In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Bevor wir wieder vertiefter auf die fundamentale Lage eingehen, bleiben wir zunächst - wie immer nach einer urlaubsbedingten Pause - bei den Charts, um ...
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Bevor wir wieder vertiefter auf die fundamentale Lage eingehen, bleiben wir zunächst - wie immer nach einer urlaubsbedingten Pause - bei den Charts, um die entsprechenden Prognosen auf den neuesten Stand zu bringen. Heute ist der DAX an der Reihe.

Im Gegensatz zu der schönen und charttechnisch sehr klar einzuordnenden Aufwärtsbewegung von 2003 bis 2007 ist die aktuelle Aufwärtsbewegung seit 2011 oder 2009 deutlich schwieriger einzufangen. Warum, das zeigt der folgende Chart:

 

Es zeigen sich zurzeit gleich vier (Haupt-)Möglichkeiten, einen Trendkanal einzuzeichnen.

Die (eine) längerfristige Perspektive

Da ist insbesondere der breite Aufwärtstrendkanal seit 2009 zu nennen, der durch die schwarzen Linien dargestellt ist. Aus diesem Trendkanal bricht der DAX gerade nach oben aus - ein eher bullishes Signal.

Die (mehreren) kurzfristigen Trends

Doch auf kurzfristigere Sicht - also seit 2011/12 -  ergeben sich drei weitere Möglichkeiten, einen Trendkanal einzuzeichnen. Diese unterscheiden sich lediglich aufgrund der Aufwärtsdynamik. Zurzeit bevorzuge ich für den Target-Trend-Chart den grünen Trendkanal, wobei hier die obere Begrenzung nicht sehr eindeutig ist. Allerdings ist der blaue Trendkanal auch interessant, da mehr Auflagepunkte vorhanden sind. Er hat allerdings die Qualität eines „Trends im Trend“, so dass doch der grüne zu bevorzugen ist.

Das Problem der Auswahl

Eine derart diffuse Ausgangslage macht es schwieriger. Insbesondere, weil durch die verschiedenen Aufwärtstrends eine klare Definition des Kursziels (Testen der Oberseite des Trendkanals) nicht möglich ist. Hier bleibt also, wie auch schon gestern beschrieben, nur die Konzentration auf die psychologisch hoch relevante 10.000er-Marke als Orientierung.

Der Target-Trend-Chart

Aus diesem Grund ist es im Moment auch nicht möglich, ein klares Alpha-Target zu definieren, da natürlich gerade die Linien eines dominanten und relevanten Aufwärtstrends wichtige Signallinien für ein solches Target darstellen. Werfen wir trotzdem einen Blick auf den DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode. Diese Methode ist schließlich auch ohne Targets hoch funktional:

Die Trendlinien sind hier zwar sauber eingezeichnet sind, sollten aber aufgrund der obigen Analyse nicht überbewertet werden. In so einer Situation sollten Sie sich an die Rechtecke halten. Hier sehen wir, dass der DAX gerade die Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 8.896 Punkten überwunden hat und gleichzeitig aus dem alten, schwarzen Aufwärtstrend nach oben ausgebrochen ist (siehe auch oben). Damit können wir, ohne groß nachzudenken, das nächste Kursziel ausmachen: Es liegt bei 9.379 Punkten.

Erste Warnzeichen bilden sich nach der Rechteckmethode erst wieder, wenn der DAX unter die 8.413er Marke fällt.

Börsengang Twitter

Kurz noch zu etwas anderem, denn es wird von allen Dächer getwittert: Twitter geht morgen an die Börse

Eigentlich finde ich das Geschäftsmodell von Twitter mehr als fraglich. Nicht umsonst schreibt das Unternehmen rote Zahlen. Doch Twitter wird mit diesem Börsengang bis zu 2 Mrd. Dollar einnehmen, so die Schätzungen. Das klingt für mich unvernünftig hoch bewertet. So gesehen würde ich die Finger davon lassen. Es sind zu viele Fragezeichen mit diesem Unternehmen und damit auch mit dem Börsengang verbunden. 

Das schnelle Geld

Es ist auch immer noch nicht die wirklich gute Zeit, um mit IPO’s schnell viel Geld zu verdienen, auch wenn schon wieder von einem Boom in der Tech-Branche geredet wird. Erst in einer Blase, wenn die Bewertungen völlig übertrieben sind, ist das möglich. Dann nämlich, wenn viel „dummes“ Geld bereit ist, den institutionellen Anlegern, die sich zu wesentlich günstigeren Kursen eingedeckt haben, diese Aktien zu irrationalen Mondpreisen abzukaufen. 

Bei Twitter wird es mittelfristig auf das Geschäftsmodell und natürlich das Marktumfeld ankommen und da sind viele Spekulationen und wenig Tatsachen zu erkennen.

Fazit: Meiner Meinung nach ist das Chance-/Risiko-Verhältnis zurzeit noch ungünstig. Und Sie kennen mich: Risiken gehe ich nur ein, wenn mir die Chancen deutlich größer als die Risiken erscheinen. Auch wenn mir dadurch der ein oder andere Gewinn entgeht…

Viele Grüße

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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