In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Märkte warten auf das Sitzungsprotokoll der vergangenen Fed-Sitzung, das heute um 20 Uhr (MESZ) veröffentlicht wird. Das gibt uns Zeit, nach ...
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Die Märkte warten auf das Sitzungsprotokoll der vergangenen Fed-Sitzung, das heute um 20 Uhr (MESZ) veröffentlicht wird. Das gibt uns Zeit, nach der Sommerpause auch noch einen Blick auf die weitere Entwicklung der Charts von Gold und Euro zu schauen. Morgen werde ich dann - sofern erforderlich - auf die entscheidenden Punkte im Fed-Protokoll eingehen.

Gold: Prognose erfüllt

Sie erinnern sich, ich hatte nach dem Island-Reversal (in dem Chart unten die rötlich gefärbte Ellipse) den Anstieg des Goldpreises auf 1.360 Dollar prognostiziert (siehe Steffens Daily vom 11.07.2013).

Diese Marke wurde nun erreicht:


 
Damit hat Gold auch noch das letzte offene Gap (Kurslücke / blaues Rechteck) geschlossen. Das erste Kursziel ist also abgearbeitet. Aus Sicht der klassischen Charttechnik ergibt sich zurzeit allerdings kein weiteres Kursziel. Das Folgende dient daher lediglich zur Erläuterung der derzeit etwas unklaren Situation:

Bei der laufenden Erholung kann es sich um eine 123-Erholung handeln. Das heißt, es kommt nach einem starken Ausverkauf am Ende einer Abwärtsbewegung zu einer ersten Aufwärtswelle „1“, der eine kleine Konsolidierung „2“ folgt, der sich eine weitere Aufwärtswelle, die „3“ anschließt, die oft die gleiche Höhe hat wie die „1“. Eine solche 123-Erholung ist eigentlich eine klassische Bodenformation. Das wäre ein Hinweis, dass der Abwärtstrend beim Gold bald gebrochen wird.
Andererseits laufen auch ganz normale Konsolidierungen in einem vergleichbaren Muster ab.  Eine Konsolidierung wiederum spräche für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Unterschieden werden die Formationen, indem man abwartet, was nach der „3“ geschieht, siehe weiter unten.

Ein typischer Fehler der Chartisten

In diesem Fall ist es zu dem aktuellen Zeitpunkt noch offen, wie es weiter geht. Ich weiß, es ist immer etwas frustrierend, wenn man nach einer Analyse zu dem Schluss kommt: Nichts Genaues weiß man nichts. Aber das ist leider, entgegen vieler Analysen, die Sie so im Netz lesen, eigentlich der häufigste Schluss bei der klassischen Charttechnik. Gleichzeitig ist es aber auch das Erfolgsgeheimnis und die Antwort auf die Frage, warum es zwar so viele Chartisten, aber nur so wenige „erfolgreiche“ Chartisten gibt. In der klassischen Charttechnik muss man viel Geduld mitbringen und wirklich nur das traden, was ein vergleichsweise hohes Chance/Risiko-Verhältnis aufweist. Und solche Konstellationen sind nun einmal selten.

Eine erste Entscheidung wird an der 1.360er Marke fallen

Um nicht weiter abzuschweifen:

Beim Gold müssen Sie nun darauf achten, wie sich der Kurs am Ende der „3“, also im Bereich dieser 1.360er-Marke verhält, denn hier entscheidet sich, ob es lediglich eine Konsolidierung ist oder ein Boden. Sollte Gold nun wieder deutlicher unter diese Marke fallen, wäre dies ein eher schlechtes Zeichen. In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Kursgewinnen der vergangenen Wochen lediglich um eine technische Gegenreaktion nach dem starken Abwärtstrend handelt und dass dieser Abwärtstrend wieder aufgenommen wird. 

Gelingt hingegen der nachhaltige Ausbruch über diese 1.360er-Marke, wäre dies ein Hinweis auf eine Bodenbildung. In diesem Fall steigt die Chance, dass wir zügig an die hier rot eingezeichnete Abwärtstrendlinie laufen. Aber erst an dieser wird sich die mittelfristige Entwicklung abzeichnen. Dazu mehr, falls es dazu kommt.

Der Euro notiert seitwärts in der großen Seitwärtsbewegung

Am 12. Juni 2013 hatte ich Steffens Daily zum Euro geschrieben: „Das Kursziel für den Euro liegt damit aber trotzdem an der oberen Grenze dieser Seitwärtsbewegung (bei ca. 1,50 Dollar), wobei wir aufgrund der Tatsache, dass eine klassische Chartformation in dieser Seitwärtsbewegung im Moment nicht zu erkennen ist, nicht sagen können, wann dieses Niveau erreicht wird. Damit fällt auch der Euro/Dollar bis auf Weiteres aus der näheren Betrachtung heraus.“

Im gleichen Steffens Daily hatte ich geschrieben, dass der Euro nun erst einmal in Richtung der 1,35er Marke laufen wird. Das ist nun geschehen. Im Moment bildet sich damit in der großen Seitwärtsbewegung eine kleinere zwischen 1,28 und 1,35 Dollar, die uns wahrscheinlich noch eine Weile beschäftigen wird:

Euro ganz einfach

Und hier können wir es uns damit ganz einfach machen: Wir müssen einfach abwarten, in welche Richtung der Euro aus dieser kleineren Seitwärtsbewegung ausbricht. Steigt er nachhaltig über die schwarze Linie bei 1,35 Dollar, können wir davon ausgehen, dass er sich anschließend in Richtung 1,50 Dollar weiterbewegt. Fällt er jedoch nachhaltig (!) unter die rote Linie bei 1,28 (eigentlich 1,275 Dollar), wird zumindest das Tief bei 1,20 Dollar noch einmal getestet werden. Und so lange beides nicht geschieht, geht diese kleine Seitwärtsbewegung einfach weiter.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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