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Inhaltsverzeichnis

Der gefährliche September beginnt

zunächst ein Hinweis: Nach unserer Ankündigung für das diesjährige Seminar zur Target-Trend-Methode vom Freitag ist der Ansturm auf die verfügbaren Plätze bereits in vollem Gange. Wir können nur noch zwei (!) Teilnehmer berücksichtigen, dann ist auch diesmal das Seminar ausgebucht. Zögern Sie also nicht zu lange! Die Details zum Seminar finden Sie hier.


Sie kennen vielleicht das Bonmot von Mark Twain: Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober. Natürlich kann man sich an den Börsen seiner Sache nie völlig sicher sein, aber es gibt zweifellos gewisse saisonale Tendenzen.

Ein Körnchen Wahrheit steckt in jeder Statistik

Daraus resultieren so bekannte Börsenweisheiten wie „Sell in May and go away – but remember to come back in September.“ (Verkaufe im Mai und geh davon – aber denk dran, im September zurückzukommen.)

Und tatsächlich zeigt die Statistik für ganz unterschiedliche Märkte und Zeiträume, dass in dieser Weisheit tatsächlich ein Körnchen Wahrheit steckt (siehe nachfolgende Grafik am Beispiel des Dow Jones): Im Mai tauchen die Märkte im Durchschnitt ab, und die Rückkehr an die Börsen im September sollte möglichst spät erfolgen, denn dieser Monat ist in allen Märkten der mit Abstand schlechteste des Börsenjahres.

DJIA

Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD

Der gefürchtete Crash-Monat Oktober ist hingegen eher unauffällig. Allerdings zeigt er eine sehr hohe Schwankungsbreite (gelbe Bereiche), die unter anderem durch die bekannten Oktober-Crashs von 1987 und 1929 bedingt ist.

Nicht von Durchschnittswerten täuschen lassen

Allerdings dürfen diese Durchschnittswerte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Einzelfall auch durchaus anders kommen kann. In dem Diagramm oben wird das durch die angegebenen Schwankungsbreiten dargestellt. So gab es auch durchaus schon sehr starke September (z.B. 2010: +7,7 %) und im Gegensatz dazu sehr schwache Dezember (z.B. 2003: -6,2 %).

Von Interesse ist nun natürlich die Frage, wie es in diesem Herbst weitergehen könnte. Der heutige Labor Day (Tag der Arbeit) in den USA wird dabei häufig als Wendepunkt an den Börsen betrachtet. Das mag damit zusammenhängen, dass nach diesem Feiertag Anfang September auch die Börsianer wieder frisch erholt aus dem Urlaub zurückkommen. Aber offenbar wirkt sich diese Erholungspause negativ auf die Kursentwicklung aus. Warum das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Böse Zungen behaupten ja, das läge daran, dass die Anleger nach dem (teuren) Urlaub ihre Kasse wieder auffüllen müssen. Aber das ist vermutlich nur ein Gerücht…

Präsidentschaftszyklus signalisiert Crash-Risiko

Wie auch immer, das saisonale Muster weist für den Herbst jedenfalls eher auf schwächere Märkte hin. In diesem Jahr hat dieses Muster insofern eine besondere Relevanz, da es nach dem US-Präsidentschafts­zyklus in einem Nachwahljahr statistisch zu ganz erheblichen Verlusten kom­men kann (siehe Chart).

Speck

Betrachtet man zudem den Börsenverlauf der vergangenen (Sommer-)Wochen, dann stellt man fest, dass es zwar bereits eine Konsolidierung gab (der DAX z.B. schwankte von Mitte Juli bis Anfang der letzten Augustwoche innerhalb einer sehr engen Kursspanne von 3,35 %), aber diese weckte bei den Anlegern offenbar keine neue Kaufbereitschaft: Ende August fielen die Kurse deutlich zurück, statt wieder nach oben durchzustarten.

„Heißer“ Herbst an der Börse?

Zugegeben, dabei spielte auch die jüngste Eskalation im Syrienkonflikt als plötzliche und zusätzliche Belastung eine Rolle. Aber auch die weiterhin bestehende Unsicherheit über den Start des Ausstiegs der Fed aus ihren Anleihekaufprogrammen, die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland sowie die zu erwartenden Auseinandersetzungen um die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA dürften in den kommenden Wochen die Fantasie der Investoren zügeln. Auf der anderen Seite fehlen klare Kaufimpulse, z.B. durch ein positives konjunkturelles Umfeld oder wenigstens optimistische Prognosen der Unternehmen.

Momentan sieht vieles danach aus, als ob es auch in diesem Jahr einen „heißen“ Herbst an den Märkten geben könnte. Aber genau dann, wenn an der Börse fast alles klar zu sein scheint, gibt es die größten Überraschungen.

Die Kurse haben das letzte Wort

Lassen Sie sich also weder von den Börsenregeln noch vom Augenschein aufs Glatteis führen, sondern prüfen Sie genau, ob die aktuelle Kursentwicklung die negativen historischen Vorgaben und gegenwärtigen Belastungen tatsächlich widerspiegeln. Noch ist das der Fall.

Aber die Kurse haben das letzte Wort. Und falls sie demnächst an einer der wichtigen charttechnischen Unterstützungen in den Indizes wieder nach oben drehen sollten, dann könnte es eine Überraschung für die Bären geben. Und Miss Börse hätte wieder einmal viele genarrt.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Die jüngsten Ergebnisse des Trader-Sentiments sind schon faszinierend. Zwei Mal in Folge reduzierte sich die Bullenquote deutlich (siehe folgende Grafik) und es herrschte überwiegender Pessimismus. In beiden Fällen konnte der DAX gegen die Erwartungen ein Wochenplus erzielen (siehe grüne Pfeile im DAX-Verlauf).

Gestiegener Optimismus war Nährboden für DAX-Korrektur

Vor einer Woche wechselten dann plötzlich sehr viele Voting-Teilnehmer wieder auf die Bullenkoppel (grüner Pfeil) und prompt verzeichnete der DAX den größten Wochenverlust seit sechs Wochen (roter Pfeil im DAX-Verlauf).

Ein Minus von satten 3,73 Prozent musste der DAX in der abgelaufenen Handelswoche hinnehmen.

Sommerpause und Seitwärtsphase beendet

Damit beendete der Index nicht nur eindeutig seine Sommerpause sondern auch seine fast 6 Wochen andauernde Seitwärtsphase, die sich im gesamten Zeitraum in einer engen Range von nur rund 200 Punkten abspielte.

Nach kurzem Optimismus ziehen sich die Anleger wieder zurück

Vor diesem Hintergrund verwundert es auch kaum, dass sich die Anleger nach einem nur kurzen Ausflug ins Bullenlager wieder zu den Bären hingezogen fühlen. Nicht nur das stark eingetrübte Chartbild spricht für weiter fallende Kurse, sondern auch der Syrien-Konflikt und die damit einhergehende Unsicherheit drücken natürlich auf die Stimmung. Und so sehen aktuell 60,43 Prozent der Teilnehmer weiter fallende Kurse im DAX kommen.

 

Anleger wurden unsanft aus der Sommerpause geholt

Die Anleger zeigten sich zuletzt sehr sprunghaft. In der vorangegangenen Abstimmung legte das Bullenlager um mehr als 15 Prozentpunkte auf 53,41 Prozent zu, nun flüchten davon wieder 13,84 Prozentpunkte ins Lager der Bären und die Bullenquote reduziert sich wieder auf unter 40 Prozent.

Dieses Verhalten dürfte ein Ergebnis größter Verunsicherung sein. Kein Wunder: Der lang anhaltenden  Sommerpause ohne klare Richtung folgte plötzlich die Möglichkeit eines Militärschlags in Syrien, welche mit stark fallenden Kursen quittiert wurde. Die Anleger wurden also ziemlich unsanft aus Ihrem Sommerurlaub gerissen.

Flucht ins Bärenlager spricht für kurzzeitige Konsolidierung

Vieles spricht dafür, dass die Kurse tatsächlich noch wie erwartet weiter fallen. Besonders zum Wochenbeginn kann sich der Trend noch fortsetzen. Doch weil das Sentiment zuletzt so extrem gute Ergebnisse geliefert hat und die Anleger aktuell wieder mit deutlicher Mehrheit fallende Kurse erwarten, muss man einfach davon ausgehen, dass der DAX in dieser Woche zu einer Gegenbewegung ansetzen wird und damit die starken Kursverluste erst einmal konsolidiert werden. Erst danach dürfte es, abhängig vom dann vorherrschenden Stimmungsbild, zu weiter fallenden Kursen kommen.


Ihr

Sven Weisenhaus
Stockstreet-Team


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