In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Zunächst möchte auch ich Ihnen ein frohes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2014 wünschen. Es wird sicherlich spannend. Aber wann ...
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Zunächst möchte auch ich Ihnen ein frohes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2014 wünschen. Es wird sicherlich spannend. Aber wann war Börse, abgesehen von den bekannt langweiligen Sommermonaten, schon einmal nicht spannend …

Steigen wir somit auch direkt in die Materie ein, wie immer nach einer Pause mit dem gebotenen Abstand. Zum Jahresanfang möchte ich, wie es so üblich ist, einen Rückblick starten, um sich noch einmal die Geschehnisse der vergangenen Jahre bewusst zu machen. In den kommenden Tagen werden wir uns dann wieder dem Tagesgeschehen zuwenden.

Sie sehen hier im Ganzen die Entwicklung der Börse der vergangenen knapp 20 Jahre mit ihren großen Boom- und Crashphasen - insbesondere auch die Rally seit der Finanzmarktkrise 2008.

Heute können wir uns zurücklehnen und uns erinnern. Das ist wichtig, um die Geschehnisse einzuordnen! Sie erinnern sich, was damals alles geschrieben wurde, wie nahe der Untergang auch der Aktienmärkte schien. Und sicherlich war es auch tatsächlich kritisch. Aber Sie sollten sich das, was danach geschehen ist, tief in Ihrem Gedächtnis verankern! Denn wieder einmal startete eine große Rally in der tiefsten Verzweiflung. Eine Rally, die den DAX im vergangenen Jahr sogar auf ein neues Allzeithoch trieb, und das trotz all dieser Krisen, Katastrophen, trotz aller berechtigter Ängste und Sorgen.

Schlimmer und noch schlimmer

Doch genau diesen Tiefpunkt hatten wir im Jahr 2003 schon einmal erlebt. Und auch damals kam es im Anschluss zu einer unglaublichen Rally. Und doch etwas war anders: Sicher, die Krise 2000 bis 2003 war aus damaliger Sicht schon sehr schlimm, doch im Vergleich mit der Finanzkrise 2008 bei weitem nicht so existenziell. Und genau das ist ein altes Spiel: In solch langen Krisenphasen muss jede neue Krise, zumindest wenn sie die Kurse nach unten treiben soll, schlimmer als die vorherige sein. Schließlich muss diese neue Krise geeignet sein, selbst die Anleger, die schon krisenerprobt sind, von ihren Aktien zu trennen. Ansonsten würden die Kurse logischerweise nicht crashartig einbrechen. Das bedeutet: Auch wenn in längeren rezessiven Phasen die jeweiligen Krisen immer existenzieller werden, so sollte man doch im Anschluss wieder auf steigende Kurse setzen.

Ein scheinbar irrationaler Kursanstieg

Denn noch bezeichnender und für Anleger von Bedeutung ist, dass nach jedem Crash eben diese für einen normalen, nicht börsenaffinen, aber intelligenten Menschen scheinbar irrationalen Rallys folgen. Wie kann es sein, dass die Kurse derart steigen, wenn all die Sorgen und Ängste noch im Markt sind?

Es ist das, was jeder Börsianer, der langfristig erfolgreich sein will, unbedingt lernen MUSS. Rallys starten immer im tiefsten Tal der Tränen. Die größten Rallys haben ihren Anfang in den schlimmsten Zeiten, im dunkelsten wirtschaftlichen Umfeld!

Euphorie und Krisen

Und auch das Folgende muss man sich merken: Auf der anderen Seite geht den großen Crashs meistens eine starke Euphorie-Phase voraus: je größer die Euphorie, desto länger die Krisenphase. Und auch das zeigt dieser Chart: Nach der extremen Euphorie, die zur Jahrtausendwende selbst Menschen an die Börse trieb, die ansonsten noch nie etwas mit Aktien zu tun hatten, folgte eine der längsten Krisenphase der vergangenen Jahrzehnte.

Und wo befinden wir uns jetzt?

Aber angesichts der Rally in 2013 ist natürlich die Frage gestattet, ob wir uns nicht bereits wieder in einer Euphoriephase befinden. Ich kann Sie beruhigen, auf lange Sicht sind wir von der großen Euphorie noch weit entfernt. Noch befinden wir uns nach wie vor in oder gerade am Ende einer Krisenphase. So kämpft sich die US-Wirtschaft erst langsam und mit martialischer Unterstützung durch die amerikanische Notenbank aus dem rezessiven Tal heraus. Es wird wahrscheinlich noch 10 bis 15 Jahre dauern, bis die aktuelle Krisenphase vergessen ist und Aktien wieder zum gemeinhin anerkannten  Status Quo der Anlage gehören. Das bedeutet: Im langfristigen Bild sollten Sie von weiteren Kurssteigerungen ausgehen.

Die kleinen Euphorien

Aber es gibt bis dahin noch die kleinen Euphorie- oder besser Übertreibungsphasen, denen immer mal wieder auch beeindruckende Kurseinbrüche folgen können. Und aktuell befinden wir uns sicherlich in einer dieser Übertreibungsphasen – nach wie vor bleibe ich dabei, dass eine Konsolidierung überfällig ist. Schlimmer noch: Je weiter die Kurse jetzt noch nach oben getrieben werden, desto heftiger wird diese Konsolidierung ausfallen.

Das kleine Problem dabei

Wenn Sie mich schon länger lesen, wissen Sie, welches Problem bei diesen Übertreibungsphase besteht: Es ist unendlich schwer, wenn nicht sogar unmöglich, ihr Ende zu prognostizieren. Ich glaube, es gibt in der gesamten Börsengeschichte in keiner Situation mehr Fehlprognosen als in den Übertreibungsphasen. Denn jeder halbwegs vernünftige Börsenanalyst, Börsenkommentator, Spekulant und Trader wird diese Übertreibung früh erkennen und somit meist schon viel zu früh vor ihrem Ende warnen.

Und das schrieb auch schon Kostolany. Es gehört sicherlich zu den schwersten Aufgaben im Börsenalltag, trotz der Sorgen und Ängste, die derart steil ansteigende Kurse einem erfahrenen Börsianer bereiten, auf der Long-Seite zu bleiben – und erst dann langsam, Stück für Stück, auszusteigen, wenn klare Verkaufssignale zu erkennen sind.

Keinesfalls, und diese Warnung spreche ich schon seit Wochen immer wieder aus, sollte man sich in einer Übertreibung auf die Shortseite stellen. Und Sie sehen, auf der Shortseite hätten Sie in den vergangenen Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit viel Geld verloren.

Die wichtigste Aufgabe der kommenden Tage und Wochen

Die wichtigste Aufgabe in den kommenden Wochen wird sein, die Kursbewegungen sehr genau zu analysieren, um mit etwas Glück doch den Wendepunkt zu enttarnen. Und wenn dies nicht gelingt, wenigstens noch rechtzeitig zu warnen, bevor es zu starken Kursverlusten kommt. Aber auch das wird sicherlich nicht leicht.

Bleiben Sie uns also auch im Jahr 2014 gewogen, das sicherlich deutlich anspruchsvoller wird, als es das Jahr 2013 im Nachhinein gewesen ist.

Ihr

Jochen Steffens


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