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Nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters „Automatic Data Processing Inc“ (ADP) wurden im  Januar 175.000 Stellen geschaffen. Analysten hatten mit einem Wert von 189.000 Stellen gerechnet, nach zuvor 227.000 Stellen im Dezember. 

Zwar wird der ADP-Bericht gerne als Hinweis auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht gewertet, allerdings können die Zahlen dennoch weit voneinander abweichen. So wurde nach dem offiziellen Arbeitsmarktbericht im Dezember lediglich 74.000 Stellen geschaffen und damit deutlich weniger als der ADP-Bericht erwarten lies. Und deswegen sollten Sie, sofern sie den ADP-Bericht in ihre kurzfristigen Analysen überhaupt einbeziehen, diesen immer im Zusammenhang mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und anderen Hinweise analysieren (dazu dann am Donnerstag mehr).

Mittelfristig ist er hingegen hilfreich, da in der Gesamttendenz gewisse Parallelen zum offiziellen Arbeitsmarktbericht zu erkennen sind. Zurzeit gehen die Prognosen für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag um 14.30 Uhr veröffentlicht wird, von 75.000 neu geschaffenen Stellen aus. Das hängt damit zusammen, dass viele Beobachter eine deutliche Abschwächung des Stellenwachstums im Zusammenhang mit dem kalten Winter zum Jahreswechsel erwarten. Der ADP lässt eine solche Abschwächung allerdings nicht erkennen und so könnte (!) es am Freitag sogar zu einer Überraschung nach oben kommen.

Was ist schon gut

Wie Sie vielleicht wissen gibt es Phasen, in denen die US-Konjunkturdaten klare Signale für die nachfolgende Entwicklung der US-Indizes liefern. Das ist aber aktuell nicht der Fall. Im Moment kann man kaum beurteilen, ob die gemeldeten Daten gut oder schlecht für die Börsen sind. Eigentlich sind positive Nachrichten aus der Wirtschaft immer gut für die Unternehmen. Wenn jedoch der US-Arbeitsmarkt zu sehr anzieht, könnte das die Fed dazu veranlassen, den bisher extrem vorsichtigen Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik zu beschleunigen. Und das wäre wiederum eher schlecht für die Märkte.

Erholt sich der US-Arbeitsmarkt allerdings nicht, dann ist das aus Sicht der Anleger aber ebenfalls nicht wirklich gut. Schließlich muss dann damit gerechnet werden, dass die Unternehmensgewinne sinken oder die USA sogar in eine Rezession zurückfällt. Und genau das beschreibt schön das Desaster, in dem sich die Anleger zurzeit bei der Bewertung der US-Konjunkturdaten befinden. Und so folgen den Veröffentlichungen zurzeit häufig unentschlossene Kursreaktionen. Das gilt auch für die nächsten US-Konjunkturdaten:

ISM-Dienstleistungsindex steigt

Am Montag hatte der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes für weitere Verunsicherung am Markt gesorgt. Der Sammelindex fiel von zuvor 56,5 auf jetzt 51,3 Punkte. Interessant ist, dass der Markt auf diesen Wert immer noch derart heftig reagiert, selbst nachdem die beiden Indizes von der Berechnung her angeglichen wurden. Für die US-Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist aber tatsächlich der ISM-Dienstleistungsindex. Immerhin macht der Dienstleistungssektor ca. 80 Prozent der amerikanischen Binnenwirtschaft aus.

Und dieser Index stieg von zuvor 53 Punkten auf jetzt 54 Punkte. Analysten hatten mit einem Wert von 53,5 Punkten gerechnet.

Wie soll ein Anleger mit diesen beiden Daten jetzt umgehen? Schließlich sendet die US-Wirtschaft zurzeit eher uneinheitliche Signale und das zu einem Zeitpunkt, an dem nicht einmal sicher ist, welche Nachrichten gut für den Markt wären. In so einer Situation ist es hilfreich, den Aussagen der Fed zu folgen. Diese geht weiterhin davon aus, dass die US-Wirtschaft in diesem Jahr wachsen wird. Damit ist jedoch nicht die Frage beantwortet, ob das allein ausreicht, die Märkte entsprechend zu stimulieren. Doch diese Frage ist zurzeit zum Glück von untergeordneter Bedeutung. Aus folgendem Grund:

Der wichtige Faktor

Selbst wenn die Fed die Anleihekäufe zurückführt, bleiben die Zinsen in den USA nahe Null. Und die Erfahrung zeigt einfach, dass die Märkte erst dann nachhaltiger auf eine Einengung der Geldpolitik reagieren, wenn der Leitzins in den Bereich von vier bis fünf Prozent steigt. Davon sind wir aber nach wie vor noch weit entfernt.

Grundsätzlich bleibt also die geldpolitische Situation auf einem Niveau, das die Aktienmärkte auf mittelfristige Sicht weiterhin stark stimulieren sollte. Und so müssen wir auch aus fundamentaler Sicht nach wie vor davon ausgehen, dass es sich bei den fallenden Kursen lediglich um eine gesunde Konsolidierung in einem Aufwärtstrend handelt.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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