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Der Black Friday in den USA lieferte eine durchwachsene Bilanz ab.

So sollen zwar insgesamt 3,5 % mehr US-Bürger als 2011 am Black Friday einkaufen gegangen sein, die Umsätze seien allerdings um 1,8 Prozent gesunken. Prompt kommen Erklärungsversuche: So hätten viele Einzelhändler bereits am Thanksgiving Preissenkungen angeboten, und natürlich nehmen auch die Interneteinkäufe zu. So stieg der Umsatz der Internethändler bereits an Thanksgiving um 17 Prozent, am Black Friday sogar um 21 Prozent.

Allerdings ist für die Online-Shops der heutige „Cyber Monday“ von größerer Bedeutung: Denn im Internet gibt es die besten Angebote immer am Montag nach dem Black Friday.

Zusammengenommen ergibt sich ein eher gemischtes Bild. Damit hatten die Skeptiker Unrecht, die von einem starken Einbruch der Einzelhandelsumsätze ausgegangen sind, aber auch die Optimisten lagen falsch. Das spiegelt sich auch an den Börsen, die sich zunächst nach dem Black Friday ebenfalls uneinheitlich präsentieren.

Bricht Gold aus der Seitwärtsbewegung nach oben aus?

Wenden wir uns also einem anderen Thema zu und blicken wieder einmal auf die Entwicklung im Gold-Chart:

In diesem Chart erkennen Sie, dass Gold an der Mittellinie der seit September 2011 existenten Seitwärtsbewegung bei 1.660 Punkten abgeprallt ist. Anschließen kam es zu einem erneuten Anlauf auf die obere Begrenzung, der noch nicht ganz abgeschlossen ist. Wir sehen zudem zwei Aufwärtstrendlinien: zunächst eine flachere, die jetzt von einer steileren abgelöst wurde.

Innerhalb solcher Seitwärtsbewegungen sind allerdings charttechnische Prognosen immer schwierig. Hier werden häufig viele und schmerzhafte Fehler gemacht. Deswegen bleibt eigentlich nur, folgendes zu schreiben:

Grundsätzlich tradet man darauf, dass sich eine Seitwärtsbewegung fortsetzt. Einfach, weil es –, wie man ja schon im Chart erkennen kann – zu vielen Fluktuationen innerhalb dieser Seitwärtsbewegung kommt, aber letztlich nur zu einem Ausbruch.  

Kommt es in einem Aufwärtstrend zu einer solchen Seitwärtsbewegung, ist die Chance für einen Ausbruch nach oben leicht höher. Das ist der Grund, warum man in Seitwärtsbewegung in Aufwärtstrends auf der Unterseite ein- und auf der Oberseite aussteigen sollte. Eine Shortpositionierung an der Oberseite ist etwas weniger günstig (es geht beim Traden schließlich immer um nur wenige Prozentpunkt Wahrscheinlichkeit mehr.). Short gehen kann man allerdings, wenn sich an der Oberkante eine klare Topformation entwickelt.

Der heilige Gral des Tradens

Eigentlich könnte es der heilige Gral des Tradens sein: Man sucht sich Seitwärtsbewegungen und tradet immer in Richtung des vorherigen Trends. Genau das ist auch der Grund, warum diese Seitwärtsbewegungen „Trading-Range“ genannt werden.

Wenn Sie den Steffens Daily schon länger lesen, wissen Sie aber, dass es eben keine einfachen Trading-Spielchen gibt. Und damit kommen wir auch sofort zu dem Pferdefuß an der Sache:

Wenn eine Seitwärtsbewegung derart augenfällig ist, wie jetzt beim Gold, können Sie fast drauf wetten, dass es zu immer heftigeren Fehlsignalen kommen wird. Wir haben es am 16.05.2012 in einem ersten kleinen Ansatz erlebt, als die Kurse ganz kurz unter das Tief vom 29.12.2011 gefallen sind, um dann doch wieder zu steigen.

Es besteht also die Gefahr, dass wir, sofern die Kurse weiter steigen, auch auf der Oberseite ein solches Fehlsignal sehen. Das müssen Sie in Ihre Überlegungen einbeziehen.

Fazit:

Gold bildet in einem starken Aufwärtstrend eine Seitwärtsbewegung aus. Hier können Sie es sich auch ohne größere fundamentale Kenntnisse vergleichsweise einfach machen:

Die Richtung, in die Gold aus dieser Range ausbricht, wird auch die weitere Richtung vorgeben. Bei einem nachhaltigen Ausbruch ist die Spanne des Rechtecks das nächste Kursziel. Das bedeutet:

Zur Einordnung: Die Spanne des Rechtecks beträgt aktuell 263 Dollar.

Gelingt also Gold der Ausbruch nach oben, liegt das nächste Kursziel bei 2.054 Punkten. Sollte Gold doch noch nach unten ausbrechen, läge das Kursziel hingegen bei 1.265 Punkten (siehe Chart).

Alles ganz einfach, oder?

Viele Grüße

Jochen Steffens


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