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Hinweis: Da Mittwoch ein Feiertag ist, erscheint der nächste Steffens Daily am Donnerstag, den 4.10.2012

Im Moment gibt es in vielen Charts eine unschöne, synchrone Entwicklung, die erste Gefahrenzeichen aussendet. Und wie immer will ich Ihnen diese möglichst früh, also noch bevor sie wirklich bestätigt ist, vorstellen. Schließlich geht es im Steffens Daily immer darum, der Masse mindestens eine Nasenlänge voraus zu sein. Dazu ist es nötig, sich sehr früh mit den möglichen bullishen wie bearishen Szenarien auseinanderzusetzen. Auch wenn die Trends noch alle in Ordnung sind, heute also wieder eine bearishe Variante. Folgendes ist mir aufgefallen:

Im Gold ein Diamant?

Wie sehen, dass sich der Goldpreis tatsächlich an der oberen Begrenzung der vermuteten Seitwärtsbewegung (grünes Rechteck) schwer tut. Als erstes Warnzeichen gab es ein Gap-Up (Kurslücke nach oben – siehe gelbes Rechteck), das als Erschöpfungs-Gap angesehen werden kann. Seitdem läuft Gold in Form eines kleinen, sich nach rechts öffnenden Dreiecks seitwärts. Und das ist gefährlich.

Was nicht passieren darf:

Daraus könnte sich nämlich ein sogenannter "Diamant" herausbilden und zwar dann, wenn die Kurse nun in ein kleines nach links offenes Dreieck übergehen – sprich, seitwärts in immer kleineren Fluktuationen laufen (siehe blaue Linien). Diamanten sind Topformationen und zwar sehr zuverlässige.

Wenn der Kurs, nachdem er das linke Dreieck ausgefüllt hat, aus diesem nach unten ausbrechen würde, wäre diese Formation lehrbuchmäßig bestätigt. Sollte dies auch noch mit einem Gap-Down (Kurslücke nach unten) geschehen, entstünde gleichzeitig noch eine zweite Topformation, ein Island-Reversal. Als Island-Reversal wird eine Kursinsel am Ende einer Aufwärtsbewegung bezeichnet. Das Kursziel daraus läge bei 1.530 bis 1.550 Dollar.

Beide Formationen zusammen hätten eine Eintrittswahrscheinlichkeit auf das Kursziel von an die 90 Prozent! Aber wie gesagt, noch ist es zu früh – noch sind es lediglich sehr frühe und wenig verlässliche Hinweise.  

Apple mit einer SKS-Formation?

Interessanterweise passt dazu aber auch der Apple-Chart:

Was nicht passieren darf

Bei Apple bildet sich eine mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) aus. Dazu müssen aber die Kurse ähnlich wie im Gold auch noch erst etwas seitwärts laufen. Anschließend sollte die blaue Nackenlinie mit einer Umsatzspitze unterschritten werden. Auch hier wäre entsprechend dem Goldpreis ein Gap Down unter die wichtige Unterstützung bei 644 Dollar möglich. Das Kursziel dieser kleinen SKS läge zwar nur bei 615 Dollar (siehe rote Prognoselinien), aber solche SKS sind ebenfalls Topformationen. Es könnte sein, dass sich danach eine größere SKS ausbildet, siehe schwarz gestrichelte Prognoselinien.

Ein ähnliches Bild im NDX

Das Bild im Nasdaq100 sieht ähnlich, wenn auch nicht so eindeutig aus. Ich habe Apple gewählt, weil ich schließlich angekündigt hatte, zu schreiben, wann der Aufwärtstrend bei Apple zu Ende geht. Wenn die oben genannten Voraussetzungen eintreffen, wird es jedenfalls sehr eng für diese Aktie – und das wiederum passt zu der Vermutung, dass der Trend nach der Einführung des iPhone 5 gefährdet ist.

Die Besonderheit des S&P500

Aber noch mehr Charts passen in dieses Bild. Der S&P500 ist, wie bereits mehrfach geschrieben, im oberen Bereich seiner seit 15 Jahre andauernden Seitwärtsbewegung angekommen. Jetzt darf sich keine Topfformation ausbilden, ansonsten wird es auch hier gefährlich. Aber es gibt noch eine andere Variante:

Der S&P500 zeigt an einer kritischen Stelle Schwäche. Er hat zwar noch nicht das obere Ende dieser Seitwärtsbewegung erreicht, aber er ist zuvor auch unter die Seitwärtsbewegung nach unten ausgebrochen (siehe gelbe Spanne). Zieht man diese Spanne von der oberen Begrenzung ab, dann hat der S&P500 diese Marke aktuell genau erreicht (er hat also damit zum vierten Mal die Spanne der Seitwärtsbewegung abgearbeitet, dieses Mal jedoch nur von einem niedrigeren Niveau aus.)

Was nicht passieren darf

Wenn das so geschieht, wird aus der großen Seitwärtsbewegung eine große, flache Abwärtsbewegung (siehe rote Linien). Dazu muss der S&P500 vielleicht noch ein wenig seitwärtslaufen, um die obere rote Linie zu testen. Und das wiederum passt zum Gold, Apple, dem Nasdaq100…

Deflation, Deflation – alles, nur keine Deflation

Und wenn Sie den Steffens Daily vom 25.September 2012 gelesen haben, wissen Sie auch, warum genau dies ein höchst gefährliches Signal wäre. Denn dann würde, ähnlich wie in Japan, nun auch in den USA aus der zunächst gestarteten Seitwärtsbewegung eine flache Abwärtsbewegung. Das wiederum wäre der charttechnische Hinweis darauf, dass die USA trotz der drei QE Programme weiter in die Deflation abrutschen würde.

Und dann verstehen Sie, warum das alles nicht passieren darf – und wie alles zusammenfindet:

Kommt es zu der Deflation, wäre die Inflationsspekulation im Gold reine Makulatur – ein möglicher Grund für die Forstsetzung der Seitwärtsbewegung – sogar ein Abwärtstrend wäre dann denkbar.

Aber auch für die Unternehmen wäre eine Deflation gefährlich, denn sinkende Preise führen zu sinkenden Umsätze – und so könnten die hohen Erwartungen, die in Apple gesetzt werden, vielleicht zu hoch gegriffen sein – schließlich müssten wir dann mit weltweit einsetzenden Deflationsfolgen rechnen. Das gleiche gilt natürlich für den Nasdaq100.

Und natürlich würde dies auch den breit gefassten S&P500 betreffen. Kann die Deflation nicht erfolgreich bekämpft werden, wird diesem Index wohl kaum ein Ausbruch nach oben gelingen.

Vielleicht wird dann die Welt verstehen, was Ben Bernanke mit seinem Vortrag im Jahr 2002: Deflation: "Making Sure "It" Doesn't Happen Here" (frei übersetzt: Tue alles, damit es nicht hier passiert) meinte. Obwohl er sich in diesem Vortrag noch überzeugt zeigte, dass die Chance, dass die USA eine signifikante Deflation erlebt, in absehbarer Zukunft sehr gering sei. ([…]I believe that the chance of significant deflation in the United States in the foreseeable future is extremely small…[…])

Ob er das heute auch noch so unterschreiben würde?

Wie gesagt, noch ist nichts entschieden, aber die oben vorgestellten Szenarien sollten besser nicht so eintreten. Hoffen wir also, dass sich in den kommenden Tagen und Wochen diese Szenarien nach oben oder mindestens seitwärts auflösen.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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