In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Zunächst eine kleine Warnung: Ich hatte es vor einiger Zeit geschrieben, der Börsenbriefbranche geht es im Moment schlechter. Und das führ ...
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Zunächst eine kleine Warnung:

Ich hatte es vor einiger Zeit geschrieben, der Börsenbriefbranche geht es im Moment schlechter. Und das führt dazu, dass in den vergangenen Wochen und Monaten die Zahl der hochgradig unseriösen Angebote im Internet wieder stark zunimmt. Ich kann immer nur wieder betonen: Das schnelle Geld ist auch stets mit einem hohen Risiko verbunden. Von dieser unumstößlichen Regel gibt es KEINE Ausnahme, auch wenn immer wieder versucht wird, das anders darzustellen.

Meistens dürfen die Kunden solcher Dienste aber nur an dem hohen Risiko teilhaben, nicht aber an dem schnellen Geld. Bitte seien Sie zurzeit besonders vorsichtig! Es ist viel Schund im Umlauf.

Das sollten Sie beachten

Wenn Sie einen neuen Dienst bestellten, sollten Sie in der Probezeit genau die Archive prüfen und schauen, ob die aktuellen Ausgaben auch genauso im Archiv landen und dort die entsprechende Performance auch zu finden ist. Dann sollten Sie überprüfen, welche Kurse bei einem Kauf/Verkauf gestellt werden. Oft empfehlen Börsenbriefe eine Aktie am Mittag und pflegen den deutlich besseren Kurse vom Vortag im Depot ein – etc.  So geht es nicht.

Wenn keine Probezeit möglich ist, sollten Sie den Börsendienst meiden. Lesen Sie auch immer wieder das Impressum und überprüfen Sie, ob die Firmen, welche die Börsenbriefe herausbringen, auch wirklich existieren. Wenn die Firmen nicht in Deutschland oder wenigstens Europa sitzen, sollte man auch vorsichtiger werden.

Unaufgeforderte Aktienempfehlungen per Telefon

Auch scheint wieder die Unsitte zuzunehmen, Börseninteressierte am Telefon zum Aktienkauf überreden zu wollen. Egal, wie schön sich die vorgetragene Aktien-Geschichte auch anhören mag – legen Sie schnell auf, wenn Ihnen am Telefon irgendjemand Akten andrehen will. Das ist nahezu immer unseriös.

Zum Markt

Der DAX konnte sich nach den ersten Verlusten in Reaktion auf die negativen Schlusskurse in den USA doch wieder erholen. Ein weiteres kleines Zeichen der Stärke. Ich bin trotzdem gespannt, ob die 7.600er Marke, die wir aufgrund der Positionierungen zum Verfall erwarten, morgen auch tatsächlich angelaufen wird. Aber immerhin sind wir schon ungefähr in diesem Bereich gelandet (wie beschrieben geht es um den Donnerstag und den Freitag).  Dazu der DAX-Chart:

Im kurzfristigen Chart erkennen Sie, dass der DAX keineswegs den Aufwärtstrend fortgeführt hat , sondern lediglich in einem höheren Rechteck mit der gleichen Spanne wie das alte verläuft (grüne Rechtecke - genauso ist übrigens die Rechteck-Methode der Target-Trend-Methode entstanden). Mehr ist eigentlich nicht passiert.

Auch der Aufwärtstrend ist noch in Ordnung. Es kann demnach gut sein, dass die Kurse nach dem Verfall wieder mit Dynamik weiter nach oben laufen. So lange dieser steile Aufwärtstrend noch in Ordnung ist, müssen wir uneingeschränkt bullish bleiben. Der Umkehrschluss hingegen ist nicht richtig: Wenn er bricht, muss das nicht direkt das Ende des Trends sein. Es kann dann auch lediglich zu flacheren Trendkanälen kommen. Dieses Phänomen ist bekannt.

Und nun noch einmal Fiskalklippe:

Ein Thema wird verheizt

Gestern las ich im Zusammenhang mit der kurzfristigen Entwicklung bei den Devisen, dass die Zugeständnisse der US-Parteien im Zusammenhang mit der Fiskalklippe die Kurse positiv beeinflusst hätten. Wenige Minuten später kam die Meldung, dass die Tatsache, dass eine Einigung immer noch nicht zustande gekommen sei, die Kurse der US-Aktienmärkte belasten.

Ich sag‘ ja: Jeder nutzt dieses Thema, wie er gerade will. Festzuhalten bleibt: Immer noch ist eine Einigung nicht offiziell bekannt gegeben worden. Die Ratingagenturen warnen unterdessen eindringlich, dass die USA herabgestuft werde, wenn die Fiskalklippe nicht umschifft wird. Sie wollen damit den Druck auf die Parteien erhöhen und ihnen gleichzeitig mehr Freiraum verschaffen doch noch aufeinander zuzugehen – ohne das Gesicht zu verlieren.

Und wenn wir schon bei den Rating-Agenturen sind:

Rating-Agenturen invers

Können Sie sich noch daran erinnern, wie die Aktienkurse am Anfang auf Herabstufungen von Staaten durch die Rating-Agenturen reagiert haben? Genau, sie brachen regelrecht ein. Mit der Zeit ließ das dann etwas nach, schließlich gewöhnte sich der Markt an diese Nachrichten.

Doch jetzt hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s Griechenland von „selective default“, (partieller Zahlungsausfall) auf  „B-“  (spekulatives Investment) hochgestuft.  Eigentlich müsste diese Nachricht durch die Medien gejagt werden, wie damals, bei den Herabstufungen. Aber: Die Reaktion der Medien ist verhalten.

Und auch hier sehen Sie wieder: Angst verkauft sich. Nachrichten, die Angst verbreiten, bringen bares Geld. Diese werden gedruckt und gekauft! Nachrichten, die Zuversicht verbreiten könnten, werden erst wieder am Hochpunkt eines Hypes rentabel. In der aktuellen Situation sind sie für die Medien von untergeordneter Bedeutung – sie erhöhen nicht die Verkaufs-/ Klickzahlen.

Umgang mit den Medien als Trader

Wenn Sie als Trader oder Spekulant an der Börse tätig sind, müssen Sie lernen, mit diesen medialen Verzerrungen umzugehen. Aber eigentlich betrifft es uns alle. Wir alle müssen mit den Möglichkeiten des Internets und der Medien umgehen lernen und wir Menschen sind langsam.  Es wird sicherlich noch eine oder zwei weitere Generationen dauern. Schließlich haben viele der heute über 40jährigen in ihrer Jugend noch die Zeit erlebt, als lediglich drei Fernsehprogramme zu empfangen waren und es außerhalb dieser Sender und der Zeitungen keine weiteren Informationsmöglichkeiten gab.

Wichtig ist, nicht alles zu glauben, was geschrieben steht, sondern kritisch alles zu hinterfragen. Und das mit der Bereitschaft, auch immer wieder seine eigenen Überzeugungen zu revidieren. Wir müssen zudem lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen und die Nachrichten in ihrem Marketing- und Interessen-Kontext einschätzen lernen.

Und hier schließt sich der Kreis zum Eingangsthema, denn auch die dort erwähnten, windigen Börsenbriefe sind Teil der neuen Medien und damit zwar ein kleiner, aber extremer Teil dieser gigantischen Marketingmaschinerie, die sich Medien nennt.

Viele mediale Grüße

Ihr

Jochen Steffens

 

www.stockstreet.de


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