In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der Mark reagierte zunächst mit fallenden Kursen auf das Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung. Dabei ist eigentlich nicht wirklich etwas ...
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Inhaltsverzeichnis

Zwei Charts, ein Fazit

Der Mark reagierte zunächst mit fallenden Kursen auf das Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung. Dabei ist eigentlich nicht wirklich etwas großartiges Neues bekannt geworden. So erwartet die Fed eine weitere Verbesserung am US-Arbeitsmarkt, die auch eine Rückführung der Anleihekäufe ermöglichen werde. Einige Fed-Mitglieder sprachen sich dafür aus, dass man bereits auf einer der kommenden Sitzungen mit dieser Rückführung beginnen solle.

Vor der Fed-Sitzung hatte allerdings Ben Bernanke darauf hingewiesen, dass eine Rücknahem der Anleihekäufe erst dann eingeleitet werde, wenn die Fed überzeugt sei, dass die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt nachhaltig sei. Es bleibt damit beim bisherigen:  Alles kann, nichts muss. Das ist es, was die erhöhte Transparenz bringt: Nichts.

Ein wichtiger Aspekt bei der Analyse der weiteren Strategie der Fed ist, dass in den USA der Inflationsdruck abnimmt. Seit drei Monaten befindet sich die Inflationsrate im Rückwärtsgang und sank im Oktober auf nur noch 1,0 Prozent. Und genau das gibt der Fed den nötigen Spielraum, mit einer Straffung der Geldpolitik noch weiter zu warten.

Beobachter gehen mittlerweile sowieso davon aus, dass Ben Bernanke die Straffung der Geldpolitik seiner Nachfolgering Janet Yellen überlassen will und wird.

Wichtig für uns wird sein, wie die US-Börse diese Informationen bis zum Wochenausklang einpreisen wird. Der heutige Start in den USA ist, wie ich gerade sehe, erst einmal verhalten positiv. Doch das will noch nichts heißen.

Und damit zu den Chart:

Sie wissen, die Analysten bei Stockstreet befinden sich im „Vorsicht-Modus“. Dazu möchte ich noch einmal auf den DAX-Chart eingehen:

 

Der DAX ist nun schon zum zweiten Mal nahezu punktgenau an der oberen Begrenzungslinie des seit 2011 existenten Aufwärtstrendkanal (grün eingefärbt, hier als Ausschnitt) abgeprallt (siehe Pfeile). Das belegt zunächst einmal, dass dieser Trend angesichts der verschiedenen anderen möglichen Trendkanäle, die ich Ihnen hier vor einigen Tagen vorgestellt hatte, der relevante ist.

Normalerweise ein kritisches Warnsignal

Dass der DAX nun schon zum zweiten Mal an dieser Linie gescheitert ist, muss bereits als kritisches Warnsignal interpretiert werden. Nach wie vor ist aber nach der Target-Trend-Methode die 8.896-Punkte-Marke, also die Mittellinie des aktuellen Rechtecks zwischen 8.413 und 9.379 Punkten (blau), die entscheidende Marke. Sollte diese, ohne dass zuvor die Oberkante bei 9.379 Punkten angelaufen wurde, nach unten gebrochen werden, wäre dies das erste Verkaufssignal.

Die beiden Punkte müssen Sie nun im Hinterkopf behalten: den Abpraller an der oberen Trendlinie und das etwas tiefer liegende Verkaufssignal. Kommen wir damit zum Dow Jones, den ich heute einmal in einer etwas anderen charttechnischen Analyse darstelle:

Der Ausbruch im Dow Jones

Sie sehen hier, dass der Dow Jones seit April/Mai dieses Jahres einen breiten Aufwärtstrendkanal ausbildet - wobei leider die obere Trendlinie nicht eindeutig ist. Für mich relevanter ist die hier dick eingezeichnete rote Linie.

Festzuhalten bleibt, dass auch der Dow Jones, ähnlich wie bereits im S&P500 gesehen, aus seinem Aufwärtstrendkanal nach oben ausgebrochen ist. Das ist grundsätzlich erst einmal eine Bestätigung des bullishen Gesamteindrucks.

War die Schwäche lediglich ein Retest?

Der Kursrückgang der vergangenen Tage könnte also nun nichts weiter sein, als ein Retest an diese obere Begrenzung des Trendkanals. Aber auch ein Rückfall an die dicke rote Linie wäre noch als Retest interpretierbar. Erst wenn der Kurs unter diese Linie oder eindeutiger unter die 15.800er Marke fällt, wäre das bullishe Signal wieder außer Kraft gesetzt.

In diesem Fall würde es sich bei dem Ausbruch um ein Fehlsignal handeln. Auf solche Fehlsignale folgt in einem Wahrscheinlichkeitsbereich von knapp 70 Prozent eine Konsolidierung.

Fazit:

Wenn wir diese Erkenntnisse mit der obigen Analyse des DAX zusammenfassen, lautet die Analyse wie folgt:

Die US-amerikanischen Indizes als Taktgeber der internationalen Börsen haben sehr bullishe Signale generiert. Lediglich der DAX zeigt Warnsignale.

Erst wenn die Kurse des Dow Jones und dann sicher auch der Kurs des DAX unter die genannten Marken fallen, wird eine Konsolidierung „erheblich“ wahrscheinlicher.

Sollten die US-Indizes jetzt weiter steigen, wird in Folge wohl auch der DAX aus seinem Trendkanal nach oben ausbrechen und damit die bullishen Signale der US-Indizes untermauern.

Die Vorsicht bleibt aber auch bei einem Ausbruch bestehen, da die Stimmung nach wie vor überhitzt ist, übrigens auch in den USA. Aber nach „überhitzt“ kann halt auch rot bollernd folgen, wie schon öfters erlebt. Übertreibungen haben die Macht, jede Vernunft zu besiegen. Wir bleiben somit weiter vorsichtig Long ausgerichtet – bis klarere Verkaufssignale erkennbar werden. Erst dann werden wir,  nach einer erneuten Analyse, unsere Investitionsquote langsam weiter verringern.

Viele Grüße

Jochen Steffens

www.stockstreet.de

PS: Gold notiert aktuell bei 1.232,5 Dollar. Der Preis für die Feinunze ist heute mit einem Gap Down gestartet und hat damit das gestrige Signal bestätigt. Die nächste und auch letzte wichtige Unterstützung befindet sich im Bereich der 1.200-Dollar-Marke. Fällt diese auch noch, sehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in den kommenden Wochen / Monaten einen dreistelligen Goldkurs. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Gold im Bereich dieser 1000er Marke zunächst noch sehr kämpfen wird, bevor er dreistellig wird.


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US-Konjunkturdaten

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind um 21.000 auf 323.000 Anträge gesunken. Analysten hatten nur einen Rückgang auf 335.000 vorhergesagt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt fiel um 6.750 auf 338.500.

UNd schon wird wieder viel in diesen Rückgang hineininterpretiert. Doch im Prinzip befinden wir uns damit immer noch über dem Niveau vor dem Shut Down in den USA. Also kein wirklicher Grund zur Freude. Ansonsten hätte auch der Markt mit stärkeren Rückschlägen reagieren müssen, schließlich sind gute Arbeitsmarktdaten ein Indiz für eine baldige Rücknahme der Anleihekäufe.

Die Erzeugerpreise sind in den USA um 0,2 Prozent zum Vormonat gefallen sind. Das lag in den Erwartungen. Allerdings stieg die Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - um 0,2 Prozent. Auf Jahressicht stiegen die Erzeugerpreise im Oktober lediglich um 0,3 Prozent, für die Kernrate wurde ein Plus von 1,4 gemeldet.

Etwas durchwachsen das Bild. Aber so lange die Kernrate auf Jahressicht unter 2 Prozent bleibt, bleiben die Inflationsgefahren niedrig.


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