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Sie wissen ja, ich bin schon immer davon ausgegangen, dass es irgendwie zu einer Einigung im Streit um die Fiskalklippe kommt – der Markt übrigens auch. Jetzt sind Republikaner und Demokraten aufeinander zugegangen. Nach außen geht es um die Frage, ab welchem Einkommen eine höhere Einkommenssteuer fällig wird. Barack Obama ist nun bereit, die Einkommensgrenze für die Erhöhung der Einkommenssteuer von 250.000 auf 400.000 Dollar zu erhöhen. Die Republikaner wollten bisher diese Erhöhung erst ab einer Million Dollar, sind aber Gerüchten zufolge bereit, auf 500.000 Dollar zu reduzieren. Jetzt streiten sie sich also nur noch um 100.000 Dollar. Das ist schon erheblich weniger als die 750.000 Dollar zuvor und scheint lösbar. Wahrscheinlich wird es also irgendetwas zwischen diesen Zahlen – 450.000 Dollar.

Positionsmarketing

Und auch bei den Sozialausgaben gibt es eine Annäherung. Im Hintergrund, also abseits der politischen Geplänkel, wird schon an den dazu notwendigen Gesetzen gearbeitet, wahrscheinlich ist das Meiste schon erledigt. Was wir in den Nachrichten zu hören bekommen, ist letzten Endes nichts anderes als Marketing und somit Werbung für die eigenen Positionen. Die Analysten und Banken bauen ebenso wie die Fed eine Drohkulisse auf. Und so können die Parteien ohne allzu großen Gesichtsverlust ihre Wahlversprechen abmildern, und zum Schluss sind dann alle glücklich und zufrieden, dass im letzten Moment noch alles geklappt hat. So läuft sie halt, die große Politik.

Aber wie prognostiziert wurde das Thema „Fiskalklippe“ für jede Kursbewegung der vergangenen Wochen als Grund genommen. Wahrscheinlich hatte es aber deutlich weniger Einfluss auf den Börsenverlauf als man nach den Schlagzeilen in den Medien meinen könnte. Aber gut, das ist schwer zu klären. Einziger Hinweis: Die großen Fonds in den USA haben sich bisher keine Sorgen gemacht. Das hätte man ansonsten an den Kursverläufen erkennen können.

Wo wir aber schon bei den Schlagzeilen sind:

Schlagzeilen immer positiver

Fällt Ihnen auch auf, dass für die  Börsennachrichten nun immer mehr positive Überschriften gewählt werden? Es ist ein weiterer Beleg dafür, wie sehr die steigenden Kurse die Nachrichten beeinflussen. Ich lese nun schon Headlines, die etwas von einem DAX bei 10.000 Punkten wissen wollen. Das Ende der Krise in Europa sei in greifbarer Nähe, heißt es dort weiter. Auch viele andere Informationen klingen gleichermaßen positiv.

Wo war dieser Optimismus im Jahr 2009? Damals haben Sie davon nichts gelesen. Im Gegenteil, die Nachrichten und Schlagzeilen waren extrem negativ. Inzwischen sieht man aber deutlich, dass zu diesem Zeitpunkt die aktuelle Rally gestartet ist..

Der übliche Verlauf

Behalten Sie das in Erinnerung: Zuerst steigen nach einem Crash die Kurse - im DAX mittlerweile immerhin um 4.000 Punkte – oder weit über 100 % vom Tief im Jahr 2009 aus gesehen. Das geschieht (entgegen der Lehrbuchmeinung) meist unter niedrigsten Umsätzen – einfach weil sich niemand traut. Erst viel später werden auch die Nachrichten optimistischer. Mit dieser positiveren Nachrichtenlage kommen auch immer weitere Anleger zurück an den Markt. Die Umsätze steigen entsprechend.

Und wenn die Nachrichten zu optimistisch werden, und die Umsätze hoch, sollten Sie schon extrem vorsichtig werden und Ihre ersten Verkäufe vorbereiten. Diese müssen Sie dann allerdings auch, bei entsprechenden charttechnischen Signalen, durchziehen.

Und wenn es wieder zu euphorisch wird, werde ich hier wieder einer der ersten sein, der warnt – so wie ich an den Tiefs vor zu viel Pessimismus gewarnt habe.

Die entscheidenden Signale

Es gibt allerdings wichtige Signale, auf die ich warte, die aber immer noch nicht ausgebildet werden. Das ärgert mich ein wenig, weil diese sehr wichtig für die weiteren Prognosen sind. Es geht dabei insbesondere um den S&P500, der wahrscheinlich zum Vorlaufindikator für die anderen US-Indizes werden wird.

Im Gegensatz zum DAX hat der S&P500 nämlich noch nicht seine Jahreshochs bei 1.475 Punkten überwunden. Auch die rote Abwärtstrendlinie (hier gibt es mehrere Variationen) wurde noch nicht geknackt. Doch das sind alles nur untergeordnete Signale. Das entscheidende Signal wäre ein nachhaltiger Ausbruch aus der 15 Jahre andauernden Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck). Die Obergrenze liegt bei 1.550 bis 1.580 Punkten. Und solange das nicht geschehen ist, müssen wir auch immer noch damit rechnen, dass die Seitwärtsbewegung fortgesetzt wird. Zwar rechne ich nicht mehr mit Kursen unter 1.000 Punkten – aber selbst ein Kurssturz bis zu dieser Marke wäre wenig erbaulich.

Und mit Blick auf diese bearishe Möglichkeit gefällt es mir überhaupt nicht, dass nun immer mehr Nachrichtenschlagzeilen einen positiven Grundton bekommen. Das müssen wir weiter kritisch beobachten.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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