In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Eigentlich wollte ich in dieser Woche vermehrt über fundamentale Zusammenhänge schreiben, aber wie so oft werden solche Pläne von der ...
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Eigentlich wollte ich in dieser Woche vermehrt über fundamentale Zusammenhänge schreiben, aber wie so oft werden solche Pläne von der Börsenrealität überholt. Heute ist der DAX zwischenzeitlich um mehr als 200 Punkte abgetaucht. Im Intradaychart erkennt man die Dramatik dieses Einbruchs:

 

Es findet sich jedoch keine zufriedenstellende Begründung für diesen Einbruch. Der Einschlag von Raketen in Israel und der Bruch charttechnischer Marken wird als mögliche Ursache genannt. Auch die computerbasierten Handelssysteme werden verantwortlich gemacht. Aber ein wirklich einleuchtender Grund ist mir zurzeit noch nicht bekannt.

Nervosität überall

Demnach müssen wir einfach davon ausgehen, dass die Märkte nervös sind. Die lange Seitwärtsbewegung im DAX zehrt einfach an den Nerven der Anleger und wenn dann bestimmte Unterstützungen fallen, wird gerne einmal überreagiert.

Leider stimmt wahrscheinlich auch die Theorie mit den Handelssystemen. Gerade derart unmotivierte und in der Volatilität ansteigende Seitwärtsbewegungen sind für solche Systeme schwer zu handhaben. Die Gefahr besteht, dass sobald wichtige Marken nach unten gebrochen werden, alle Systeme auf einmal auf  Verkaufen umschalten. Und der DAX verlor immerhin in nur acht Minuten mehr als 160 Punkte. Das muss als Indiz dafür gewertet werden, dass entweder viele Stopps ausgelöst wurden oder/und Maschinen gehandelt haben. Eine wirklich markante Unterstützung, an der über lange Zeit viele Stopps platziert worden wären (wie beim Gold), ist meines Erachtens nicht zu erkennen. Bleiben die Computer.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, dass mal wieder ein Händler irgendeine Verkaufsorder falsch eingetippt hat. Auch das ist nicht auszuschließen.

Das große Aber

Aber, und das ist ein wichtiger Punkt: Eine Häufung von Verkaufsereignissen muss immer mit einer gewissen Sorge beobachtet werden: zunächst der Einbruch beim Gold, jetzt der Einbruch im DAX. So etwas macht mich immer etwas unruhig. Allerdings passen die beiden Ereignisse nicht zusammen (Gold hat eher die Tendenz zu steigen als zu fallen, wenn eine Krise droht). Trotzdem bitte ich Sie, in den kommenden Tagen erhöhte Vorsicht walten zu lassen! Ein Grund zur Panik gibt es noch nicht, dazu die folgenden Charts:

Was sagen die Charts

Die neue Analyse der Target-Trend-Methode ist noch nicht abgeschlossen. Aber bisher fanden sich in der näheren Zukunft (zwei bis drei Monate) keine hochrelevanten Targets – das kann aber noch kommen – wie gesagt, ich arbeite daran. Betrachten wir daher die klassische Charttechnik, um die aktuelle Situation einzuordnen:

 

Das ist der Aufwärtstrend des DAX seit September 2012, der also zunächst einmal für die aktuelle Bewegung interessant ist. Wir erkennen hier deutlich einen Trendkanal mit einem belebten Innenkanal. In diesem inneren Trendkanal läuft der DAX seit Mitte vergangenen Jahres hin und her. Im Hoch ist er gerade an der oberen Begrenzungslinie des inneren Kanals abgeprallt und läuft nun idealtypisch an die untere Linien. Insofernt ist bisher überhaupt nichts Dramatisches geschehen. Der mittel- und langfristig ausgerichtete Bulle kann demnach noch ruhig bleiben.

Eine ganz normale „abc“-Korrektur

Die aktuelle Abwärtsbewegung scheint in Form einer „abc“-Konsolidierung zu verlaufen. Es kam zu einem ersten dynamischen Einbruch (blaues Rechteck) vom Hoch, dem eine Gegenbewegung folgte. Am oberen Ende dieser Gegenbewegung wird dann die Spanne des Rechtecks angelegt und markiert damit die mögliche Dynamik nach unten (rotes Rechteck). Diese liegt hier bei einem Kursziel von 7.400 Punkten.

„Abc“-Konsolidierungen sind ganz normale Konsolidierungen in einem Aufwärtstrend. Das heißt, sofern die 7.400er Marke hält, ist auch aus dieser Betrachtung heraus noch nichts Dramatisches geschehen.

Erste Sorgenfalten erst, wenn…

Erste Sorgen sollte man sich machen, wenn die untere blaue Begrenzungslinie des breiten, äußeren Trendkanals nach unten verlassen wird.

Fazit: So dramatisch so ein Einbruch zunächst auch aussehen mag, aus charttechnischer Sicht ist noch nichts Bedenkliches geschehen. Trotzdem sollten Sie natürlich aus den oben genannten Gründen erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht walten lassen! Zumal auch der S&P500 sein Allzeithoch noch nicht nachhaltig überwinden konnte, sondern wieder zurückgefallen ist.

Es bleibt sehr spannend…

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

PS Gestern ist mir ein kleiner Tippfehler unterlaufen, so dass der prozentuale Verlust beim Gold etwas zu hoch ausgefallen ist. Es sind statt 40 nur knapp 30 Prozent.


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