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Zum Abschluss dieser Woche, die bereits ganz im Bann der FOMC-Sitzung am kommenden Dienstag und Mittwoch stand, müssen wir noch einen Blick auf den Euro/Dollar-Kurs werfen.

Hier ist nicht nur eine große Seitwärtsbewegung zwischen ca. 1,20 und 1,50 Dollar zu erkennen, sondern es zeichnet sich auch der Anfang eines stabilen Aufwärtstrends ab.

 

Die Logik der Seitwärtsbewegung

In den vergangenen Jahren ging es bei beiden Währungen lediglich darum, die eigene Währung möglichst effizient zu schwächen. Die US-Notenbank nutzte die drei QE-Programme, um den Dollar abzuwerten. In der EU waren es die Probleme während der EU-Schuldenkrise, die den Euro schwächten.

Die Folge dieser gleichzeitigen Schwächung war für das Wechselkursverhältnis nur logisch: seitwärts!

Ein seltsamer Aufwärtstrend

Doch seit Mitte 2012 scheint sich innerhalb der Seitwärtsbewegung der zarte Anfang eines Aufwärtstrends auszubilden (siehe blauen Aufwärtstrendkanal). Sogar die eingezeichnete Mittellinie (blau gestrichelt) zeigt bereits eine beachtliche Relevanz für einen derart frühen Trendkanal. Dieser Aufwärtstrend macht auch Sinn. Schließlich ist das hohe Gefahrenpotenzial, das durch die Schuldenkrise in der EU entstanden war, mittlerweile deutlich zurückgekommen. Kurz: Es handelt sich demnach nicht um eine Schwäche des Dollars, sondern eine Erholung des Euros von einem sehr niedrigen Niveau aus.

Stärke der vergangenen Wochen

Doch auch ein Blick auf die kurzfristige Entwicklung zeigt, dass es auch in den vergangenen Wochen zu einer dynamischen Aufwärtsbewegung im Euro gekommen ist. Das verwundert umso mehr, da bei der Fed eigentlich schon seit Wochen die Zeichen auf Straffung der Geldpolitik stehen und das müsste den Dollar doch stärken. Gut, nennen wir es besser: Vorsichtige Rückführung der extrem expansiven Geldpolitik – von Straffung kann noch nicht wirklich die Rede sein. Das mag auch einer der Gründe sein, warum wir hier keine größere Stärke des Dollars erkennen. Doch auf der anderen Seite wird im Umfeld der EZB aufgrund der deflationären Tendenzen in der EU sogar noch über weitere Zinssenkungen nachgedacht.

Irgendwie passt das eine nicht zum anderen.

 

Lediglich in den vergangenen Tagen, seit es diese Einigung zwischen den Unterhändlern der Republikaner und Demokraten im Zusammenhang mit dem US-Budget gegeben hat, sieht man einen leichten Kursrückgang, der die Kurse aber bisher nur auf die Mittellinie des blauen Aufwärtstrends zurückgeworfen hat.

Und diese doch verhaltene Reaktion stimmt bedenklich. Kann es sein, dass die Devisenhändler, die gemeinhin zu den besser informierten Kreisen zählen, gar nicht damit rechnen, dass die Fed bereits jetzt erste Schritte zur Rückführung der Anleihekäufe vornimmt? Dazu würde auch passen, dass in den US-Indizes zwar Kursrückgänge zu erkennen sind, diese aber angesichts der Tatsache, dass mittlerweile 50 Prozent der Analysten mit ersten Schritten der Fed rechnen, doch moderat ausfallen. Zusammengefasst lässt die bisherige Marktreaktion vermuten, dass hier wenig Angst vor der Entscheidung auf der kommenden Fed-Sitzung existiert.

Der Gewöhnungseffekt reicht nicht als Erklärung

Diese geringe Sorge kann aber auch damit zusammenhängen, dass das Thema „Tapering“ nun schon seit vielen Monaten die Medien beherrscht. So konnten sich die Anleger an die Vorstellung gewöhnen und reagieren jetzt etwas gelassener. Doch selbst wenn man das einbezieht, müsste wenigstens der Dollar deutlicher reagieren.

Und so müssen wir damit rechnen, dass Fed vielleicht doch noch abwartet, ob es tatsächlich am Jahresanfang 2014 zu einer Einigung zwischen Republikaner und Demokraten kommt und die Schuldenobergrenze angehoben wird. Vielleicht wartet sie sogar mit dem Tapering bis die Nachfolgerin von Ben Bernanke das Amt innehat. Dieser feiert übrigens heute seinen  60. Geburtstag, aber das nur nebenbei.

Im großen Bild ist die Welt hingegen in Ordnung

Kommen wir zurück zum Währungspaar Euro/Dollar. Als charttechnische orientierter Trader können Sie all diese Fragezeichen und Analyseansätze schlichtweg ignorieren. Die Seitwärtsbewegung ist klar definiert. Und im großen Bild ist sie fundamental auch begründbar, schließlich bewegen sich sowohl der Dollar als auch der Euro in einem extremen Niedrigzinsumfeld und daran wird sich auch nicht ändern, wenn die Fed für ein paar Milliarden weniger Anleihen kauft.

Traden Sie den Trend

Das beste Chance/Risiko-Verhältnis beim Traden existiert immer beim Handeln in die vorherrschende Trendrichtung.  Setzen Sie hier also weiter auf den Seitwärtstrend. So einfach ist das. Und erst wenn ein Trendwechsel ansteht, der Kurs also aus der Seitwärtsbewegung ausbricht, muss man sich fragen, ob dieser Ausbruch fundamental auch Sinn macht, um nicht auf die typischen Fehlausbrüche hereinzufallen. Aber soweit ist es eben noch nicht.  

Viele Grüße und ein schönes drittes Adventwochenende

Ihr

Jochen Steffens


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