In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der DAX zeigt sich heute erneut schwach, wenn auch ein weiterer dynamischer Kursverfall zunächst ausgeblieben ist. Interessanter als die Entwicklung ...
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Der DAX zeigt sich heute erneut schwach, wenn auch ein weiterer dynamischer Kursverfall zunächst ausgeblieben ist. Interessanter als die Entwicklung des heutigen Tages wird allerdings die kommende Woche werden. Da am Montag in den USA der Memorial Day stattfindet, werden neue Impulse erst am Dienstag zu erwarten sein.

Unterdessen wurde heute der Ifo-Geschäftsklima-Index für Deutschland veröffentlicht. Zur Überraschung der Analysten ist dieser nach zwei Rückgängen zuvor um 1,3 Punkte auf 105,7 Punkte gestiegen. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Gemeinhin gilt ein dreimaliger Rückgang als Hinweis auf eine Abschwächung der Wirtschaft. Dieses Signal ist somit erst einmal ausgeblieben.

Entwicklung des Ifo-Index ohne Prognosequalität

Der Ifo-Index basiert auf Meldungen von ca. 7000 deutschen Unternehmen, die nach der Beurteilung der aktuellen Situation und ihrer Erwartung für die kommenden sechs Monaten befragt werden. Für den Anstieg ist lediglich die Beurteilung der aktuellen Situation verantwortlich, die Erwartungskomponente blieb, wie erwartet, unverändert.

So gesehen kann man aus dem leicht verbesserten Info-Index keine Prognose ableiten. Festzuhalten bleibt lediglich, dass das Signal für eine Abschwächung der Wirtschaft ausgeblieben ist.

Ifo-Index als Kontraindikator

Wir verwenden den Ifo-Index lediglich als Kontraindikator. Das bedeutet: Sofern Extremwerte erreicht werden, ist der Ifo-Index für uns eines der entscheidenden Warnsignale. Allerdings sollte man dabei beachten, dass ein genaues Timing mit dem Ifo-Index nicht möglich ist.

 

Im Chart erkennen Sie, wie genau der Index üblicherweise mit der jeweiligen Kursentwicklung korreliert. Zurzeit sehen wir allerdings eine auffälige Divergenz. Somit gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder nähert sich der DAX nun wieder dem Ifo-Index an, sprich er fällt, oder der Ifo-Index wird mit den steigenden DAX-Kursen auch wieder ansteigen. Weitergehende Analysen sind auf dem aktuellen Niveau nicht möglich.

Kommt Gold jetzt wieder?

Wenn die Märkte jetzt in eine größere Konsolidierung übergehen sollten, könnte es natürlich sein, dass die Anleger wieder besorgter werden und verstärkt Gold kaufen.

Und so sehen wir mit der anfänglichen Konsolidierung der Aktien-Indizes im Moment auch beim Gold den ersten Versuch (!) einer Bodenbildung im Bereich der 1.360er Marke. Allerdings wäre ich mit einer zu bullishen Einstellung vorsichtig - aus zwei Gründen:

Zuvor hatte Gold das Gap (Kurslücke) bei 1.500 Dollar lediglich geschlossen. Das ist gemeinhin ein deutliches Schwächezeichen. Bullisher wäre es gewesen, wenn direkt die 1.525er Marke noch getestet worden wäre.

Fed-Politik schlecht für Gold

Aber, und das ist der vielleicht wichtigere Grund: Die Märkte reagierten verunsichert auf die Möglichkeit, dass die Fed die Anleihekäufe bereits in diesem Jahr deutlich verringern könnten. Nun ist eben die ultralockere Geldpolitik immer ein Argument der Goldbullen gewesen. Schließlich sollte diese in eine Inflation münden, und tatsächlich haben auch viele institutionelle Anleger Gold als Inflationsschutz gekauft. Wenn nun die Fed beginnt, die lockere Geldpolitik einzuschränken, dann sinkt natürlich das Inflationsrisiko erheblich. Und damit fällt ein wichtiger Punkt weg, der für einen steigenden Goldpreis spricht.

Die Bewegungsfluktuation im Abwärtstrend

Ich habe in dem Chart oben einen Abwärtstrendkanal (rot) eingezeichnet. Es kann also sein, dass Gold, ohne seinen Abwärtstrendkanal zu verlassen, tatsächlich wieder den Anlauf an die obere Begrenzungslinie startet und diese im Bereich 1.500 bis 1.600 Dollar testet. Das wäre im Moment das positivste Szenario.

Sollte aber der Abwärtstrendkanal nach unten verlassen werden, bleibt es bei dem Kursziel 1.260 Punkten. Wenn auch diese Marke bzw. die 1.250er Marke nach unten bricht, gerät Gold wieder in den Anziehungsbereich der 1.000-Dollar-Marke. Ich bin mir vergleichsweise sicher, dass Gold dann, also nach dem Bruch dieser 1.250er Marke, auch noch die 1.000-Dollar-Marke unterschreiten wird. Zumindest kurzfristig, um viele Anleger aus ihrer Gold-Spekulation herauszutreiben. Schließlich geht die Börse immer den Weg des größten Schmerzes für die Mehrzahl der Anleger.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

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