In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Zunächst eine interessante Nachricht: Spanien hat gerade eine fünfjährige Anleihe mit einer Rendite auf Rekordtief von 2,382 Prozen ...
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Zunächst eine interessante Nachricht: Spanien hat gerade eine fünfjährige Anleihe mit einer Rendite auf Rekordtief von 2,382 Prozent platziert. Und, hätten Sie das noch vor zwei Jahren für möglich gehalten?

Doch wer kennt das nicht. Es ist unglaublich, wie kurzfristig das Denken der Anleger an den Börsen ist. Eine Aktie, die heute wirklich niemand mehr in seinem Depot haben wollte, kann wenige Wochen später wieder das begehrteste Papier am Markt sein. Schauen Sie sich nur die Entwicklung der Commerzbank-Aktie seit dem Tief an…

Gut, eine mit niedrigen Zinsen platzierte Anleihe bedeutet natürlich nicht, dass die Krise nun wirklich hinter uns liegt – es sind noch viele Probleme ungelöst, insbesondere die Deflationsrisiken. So teilte die EZB im Anschluss an die heutige Zinssitzung mit, dass eine längere Phase niedriger Inflation möglich sei und der Preisdruck mittelfristig gering bleibe. Und das wiederum ist der Grund dafür, warum die Zinsen ebenfalls niedrig bleiben oder - je nach Entwicklung - sogar noch weiter sinken, so die EZB. Einige Analysten gehen nun davon aus, dass bald weitere Zinssenkungen folgen.

Aber auch hier reagiert der Markt sehr seltsam. Deflation ist das Schreckgespenst für Notenbanken schlechthin. Eigentlich hat noch niemand eine wirklich nachhaltige Lösung für dieses Problem gefunden. Deflation steht zwar zunächst für sinkende Preise, geht aber zumeist mit sinkender Wirtschaftskraft einher. So gesehen müssten die Aktienkurse im Umfeld einer Deflation fallen. Doch angesichts mangelnder Anlagealternativen und der extrem niedrigen Zinsen tun sie das nicht. Die eigentliche Gefahr für die Märkte ist aber, dass sich die Deflation irgendwann festsetzt und die Notenbanken davor kapitulieren. Dazu vielleicht in den kommenden Wochen ein vertiefter Text.

Eine andere wichtige Nachricht kam aus den USA:

Erstanträge sinken

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche auf saisonbereinigter Basis um 15.000 auf 330.000 Anträge gefallen. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 335.000 gerechnet. Allerdings wurde die Zahl für die Vorwoche von zuvor 339.000 auf jetzt 345.000 nach oben revidiert. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 9.750 auf 349.000.

Sie wissen, die unmittelbare Entwicklung der wöchentlichen Erstanträge ist neben den ADP-Daten ein weiterer Indikator für den offiziellen monatlichen US-Arbeitsmarktbericht, der morgen veröffentlicht wird. Zwar hört sich diese Zahl zunächst erfreulich an, doch im Diagramm sehen Sie, dass es zum Jahresende einen Anstieg der Erstanträge gab. Das hängt unter anderem mit dem auslaufenden Weihnachtsgeschäft zusammen. Der aktuelle Wert liegt zudem noch deutlich über der 300.000er Marke, die bereits zwei Mal im vergangenen Jahr erreicht wurde. Aus den ADP-Daten und den Erstanträgen eine seriöse Prognose für morgen abzuleiten fällt somit schwer. Analysten gehen davon aus, dass 200.000 Stellen neu geschaffenen wurden. Sie wissen, bei der Beurteilung geht es darum, ob die Erwartungen über- oder untertroffen werden.

Bedenken Sie aber auch immer, dass ein sich verbessernder US-Arbeitsmarkt die Fed dazu verleiten könnte, den Fuß noch weiter vom Gaspedal des leichten Geldes zu nehmen. Und so werden positive Überraschungen sich tendenziell eher schwächend auf den Markt auswirken.  

Wie so oft werden wir also die entscheidenden Kursbewegungen erst im Anschluss an die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes erkennen.

Zum Schluss ein kleiner Rückblick

Gestern wurde das Fed-Protokoll der Dezember-Zinssitzung veröffentlicht. Die Veröffentlichung ließ den Markt mehr oder weniger kalt, auch weil wenig Neues zu erfahren war. Ein interessanter Punkt ist, dass einige der Teilnehmer die Gefahr sehen, dass die positiven Auswirkungen der Anleihekäufe langsam versiegen. Auch das würde für ein eher schnelleres Ende dieser Käufe sprechen.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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