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Der DAX setzt seine Konsolidierung fort und bestätigt damit bisher die Warnsignale, auf die wir Sie hier in den vergangenen Tagen und Wochen hingewiesen hatten. Doch bisher hat er mit dem heutigen Tagestief bei 8.182 lediglich einen ersten Versuch gestartet, das ehemalige Allzeithoch bei 8.151,57 Punkte von oben zu testen. Ich habe Ihnen dazu den DAX-Chart diesmal aus längerfristiger Perspektive dargestellt:

Es kann in den kommenden Tagen nun auch noch zu einem echten, also punktgenauen Test dieses Niveau kommen, auch ein leichtes Unterschreiten wäre noch nicht ungewöhnlich. Ein ausgiebiger Test einer derart wichtigen Marke, die immerhin nun schon 13 Jahre relevant ist, völlig normal. So gesehen brauchen sich die Bullen bis jetzt (!) noch nicht den Hauch einer Sorge zu machen.

Sollte es im Anschluss an diesen Test wieder zu dynamisch steigenden Kursen kommen, wäre dies sogar ein äußerst bullishes Zeichen. Erst wenn der DAX wieder deutlich und nachhaltig unter dieses Allzeithoch fällt, wird es bearisher.

In einigen Monaten muss man sogar mit einem zweiten Test dieser Marke rechnen, sofern der DAX nun weiter sollte. Leider sind diese zweiten Tests nicht zuverlässig. Aber falls er kommt, könnte sich daraus ein guter Einstieg ableiten lassen.

Die Aufwärtstrenddynamik

Ich habe Ihnen in diesem Chart aber auch einen Aufwärtstrendkanal eingezeichnet. Er ist charttechnisch sicherlich nicht eindeutig, soll er aber auch nicht sein. Er gibt nämlich vielmehr die ungefähre Aufwärtstrenddynamik und Fluktuationsbreite des DAX seit dem Jahr 2003 an. Es könnte durchaus sein, dass wir in zehn Jahren genau diesen Trend so einzeichnen, dann natürlich nur in die Zukunft fortgeführt!  

Und dann wäre zum Beispiel der Einbruch 2011 nur eine „normale Fluktuation“ in diesem Trendkanal! Ein Einbruch, der aber die Psyche der Anleger aufgrund der Schuldenkrise in der EU auf das Äußerste gefordert hat.

An diesem Beispiel erkennen Sie vielleicht, wie nah wir, die wir täglich oder zumindest wöchentlich mit Börse zu tun haben, an den „kleinen Entwicklungen“ kleben. Im großen Gesamtbild sieht die Welt meist ganz anders und gelassener aus. Und deswegen kann ein solcher Blick auf das Gesamtbild hin und wieder helfen, die Dinge wieder richtig einzuschätzen.

Und so müssen Sie auch folgenden Absatz verstehen:

Potenzial bis 6.000 Punkten

Wenn der DAX nun doch wieder unter die 8.157er Marke fallen sollte, sich die Konsolidierung also ausweitet, könnte der DAX in diesem Aufwärtstrendkanal auch durchaus bis 6.000 Punkte fallen, ohne dass der große Aufwärtstrend seit 2003 beeinträchtig wird. Im Prinzip müsste man sich als Bulle also erst Sorgen machen, wenn diese Marke nach unten fällt.

Ich weiß aber, das sind Aussagen, damit können Sie so nicht richtig etwas anfangen. Wer will schon bis runter auf 6.000 Punkte investiert sein? Es geht mit in diesem Absatz aber nicht um Trading, sondern um das große Gesamtbild. Und mit dem Ausbruch des DAX über sein Allzeithoch und der jetzigen Konsolidierung befindet sich der DAX im Prinzip seit 2003 trotz aller Krisen in einem breiten und großen Aufwärtstrend (zuvor hätte man noch ein großes aufsteigendes Dreieck annehmen können).

Aber, und auch das zeigt dieser Chart: Durch den langen Anstieg besteht grundsätzlich ein erhebliches Abwärtspotenzial. Das sollten wir uns bewusst machen. Dieses muss natürlich nicht ausgereizt werden, aber es besteht.

Arbeitsmarktbericht

In dieser Woche wird insbesondere der US-Markt auf den dortigen Arbeitsmarktbericht warten, der am Freitag veröffentlicht wird. Da die Fed die weitere Entwicklung ihrer Geldpolitik an die Entwicklung des Arbeitsmarktes geknüpft hat, werden die Anleger sehr genau hinschauen. Heute wurde schon der ADP-Bericht veröffentlicht, nach dem der US-Arbeitsmarkt im Mai nicht so stark von der Frühjahrsbelebung profitieren konnte, wie erhofft. So wurden lediglich 135.000 Stellen geschaffen, statt der von den Analysten erhofften 170.000 Stellen. Wir wissen aber, dass sich daraus keine Prognose für den US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag ableiten lassen. Wichtiger sind da schon die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die morgen um 14.30 Uhr erwartet werden. Dazu dann hier mehr.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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