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Inhaltsverzeichnis

Der neue Target-Trend-Chart des DAX und eine kleine Ungenauigkeit mit Folgen

So, nach einigen Mühen habe ich den neuen Target-Trend-Methoden-Chart für den DAX fertiggestellt. Dieser wurde, wie angekündigt, komplett überarbeitet. Diverse Hinweise von Lesern sind ebenfalls eingeflossen. Die Zahlen sind nun größer dargestellt. Zudem hat nun jede Rechtecklinie auf der linken Seite eine Zahl, die das jeweilige Kursniveau angibt. Die Rechteckgröße wurde überdies leicht an die aktuelle Entwicklung angepasst, und so haben die Rechtecke nun eine Spanne von 966 Punkten.

Die blauen Abwärtstrendlinien sind genau die, die ich Ihnen bereits vorgestellt hatte. Aber verwende nun einen neuen Aufwärtstrendkanal (grün), der sich von der Steigung her an den alten Aufwärtstrend von 2009 bis 2011 hält. (Anmerkung: Die Linien beider Kanäle sind nahezu parallel, aber da es nach längeren Zeitabschnitten immer auch gewisse Ungenauigkeiten bei der Chartdarstellung gibt, ist es ratsam, die Linien an die aktuelle Gegebenheiten anzupassen, statt sklavisch an der alten Steigung zu kleben. Schließlich geht es um die Optimierung der Funktionalität.)

Durch die Entwicklung der vergangenen Wochen kann man zudem noch einen weiteren, steileren Aufwärtstrend einzeichnen (rote Linien), der allerdings noch keine sehr hohe Relevanz hat.

Zur Analyse: Entscheidend sind nach wie vor die Bewegungshochs aus dem Oktober und die Widerstandslinie des Hochs aus 2011, sprich die (nun etwas veränderte) 7.447er Marke (früher 7.425 Punkte). Sollte der DAX diese Linien überwinden, werden die neuen Targets in dem darüber liegendem Rechteck zwischen 7.447 und 8.413 aktiviert. Aber erst dann! Das nächste Kursziel wäre aber zunächst erst einmal - wie gewohnt - die Mittellinie bei 7.930 Punkte.

Kommt es zu diesem Ausbruch sollte der grüne bereite Aufwärtstrendkanal weiter geführt werden. Scheitert der DAX jedoch an der 7.447er Marke und fällt erneut auf die Mittellinie bei 6.964 Punkten zurück, besteht durchaus die Gefahr, dass wir auch wieder zur unteren Linie bei 6.481 Punkten laufen.

Target verfehlt, unter anderem wegen einer kleinen Ungenauigkeit.

Ja, da hab ich wohl den leicht überarbeiteten Target-Trend-Chart letztens etwas zu schnell veröffentlicht. Ich hätte ihn sogleich tiefergehender überarbeiten müssen. Es war ein Leser, der mich auf einen entscheidenden "Fehler" aufmerksam gemacht hat. Vielen Dank für diesen sehr richtigen Hinweis.

Aber damit Sie nicht denken, ich wollte mich rausreden, halten wir fest: Das Target, dass ich Ihnen vor einigen Tagen vorgestellt habe, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr erreicht werden. Das ist eigentlich nicht schlimm, weil es eine 100-prozentige Trefferquote einfach nicht gibt: Sie wissen, ich bin der Letzte, der so etwas behaupten würde.

Aber durch eine Ungenauigkeit habe ich mir die Chance genommen, das richtige Target einzuzeichnen. Es geht um folgendes:

Wie der Leser richtig bemerkte, kann man zwei relevante Abwärtslinien einzeichnen, siehe folgenden Chart:

Die blaue Linie, ist diejenige, die ich eingezeichnet hatte. Diese hat aber nur zwei sie definierende Punkte (gelb). In der Konsolidierung (siehe schwarzer Pfeil) wird diese Linie nicht mehr bestätigt und verliert somit an Relevanz. Das wäre bis dahin nichts ungewöhnliche.

Doch durch besagte Konsolidierung ergibt sich eine weitere Linie, die rote, etwas flachere. Diese hatte zum Zeitpunkt der erneuten Analyse bereits drei Auflagepunkt (rote Kreise). Sie wurde zudem punktgenau in der Konsolidierung (schwarzer Pfeil) bestätigt. Und damit war sie, per Definition meiner eigenen Regeln der Target-Trend-Methode, die relevantere und hätte als Alpha-Target-Linie dienen müssen.

Der korrigierte Chart

Im folgenden Chart sind dann beide Linien und die dadurch entstehenden Targets eingezeichnet:

Sie sehen, mit der neuen Linie entsteht ein neues Target (blau), und  das wurde genau getroffen. Das alte, rote Target, degradiert zu einem Beta-Target. Aber gut, im Nachhinein sind solche Interpretationen immer möglich. Fassen Sie diese Korrektur daher nicht als Herumdeuteln, sondern als lehrreiches Beispiel auf. Schließlich ist es unabdingbar aus Fehlern zu lernen – aus eigenen und denen anderer, in diesem Fall aus meinem Fehler!

Zu den heutigen Konjunkturdaten, weiter unten mehr.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de

PS Der DAX ist übrigens heute zum Start tatsächlich, wie gestern bereits vermutet, mit einem deutlichen Gap Up über das letzte Hoch bei 7.361 Punkten gestartet.


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US-Konjunkturdaten

Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal um annualisiert 2,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Analysten hatten in etwa mit diesem Anstieg gerechnet. Ersten Schätzungen zufolge war mit einem Wachstum von lediglich 2 Prozent gerechnet worden. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft um 1,3 Prozent, im ersten Quartal um 2,0 Prozent gewachsen.

Wir sehen damit, dass die US-Wirtschaft trotz der Zurückhaltung beim Konsum weiter wachsen konnte. Das ist nur möglich, weil es zu der hier beschriebenen Erholung auf dem US-Immobiliemarkt gekommen war.Wie Sie wissen erwarte ich, dass es nun ein kleine Delle in der Erholung des US-Immobilienmarktes entstehen wird. Die neuesten Zahlen bestätigen das jedoch noch nicht:

Die Zahl der offenen Hausverkäufe in den USA ist im Oktober um 5,2 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Vorfeld nur mit einem Anstieg von 0,8 Prozent gerechnet, nach 0,4 Prozent zuvor. Zum Vorjahr gab es einen Anstieg um +18,0 Prozent! (Allerdings von einem sehr niedrigem Niveau aus).

Hier ist die Schwäche, die wie bei den Verkäufen neuer Häuser gesehen haben, noch nicht zu erkennen. Wir müssen also weitere Zahlen abwarten, die eine kleine Delle im Immobilienmarkt belegen könnten.

So langsam können wir auch wieder einen Blick auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe werfen. Hier war es durch den Hurrikan "Sandy" zu stark verzerrten Werten gekommen. Die Zahl der Erstanträge sank um 23.000 auf 393.000 und damit wieder unter die 400.000er Marke. Analysten hatten einen Rückgang auf 395.000 erwartet.

Wie gesagt, keine wirklich verwertbaren Daten, aber zumindest normalisieren sich die Zahlen so langsam wieder.


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