen, erkennen Sie die klare Rhythmik der Kursbewegungen, die sich so schön mit dieser Methode belegen lässt.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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