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Heute tritt der DAX den Rückzug an – zwar mit einem Minus von knapp 1 % immer noch vorsichtig, aber er ist aus der engen Range, in der er in den vergangenen Handelstagen aufgehalten hatte, nach unten ausgebrochen. Hintergrund sind unter anderem Aussagen von Ben Bernanke bei einer Veranstaltung an der Universität von Michigan. Dort hat er wieder einmal vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung gewarnt. Es sei sehr wichtig, dass der Kongress die Schuldenobergrenze erneut anhebt, um eine Situation zu vermeiden, in der die US-Regierung ihre Rechnungen nicht mehr zahlen kann.

Auch US-Präsident Barack Obama hatte zuvor schon die Republikaner aufgefordert, die Anhebung der Schuldengrenze nicht zu blockieren. Eine solche Blockade wäre „unverantwortlich und absurd.“ Auch dies begründete er mit schwerwiegenden Folgen für die US-Wirtschaft.

Zwar gehen die meisten Analysten davon aus, dass die Schuldengrenze angehoben wird, aber die Sorgen belasten trotzdem die Börsen -  gerade weil auch die bestehenden Probleme im Zusammenhang mit den verschobenen Streitpunkten zur Fiskalklippe noch nicht gelöst sind.  Die Republikaner haben angekündigt, diese beiden Punkte in den Verhandlungen aneinander zu binden. Das erschwert natürlich die Kompromissfindung.

Liquidität sprudelt weiter

In einem anderen Punkt hat Ben Bernanke allerdings die Sorgen des Marktes entkräftet: Ein Entzug der Liquidität soll bis auf weiteres nicht anstehen. Begründet wurde das mit der immer noch anfälligen US-Wirtschaft und den Problemen auf dem US-Arbeitsmarkt. Zuvor hatte es einige Stimmen in der Fed gegeben, die für ein langsames Auslaufen der Anleihekäufe durch die Fed in diesem Jahr plädieren.

Aber das allein konnte natürlich nicht die erst einmal vordergründigen Sorgen um die Streitereien der großen US-Parteien dämpfen. So eröffneten die US-Indizes zwar etwas freundlicher als der DAX, aber eine klare Richtung ist nicht zu erkennen.

Orientierungsphase

Sie merken es ja selbst, der Markt will nicht so recht. Er befindet sich eindeutig in einer Orientierungsphase und versucht die verschiedenen Einflüsse zu verarbeiten. Es besteht sogar die Gefahr, dass wir mit diesem Hin und Her so lange zu kämpfen haben, bis der Streit um die Schuldenobergrenze beseitigt ist. Wobei ich davon ausgehe, dass die Volatilität in den kommenden Tagen und Wochen wieder zunimmt. Trotzdem sehr ärgerlich – die Börse ist mal wieder gefangen in politischen Entscheidungen. Das hatten wir nun schon so lange, das wollen wir eigentlich nicht mehr – aber ändern können wir es auch nicht.

Ein Blick zum DAX

Schauen wir uns also den DAX an:

 

Der DAX befindet sich immer noch klar in einem Aufwärtstrend (siehe grünen Trendkanal, wie auch die etwas steileren roten Aufwärtstrendlinien). Heute ist er aus seiner extrem engen Range nach unten ausgebrochen – aber im Ganzen ist auch da noch nicht viel geschehen. Es kann also gut sein, dass er nun die 7.447er Marke, also die Unterkante des aktuell relevanten Rechtecks von oben testet - ohne, dass die Trends verletzt werden. Das obere rote Alpha-Target bei 8.400 Punkten ist hingegen, wie auch schon in der vergangenen Analyse vermutet, mit mittlerweile sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinfällig.

Aber es gibt noch das Alpha-Target bei knapp unter 8.000 Punkten – das noch 60 Handelstage, also drei Monate entfernt liegt. Sollte also die 7.447er Marke bzw. die untere rote Trendlinie halten, müssen wir auch aus charttechnischer Sicht erst einmal davon ausgehen, dass in den kommenden Wochen nicht viel geschehen wird. Zumal der DAX, selbst wenn er bis zu diesem Target seitwärts laufen sollte, die Aufwärtstrends nicht verletzt.

Ich hoffe trotzdem, dass dieses Szenario, also eine Seitwärtsbewegung bis zum Target, nicht eintrifft, denn das würde die Nerven vieler Trader, die auf mehrere Tage oder Wochen traden, doch arg strapazieren.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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