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Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im Dezember lediglich um 74.000 Stellen gestiegen. Analysten hatten einen Stellenzuwachs von gut 200.000 erwartet. Allerdings wurde der Wert für den Vormonat deutlich nach oben revidiert. Im November ergibt sich nun ein Stellenplus von 241.000, nach zuvor gemeldeten 203.000 Stellen.

 

Arbeitslosenquote sinkt deutlich

Ein weiterer Wert, der seit entsprechenden Äußerungen der Fed auch im Steffens Daily erstmalig Aufmerksamkeit erhält, ist die US-Arbeitslosenquote. Diese ist aufgrund einer sehr eigenartigen Erfassungsmethodik eigentlich unbrauchbar. Da die Fed diese aber dennoch als Kriterium verwendet, erhielt sie traurigerweise eine gewisse Bedeutung. Und eben diese Arbeitslosenquote ist aktuell bis auf 6,7 Prozent und damit in den Bereich der von der Fed als Schwelle für Zinserhöhungen genannten Werts von 6,5 % gesunken. Das ist der tiefste Stand seit Oktober 2008. Analysten hatten mit einer zum Vormonat unveränderte Quote von 7,0 Prozent gerechnet.

Doch, nicht neu geschaffene Stellen führten zu dem Rückgang der Arbeitslosigkeit, das erkennt man an den beiden eingangs genannten Zahlen deutlich. Der Grund ist vielmehr, dass viele Menschen die Arbeitssuche einstellen. Und diese Menschen, die aufgegeben haben, werden von der Berechnung gar nicht mehr erfasst.

Dieser Umstand dürfte auch der Grund dafür sein, dass die Fed von sich aus schon zurückgerudert ist. Zum einen durch die Aussage von Noch-Notenbankchef Ben Bernanke, dass die US-Arbeitslosenquote die tatsächliche Situation auf dem US-Arbeitsmarkt nicht wirklich wiedergebe, zum anderen dadurch, dass in dem Statement der Dezember-Sitzung die Fed ganz ausdrücklich klargestellt hat, dass sie auch bei einer Quote von unter 6,5 % die niedrigen Zinsen beibehalten werde, sofern die Inflationsrate unter 2 % notiert.

Also: Obwohl sich die Arbeitslosenquote der vormals genannten Marke der Fed mit großen Schritten nähert, muss man nicht mit einer Zinserhöhung rechnen. So gesehen kann man eigentlich die Arbeitslosenquote wieder in die Schublade mit der Aufschrift: „Wenig aussagekräftige US-Konjunkturdaten“ packen, und ich hoffe, dass wir sie da auch nicht mehr herausholen müssen.

Wie reagierten die Märkte?

In den US-Futures kam es zunächst zu einem kleinen Einbruch. Dann fingen sich die Kurse wieder, es folgte aber mit dem Start der US-Indizes eine weitere Abwärtswelle. Doch führte diese lediglich dazu, dass die US-Indizes kurz nach Handelsstart lediglich leicht ins Minus rutschten.

Und das macht auch Sinn, denn hier gibt es zwei sich widersprechende Faktoren:

Ein sich schlechter entwickelnder US-Arbeitsmarkt wird die Fed davon abhalten, zu schnell die Rückführung der Anleihekäufe voranzutreiben. Diese Daten sollten demnach die Sorge aus dem Markt nehmen, dass die Fed die Anleihekäufe weiter einschränkt.

Doch auf der anderen Seite ist es auch ein sehr schlechtes Zeichen. Schließlich ist es ein Hinweis darauf, dass die leichte Erholung in den USA (bisher) nicht zu einer weiteren Erholung am US-Arbeitsmarkt geführt hat. Diese wäre aber notwendig, damit sich der Aufschwung irgendwann selbst trägt. Und das wäre ein wichtiger Punkt, um eine Weiterführung der Aktienmarktrally über die geldpolitische Unterstützung hinaus zu rechtfertigen.

Und genau diese beiden Interpretationen führen dazu, dass der Markt nicht genau weiß, wie er auf diese neuen Zahlen reagieren soll. Vielleicht werden wir im weiteren Verlauf erkennen, welche Seite die großen Player höher gewichten – die Wirtschaft oder die Fed.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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