In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Es ist schon seltsam: Wenn man die Nachrichten liest und sieht, hört sich die Lage an der US-Ostküste äußerst dramatisch an. Wenn man ...
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Es ist schon seltsam: Wenn man die Nachrichten liest und sieht, hört sich die Lage an der US-Ostküste äußerst dramatisch an. Wenn man sich hingegen die Kursentwicklung der Münchener Rück heute anschaut, die um knapp 1 % zulegen kann, denkt man, so schlimm kann es also nicht gewesen sein. Und tatsächlich, der Hurrikan wurde auf „Sturm“ herabgestuft. In den Medien wird aber darauf hingewiesen, dass er aufgrund seines gewaltigen Ausmaßes trotzdem sehr gefährlich bleibt. Medien brauchen aber, wie gesagt, dramatische Schlagzeilen.

Und schon wird auch von den Folgen für die US-Wirtschaft geschrieben. Ich habe sogar den Hinweis gelesen, dass dieser Sturm der ohnehin schwächelnden US-Wirtschaft das Genick brechen könnte.

Das ist aber natürlich nur ein Teil der Wahrheit, der einen entscheidenden Faktor außen vorlässt.

Ein wirtschaftliches Nullsummenspiel

Es ist das alte Spiel bei solchen Katastrophen: Einerseits wird auf die Ausfälle des Einzelhandels, die Schäden und die Produktionsausfälle hingewiesen. Auf der anderen Seite werden die Kunden, wenn sie sich nicht zuvor schon eingedeckt haben, vieles nachholen. Hinzu kommt, dass die Beseitigung der Schäden natürlich auch zu einer Ankurbelung der Wirtschaft führt. Schließlich muss die Infrastruktur wieder hergestellt werden, und viele private Immobilienbesitzer werden im Anschluss an diese Katastrophe die Baumärkte leerkaufen.

Schlussendlich sind solche Katastrophen für eine Wirtschaft oft nahezu ein Nullsummenspiel. Und das ist wohl auch der Grund, warum die Börsen weltweit wenig auf diesen Hurrikan reagieren.

Die Menschen sind die Leidtragenden

Die Börsen reagieren emotionslos, wie immer – und das ist auch gut so. Warum sollten sie auch überreagieren und so die Katastrophe noch mehr verschärfen? Das macht keinen Sinn.  Aber uns Menschen sollte durchaus im Bewusstsein bleiben, dass dieser Sturm für viele der Betroffenen ein schreckliches und zuweilen sogar traumatisches Ereigniss ist. Das wird, bei aller Rationalität und vernünftigen Analysen zu leicht übersehen.

Die Analysten von Stockstreet

Da die Börsen in New York auch heute geschlossen bleiben, kann ich auf ein anderes Thema eingehen, das aufgrund einer Zunahme von Lesermails vielleicht auch für Sie interessant ist.

Im Moment existieren zwei verschiedene Chartanalyse des DAX nach der Target-Trend-Methode. Im Stockstreet-Premium-Trader und im Steffens Daily werden tatsächlich andere Versionen verwendet. Wie ist das möglich?

Zunächst einmal Folgendes: Gelegentlich merken einzelne Leser an, dass die Redakteure von Stockstreet sich (allerdings sehr selten) widersprechen. So seltsam das manche Leser finden, für uns ist das eher normal. Es gibt hier niemanden, der die Meinungen und Analysen auf einen Nenner bringt. Keiner der Redakteure wird gezwungen, etwas gegen seine eigene Überzeugung zu schreiben.

Eigentlich ist es somit eher verwunderlich, dass wir so oft gleicher Meinung sind. Doch es ist bisher so, dass wir einfach wirklich fast immer zu ähnlichen Analyseergebnissen kommen. Das liegt zum Teil sicherlich auch daran, dass wir sehr ähnliche Analyseinstrumente verwenden.

Die zwei Target-Trend-Charts

Und so ist es auch zu diesen zwei unterschiedlichen Charts gekommen. Nach dem 2011er Crash gab es einfach zwei mögliche Variationen der Target-Trend-Methode im DAX. Michael Jansen und ich haben lange hin und her diskutiert, ohne dass sich genügend stimmige Argumente für die eine oder andere Variante ergeben hätten (hier geht es nie um richtig oder falsch, sondern immer um die höhere Relevanz im weiteren Verlauf)

Da sich keine Version gegen die andere durchsetzen konnte, haben wir im Stockstreet-Premium-Trader die eine und im Steffens Daily die andere Version vorgestellt. Eigentlich haben wir damit gerechnet, dass sich eine der Versionen schnell verabschieden würde, weil sie nicht genügend Relevanz zeigt. Aber nach mittlerweile fast einem Jahr ist das nicht geschehen. Und so laufen diese beiden Versionen brav parallel zueinander weiter und sind beide sehr hilfreich.

Hier die beiden Versionen:

Die aus dem Steffens Daily kennen Sie bereits:

Und hier die Version aus dem Premium-Trader:

Nun gibt es aber in beiden Versionen ein Alpha-Target, die sich allerdings an verschiedenen Stellen befinden. Und wir hofften, dass sich damit nun endlich einer der Versionen von der anderen abheben würde. Zunächst sah es so aus, als würde sich durch die Seitwärtsbewegung vor dem Alpha-Target die Steffens-Daily-Version durchsetzen. Mit dem Einbruch der vergangenen Tage wurde aber auch das Alpha-Target in der Premium-Trader-Version fast erreicht und bewies damit seine Relevanz. Jetzt steigen die Kurse wieder und so könnte auch noch das Alpha-Target aus der Steffens Daily Version erreicht werden. Dann hätten sich beide Targets bestätigt - in diesem Fall hätten weiterhin beide Versionen Bestand.

Allerdings führten diese beiden unterschiedlichen Targets bei einigen Lesern zu Irritationen, deswegen der heutige Text.  

Es geht um etwas anderes

Doch grundsätzlich geht es bei der Target-Trend-Methode nicht um wahr oder falsch. Sie ist keine dogmatische Methode. Vielleicht gibt es sogar noch die ein oder andere Version (mittlerweile nutzen doch schon viele Anleger diese Methode erfolgreich, wie ich aus Mails erfahren kann). Fakt ist, beide Versionen haben in der Vergangenheit „funktioniert“ - sowohl hier im Steffens Daily, wie Sie in den vergangenen Monaten miterleben konnten, als auch im Premium-Trader. Andernfalls hätten wir uns schließlich für eine der beiden entschieden. Und damit ist es unerheblich, dass zwei Versionen existieren. So lange sie ihre hohe Relevanz und Prognosefähigkeit behalten und gute Tradingergebnisse erzielen, ist alles andere zweitrangig.

Fazit:

Geben Sie an den Börsen dogmatisches Denken auf. Es gibt nicht nur eine richtige Meinung oder Analyse – es gibt viele. Jede Analyse ist dabei immer nur ein kleiner Ausschnitt aus der Gesamtbetrachtung, die mittlerweile jedoch niemand mehr bewerkstelligen kann. Einfach weil Börse zu vielen Einflüssen unterworfen ist, die weder Mensch noch Computer vollständig berücksichtigen könnten. Und damit ist jede Analyse immer nur eine Annäherung. Wie nah diese Annäherung an der sich dann entwickelnden Wirklichkeit ist, das kann man immer nur im Nachhinein beurteilen.

Und das ist der Grund, warum hier bei Stockstreet durchaus auch eine Zeitlang  verschiedene Meinungen nebeneinander existieren könnten. Niemand würde hier behaupten, seine Analyse sei die einzige wahre. So ein Denken führt fast immer in den Ruin.

Börse ist und bleibt immer nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Doch wenn Sie die Ergebnisse unserer Dienste in den vergangenen Jahren mit vielen anderen Börsendiensten vergleichen, werden Sie feststellen, dass diese Arbeit mit Wahrscheinlichkeiten offensichtlich zu den erfolgreichsten Analysemethoden zählt. Und das ist doch der einzige Punkt, der unterm Strich zählt.

Viele Grüße 

Ihr

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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