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Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

gelegentlich werden wir gefragt, woran man Panik oder Übertreibung an den Börsen erkennt. Da gibt es unterschiedliche, meist eher subtile Anzeichen, wie Sie Ihnen hier im Steffens Daily z.B. bei Apple oder Gold präsentiert wurden.

Japan in der „Milchmädchen-Hausse“?

Mitunter gibt es aber richtig offensichtliche Zeichen der Übertreibung. Zum Beispiel, als Ende April ein (englischsprachiges) Video auf CNN erschien, in der eine Schulmädchen-Band mit dem skurrilen Namen „Abenomics“ Schlagzeilen machte, weil die Teenager ihre Rocklängen mit weiter steigendem Nikkei-Kurs immer mehr kürzen wollten.

Im gleichen Beitrag wurde eine Hausfrau vorgestellt, die angesichts der steigenden Aktienkurse in Japan Trader-Kurse belegt, um unter anderem ihren Sohn finanziell beim Studium zu unterstützen. Das weckte Erinnerungen an die alte Metapher von der „Milchmädchen-Hausse“, der letzten Phase einer Rally. Und tatsächlich – der Nikkei ging unmittelbar nach Veröffentlichung dieses Beitrags in eine „Fahnenstange“ über (ebenfalls ein Zeichen für einen sehr reifen Trend) und markierte exakt einen Monat später sein vorläufiges Hoch (siehe Chart).

Nikkei 

Die mögliche Übertreibung an den US-Märkten

Aber wie gesagt, so offensichtlich kommt eine Übertreibung selten daher. Und so ist die aktuell mögliche Übertreibung an den US-Märkten auch deutlich schwerer auszumachen. „Welche Übertreibung in den USA?“, werden Sie nun vielleicht fragen.

Denn der S&P ist ja eben erst an sein Hoch vom Mai gelaufen und hat es in der Vorwoche nur ganz knapp überschritten (siehe folgender Chart). Und eigentlich sollte ja mit dem Sprung über das alte Allzeithoch (grüne Linie) und dem erfolgreichen Test dieses Ausbruchs im Juni (siehe Pfeil) die richtig große Rally auch erst losgehen. Wie kann da schon Übertreibung herrschen?

SP500 

Zumindest im kurzfristigen Bereich ist das jederzeit möglich, also nicht nur kurz vor dem Hoch einer „Jahrhundert-Rally“. So wurde z. B. die vorletzte (lange weiße) Kerze durch die Äußerungen von Fed-Chef Bernanke hervorgerufen, dass die Fed keinen Automatismus bei den Zinserhöhungen vornehmen wird.

Weiter Hoffen auf die Fed

Die Marktteilnehmer signalisieren damit eindeutig, dass sie weiterhin auf die Liquiditätsversorgung der Fed setzen, die – so die offensichtliche Hoffnung – auch die Märkte unterstützen sollte. Das mag durchaus auch das Interesse der Fed sein, aber nach den jüngsten Quartalszahlen aus den USA erscheint es fraglich, ob dazu das Geld der Fed allein ausreicht.

Nachdem inzwischen rund 17 % der S&P500-Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt haben, ergibt sich kurzgefasst folgendes Bild: Die Erwartungen der Analysten werden im Rahmen der üblichen Schwankungen mehr oder weniger erfüllt. Größere positive oder negative Überraschungen zeichnen sich bisher nicht ab.

Eine kritische Diskrepanz in den Prognosen

Das betrifft aber nur die vorgelegten Ergebnisse. Für die weitere Entwicklung wichtiger sind die Ausblicke der Firmen. Diese sind derzeit besonders bedeutsam, weil die Analysten immer noch davon ausgehen, dass sich im Jahresverlauf eine deutliche Verbesserung bei Umsätzen und Gewinnen ergibt.

Allerdings bleiben die Ausblicke – an diesen Erwartungen gemessen – bisher äußerst verhalten. Damit ergibt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen den bisher vagen Hoffnungen der Börsianer auf Besserung und den konkreten Prognosen der Unternehmen.

Schwacher Ausblick sollte Erwartungen dämpfen

Sofern diese Tendenz in den kommenden Wochen nicht noch dreht, müssen wir damit rechnen, dass die Analysten nach und nach ihre Schätzungen für das zweite Halbjahr 2013 (weiter) nach unten korrigieren. Fundamental orientierte Anleger dürften daraufhin vorsichtiger am Aktienmarkt werden und ihre Positionen verringern.

Und dann wird sich erweisen, ob die Liquiditätsversorgung der Fed diesen Rückzug und den damit verbundenen Druck auf die Kurse tatsächlich mehr als kompensieren kann (und dadurch die Kurse weiter steigen) oder ob wir eine erneute Korrektur sehen. Es bleibt also spannend…

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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