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Heute müssen wir uns dringend um einige Charts kümmern:

Zunächst der S&P500. Sie erinnern sich, ich hatte die 1.360er Marke als entscheidende Marke benannt. Diese ist nun nach unten gebrochen:

 

Das ist ein Warnzeichen, zumal sich immer deutlicher zeigt, dass auch die Dynamik nachlässt. Wenn Sie sich die vergangenen drei Hochs anschauen (schwarze Pfeile), erkennen Sie, dass der Abstand von Hoch zu Hoch immer geringer wird. Solche Dynamikverluste (Momentumverlust) sind häufig ein erstes Warnsignal!

In dem Chart erkennen Sie auch, warum die 1.360er Marke so wichtig ist. In den vergangenen 13 Jahren kam es in diesem Bereich (rot schattiert) immer wieder zu Richtungswechseln. Und dass der S&P500 die obere Begrenzung dieses Bereichs unterschritten hat, muss ebenfalls als ein Schwäche-Zeichen gewertet werden. Es ist zudem auch ein Hinweis, dass die Aufwärtsdynamik nachgelassen hat. Und das ist kritisch.

Die Aufwärtstrends im S&P500

 

Schaut man sich hingegen den übergeordneten Aufwärtstrend an, so ist dieser noch in Ordnung. Für den breiten Trendkanal (blaue Linien) ist die obere Linie mit drei Auflagepunkten die maßgebliche Orientierung. Parallelisiert man diese durch das Tief entsteht die untere blaue Aufwärtstrendlinie, die so fast im 2011er Crash erreicht wurde und damit zwei Auflagepunkte besitzt. Diesen Kanal würde ich im Moment als relevant bezeichnen. Aus Bullensicht ist damit die Welt noch in Ordnung.

Schließlich ist selbst die steilere grüne Aufwärtstrendlinie mit drei Auflagepunkten (aber einem Durchbruch, eben in dem oben genannten Crash) noch intakt. Allerdings steht sie kurz davor, getestet zu werden.

Warum also die Aufregung?

Diese Warnhinweise sind deswegen so bedeutend, weil sie im oberen Bereich der großen Seitwärtsbewegung seit 1997 (blaues Rechteck), des aktuell maßgeblichen langfristigen Trends, entstanden sind. Und dieser Trend ist derart dominant, dass man eigentlich auf die Fortsetzung der Seitwärtsbewegung setzen müsste - einfach weil dies das wahrscheinlichste Szenario ist. Wird dieser Seitwärtstrend fortgesetzt, werden die Kurse nun wieder „crashartig“ an die untere Begrenzung laufen.

Kurz: Sie müssen zurzeit einfach sehr vorsichtig werden. Mit jedem weiteren bearishen Signal steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse im S&P500 wieder an die untere Begrenzung laufen. Da aber die Stimmung trotz der relativ hohen Kurse in den USA immer noch sehr schlecht ist, und genau dies, also schlechte Stimmung, an der Obergrenze einer großen Seitwärtsbewegung oft ein Hinweis auf einen Ausbruch ist, wird es etwas undurchsichtig zurzeit.

DAX – erste Modifizierung des Target-Trend-Charts

Kommen wir damit zu dem bereits etwas modifizierten Target-Trend-DAX-Chart:

 

Wie angekündigt, habe ich diesen Chart überarbeitet. Dabei ergaben sich neue Konsolidierungslinien (hier blau eingezeichnet), welche die alten, roten Konsolidierungslinien ablösen – einfach, weil sie eine höhere Relevanz haben. Sonst ist noch alles beim Alten geblieben.

Ein neues Target

Ich überarbeite diese Charts immer erst dann, wenn wichtige Marken erreicht wurden, damit nicht der Eindruck entsteht, ich würde ständig die Charts verändern. Normalerweise ist es auch kein Problem, einen Target-Trend-Chart mehrere Monate unverändert laufen zu lassen. Aber in diesem Fall ist mir dadurch doch ein wichtiges Alpha-Target entgangen – nämlich das bei 6.840 Punkten (siehe unteren roten Kreis im Chart).

Eigentlich ist es zu spät für dieses Target, es ist schließlich fast erreicht worden. Ich stelle es Ihnen auch nur vor, da es aus der Sicht der Target-Trend-Methode sicherlich ein Grund ist, warum die Kurse zurückkommen sind. Es besitzt zudem eine sehr hohe Relevanz und damit Anziehungskraft, da sich hier mehrere hoch relevante Linien treffen, und so müssen wir es in unsere Prognosen einbeziehen.

Im Moment steht der DAX an der 6.956er Linie, also der Mittellinie, die wir schon seit Monaten eingezeichnet hatten. Wie hier ebenfalls schon beschrieben, ist ein Rückfall bis an diese Linie nicht besorgniserregend. Der Schlusskurs der DAX heute lag wenige Punkte unter dieser Marke, bei 6.950 Punkten. Damit wird die Relevanz der Linie ein weiteres Mal bestätigt. Es kann hier jetzt durchaus zu einem Reversal kommen. Ich würde fast wetten, dass es der Markt zumindest versucht.

Nach dieser neuen Analyse, wäre aber ein kurzer Spike in dieses Target ebenfalls noch nicht kritisch. Das Kursniveau dieses Alpha-Targets liegt bei 6.845 Punkten. Aufgrund der Nähe zur Mittelline, kann auch dieses Niveau noch erreicht werden, ohne dass sich das Bild deutlich verschlechtert. Dazu passt auch eine weitere Analyse:

Eine Symmetrie-Analyse

 

Das ist nun der DAX ohne all die verwirrenden Linien. Wie Sie wissen, haben Kursverläufe einen gewissen Hang zu Symmetrie. Diesen vorausgesetzt, ergäbe sich folgende, idealtypische Prognose (rot gestrichelte Linien): Der DAX geht noch runter bis zur 6.864-Punkten Marke oder leicht tiefer, und damit eben in das Target. Dort startet er eine kleine Aufwärtsbewegung.

Und dann wird es dann spannend:

Wenn diese dann schnell wieder abverkauft wird und das gerade zuvor ausgebildete Tief erneut unterschritten wird, werden die Kurse mit hher Wahrscheinlichkeit in Richtung 5.914 Punkte fallen (entsprechend der roten Prognoselinie).

Wenn die Kurse in diesem Bereich drehen, kann der DAX auch schnell wieder in Richtung 7.425 Punkte steigen.

Zusammenfassung

Noch einmal abschließend und kurz zusammengefasst:

Werden Sie nun sehr, sehr vorsichtig. In den US-Indizes entstehen immer mehr Warnsignale, die deswegen so bedeutend sind, weil sie am oberen Ende der seit 15 Jahre existenten Seitwärtsbewegung auftauchen. Eine Konsolidierung in diesem Bereich ist zwar normal, aber die Märkte sollten nicht mehr sehr viel weiter einbrechen, ansonsten wird es sehr kritisch.

Noch sind aber wichtige Trendlinien und Unterstützungen intakt – so dass Panik verfrüht wäre (denken Sie immer daran, ich versuche Sie im Steffens Daily oft bereits sehr früh auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten.)

Zum DAX:

Der DAX hat heute nahezu punktgenau die Mittellinie des aktuellen Rechtecks erreicht. Hier kann es zu einer Gegenbewegung nach oben kommen. Sollte das nicht geschehen oder fällt diese nur kurz aus, wird das Target-Niveau bei 6.845 Punkten relevant. Fällt diese Unterstützung auch noch, werden Kurse um die 6.000 Punkte wahrscheinlich.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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