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Der DAX startete positiv, da aus China wieder positivere Wirtschaftsdaten gemeldet wurden und im Nahen Osten ein Waffenstillstand vereinbart wurde. Aber nach dem Kursanstieg der ersten 20 Minuten entwickelte sich schlussendlich ein durch und durch langweiliger Tag.

Den Rest des Tages lief der DAX nämlich in einer kleinen Spanne hin und her. Abgesehen von zwei „dramatischen Schocks“, als er einmal um gigantische 20 Punkte und dann ehe kraftlos um 10 Punkte einbrach. Beide Kursrückgänge wurden jedoch schnell wieder aufgekauft. Insgesamt erkennt man zwar im Intraday-Chart eine leicht aufwärtsgerichtete Tendenz, doch das alles liegt im Bereich des normalen Rauschens – hat also keine Prognosequalität.

Hintergrund dieser Langeweile sind natürlich die fehlenden Impulse aus den USA.  Die dortigen Börsen sind wegen Thanksgiving geschlossen. Wahrscheinlich wird somit auch der morgige Tag, der Black Friday, entsprechend ereignislos. Viele US-Amerikaner nutzen diesen Tag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende.

Die Bedeutung des Rauschens für das Traden

Sie haben sicherlich schon häufiger gemerkt, dass ich über das „Rauschen“ in einem Chart schreibe. Damit ist die Kursschwankung oder Volatilität in einem beobachteten Zeitraum gemeint, bei der die Bewegungen keine Prognosequalität haben. Dazu der aktuelle DAX-Intraday-Chart:

 

Sie sehen im DAX gibt es viele Phasen, in denen er lediglich um ca. 15 bis 20 Punkte seitwärts läuft (blaue Rechtecke). Die dargestellten Rechtecke haben alle die gleiche Spanne. Der Pfeil deutet auf das Rechteck hin, dass diese Spanne am eindeutigsten darstellt.

Zu wissen, in welchem Bereich das Rauschen stattfindet, ist gerade beim Traden wichtig. Wenn Sie diese Spanne kennen, ist es zum Beispiel sinnvoll, einen Stopp außerhalb der Spanne des Rauschens zu platzieren. Wenn Sie also auf mehrere Stunden bis Tage den DAX traden, sollten Sie mindestens einen Stopp von 15 Punkten einplanen. So können Sie schon viele zufällige Kursbewegungen ausblenden, und das erhöht natürlich die Performance (es gibt allerdings auch die Möglichkeit, genau diese Spanne rauf und runter zu traden – aber das ist ein anderes Thema).

Eine der Grundlagen der Target-Trend-Methode

Diese Erkenntnis, dass in vielen Charts solche Rechtecke des „Rauschen“ vorhanden sind, war unter anderem eine der Hinweise, die zu der Rechteckmethode der Target-Trend-Methode führten. Denn diese Spanne bleibt oft über viele Wochen und Monate bestehen. Das heißt, es bilden sich immer neue Rechtecke mit der gleichen Spanne oder genau der doppelten Spanne. Und plötzlich erkennt man, dass ein Kursanstieg nichts anderes als aufeinandergestapelte Rechteckverläufe sind. Einer der Pfeiler der Target-Trend-Methode war geboren.

Diese Rechtecke setzen sich von den kleinen Zeiträumen bis hin zu den großen fort. Und das ist im Umkehrschluss der Grund, warum ich immer wieder schreibe, dass ein Kurs, der sich in einem Rechteck hin und her bewegt, tendenziell eher wenig Prognosequalität hat.

Und damit sind wir beim aktuellen DAX-Chart:

 

Der DAX ist an besagter Mittelline (blau gestrichelt) wieder nach oben abgeprallt und läuft seitdem brav in Richtung der oberen Begrenzung bei 7.425 Punkten. Kursbewegungen in dieser oberen Rechteckhälfte haben wenig Aussagekraft. Wichtiger ist, in welche Richtung der DAX ausbricht.

Ich bin allerdings nun auch sehr gespannt, ob dieses gerade erst neu eingezeichnete untere Target überhaupt noch erreicht wird. Im Moment läuft der Markt erst einmal in die andere Richtung. Vor einigen Tagen dachte ich noch, dass es eigentlich viel zu spät ist, es vorzustellen, da es ja fast erreicht schien. Nun wird es also doch wieder spannend.

Es ist immer noch sehr viel Unruhe im Markt ist, daher ist natürlich auch alles noch möglich. Denken Sie aber immer daran, dass diese Targets nur eine gewisse Trefferwahrscheinlichkeit haben. Sprich, es ist durchaus normal, wenn eins oder mehrere mal nicht getroffen werden! Auch wenn die bisherigen Target-Prognosen hier im Steffens Daily einen ganz anderen Eindruck hinterlassen haben.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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