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Inhaltsverzeichnis

Der S&P500 hat seit den Tiefs 120 % zugelegt

Auch wenn die Märkte momentan nicht den Eindruck machen, es wird sehr, sehr spannend in den kommenden Wochen! Es geht um nichts anderes als um die Frage, ob wir weitere Monate oder sogar Jahre steigender Kurse vor uns haben oder ob wir erst noch eine erneute und heftige Durststrecke durchmachen müssen.

Dazu zunächst der Dow Jones:

Es ist doch eine beeindruckende Rally, die der Dow Jones seit dem 2008/2009er Finanzmarktcrash hingelegt hat, oder?. Und nun steht er wieder vor den Allzeithochs! Auffallend ist, dass er aber bereits wieder über den Hochs aus dem Jahr 2000 notiert. Gelingt also jetzt der Ausbruch, wäre dies ein bullishes Zeichen. Umso mehr, weil dann auch der S&P500 folgen würde:

Die eindeutige Seitwärtsbewegung des S&P500

Im S&P500 wäre die bullishe Bedeutung eines Ausbruchs um ein Vielfaches höher. Schließlich war es der S&P500, der als finanzlastig geltender Index besonders unter der Finanzmarkt- und Immobilien-Krise gelitten hat. Auch hier ist eine unglaubliche Rally erkennbar. Immerhin hat der S&P500 seit seinem Tief am 06.03.2009 bei 666 Punkten bis jetzt um knapp 120 Prozent zugelegt. Er belegt damit wieder einmal das, was ich hier seit vielen Jahren nicht müde werde zu schreiben: Panik sollte man kaufen, Euphorie verkaufen.

Aber ist das jetzt schon Euphorie?

Aus charttechnischer Sicht müssten Sie aufgrund dieses S&P500-Charts nun tatsächlich an den Abbau Ihrer Positionen denken. Sie wissen, der Trend ist Ihr Freund und nichts anderes. Und der langfristige Trend geht eindeutig seitwärts (blaues Rechteck).

Und so gilt auch hier der bekannte Ansatz, dass ein Trend viele Male seine äußeren Begrenzungslinien testet und diese nur einmal wirklich bricht. Die Wahrscheinlichkeit steht also immer zu Gunsten der Trades, die auf eine Fortsetzung des Trends ausgerichtet ist.

So gesehen gilt im S&P500: Es ist Zeit, die Depotgröße Schritt für Schritt zu verringern, um anschließend abzuwarten, ob der Ausbruch gelingt. Gelingt er, kann man die Positionsgröße insgesamt wieder aufstocken. Sollte sich gar eine klare Topformation ausbilden, muss man vielleicht sogar seine Long-Positionen ganz auflösen (das gilt für langfristige Positionen). Aber viel leicht liefert irgendetwas anderes einen Hinweis?

Der DAX, ein erstes Zeichen der Hoffnung?

Werfen wir doch zunächst einen Blick auf den DAX:

Genaugenommen handelt es sich im DAX nicht wirklich um eine Seitwärtsbewegung, auch wenn die Kurse an der Obergrenze bei 8.136 Punkten seit neun Jahren nicht weiterkommen.

Wir sehen aber seit dem ersten Crash-Tief im Jahre 2003, dass die folgenden Tiefs nicht mehr das Niveau dieses 2003er Tiefs erreichen. Wenn Sie noch einmal auf die US-Indizes schauen, erkennen Sie den Unterschied. Dort werden diese 2002/3er Tiefs im Zuge der Immobilien- und Finanzmarkt-Krise sogar noch unterschritten.

Das bullishe Bild

Durch die jeweils höher liegenden Bewegungstief der vergangenen neun Jahre könnte man also sogar von einer Art aufsteigendem Dreieck sprechen. (Es ist nicht ganz perfekt, da die Umsätze nicht wirklich zu einem aufsteigenden Dreieck passen und auch die Dauer insgesamt meines Erachtens zu lang ist). Wenn sich eindeutig immer höhere Hochs ausbilden, ist dies ein Zeichen für die Stärke der Bullen, die bereit sind, zu immer höheren Kursen massiv einzusteigen.

Der Ausbruch

Sie können sich also vorstellen, wie die Rally im DAX weitergehen wird, wenn

- die amerikanischen Indizes und hier besonders der S&P500 ihre Allzeithochs überwinden

- der DAX somit auch seinen seit 12 Jahren gültigen Widerstand bei 8.136 Punkten bricht

- und vielleicht auch noch die Euro-Schuldenkrise an Gewicht verlieren sollte.

Die charttechnische Entwicklung im DAX spricht also für einen Ausbruch und das könnte ein dezenter Hinweis darauf sein, dass auch die US-Indizes ausbrechen.

Aber der DAX ist keinesfalls der Leitindex – er ist ein kleiner und vom Volumen her im Vergleich zu den amerikanischen Indizes eher unbedeutender Index. Die wirkliche Entscheidung wird damit bei den US-Indizes fallen – und darauf sollten Sie Ihr Augenmerk richten.

Sie wollen eine Prognose?

Wie gesagt – bei Seitwärtsbewegungen muss man immer davon ausgehen, dass sie weitergehen – egal was man denkt und hofft. Aber stellen wir doch mal die aktuellen Argumente der Bullen und Bären gegeneinander:

Die Argumente der Bullen

Angesichts der Tatsache, dass die Notenbanken eine hohe Bereitschaft zeigen, die Druckerpressen bis zum Anschlag anzutreiben, besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Widerstände überwunden werden. Hinzu kommt auch, dass die Ausweitung der Geldmenge die Inflation antreibt. Wir sehen diese Inflation bereits an den Rohstoffpreisen, aber in einer zweiten Welle könnte diese auch an den Aktienkursen erkennbar werden (wenn sie es nicht sogar schon tut). Insgesamt ist die Stimmung auch noch nicht entsprechend der tatsächlichen Kursstände bullish genug – obwohl man mittlerweile eine deutliche Verbesserung erkennt.

Die Argumente der Bären

Gegen einen Ausbruch spricht allerdings der US-Präsidentschaftszyklus. Danach sind die Nachwahljahre eher schlechte Jahre. Das hat den Hintergrund, dass die Präsidenten die unliebsamen Reformen immer direkt nach der Wahl beschließen, in der Hoffnung, die Wähler haben diese bis zur nächsten Wahl wieder vergessen.

Das bedeutet, nach der Wahl im November könnten sich die Kurse durchaus belastet zeigen, insbesondere wenn harte Sparmaßnahmen oder ähnliches beschlossen werden. Auch haben die Notenbanken die Schleusen bereits weit geöffnet, worauf sollten die Märkte also noch spekulieren? Die Themen gehen einfach aus. Auch das ist ein Argument für die Bären.

Und nun? Ja, so ist die Börse, es gibt immer ein Für und Wider – jedes Argument kann durch ein anderes widerlegt werden – es gibt so viele Theorien wie Meinungen...

Einfach schauen, was passiert

Ich könnte natürlich einfach eine Prognose abgeben. Ich hätte eine Trefferwahrscheinlichkeit von 50 % - das ist ziemlich gut. Aber es ist leider komplizierter. Ich bin im Inneren eher bullish eingestellt. Ich weiß aber um die oben genannten Wahrscheinlichkeiten. Und in solchen Fällen, in denen Herz und Hirn nicht zusammenfinden, warte ich einfach ab, was passiert – der Markt sendet meistens rechtzeitig die entsprechenden Signale.

Wie verhalten sich die Kurse im Umfeld dieser Widerstände? Zeigen sich kleine Anzeichen der Stärke oder häufen sich die Schwäche-Signal? Das müssen wir akribisch beobachten.

Denn schlussendlich wird der Markt die weitere Richtung vorgehen, und dann bleibt immer noch genügend Zeit zu reagieren. Schließlich geht es hier um die ganz großen Bewegungen.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die US-Leistungsbilanz sank im zweiten Quartal um 12,1 % auf minus 117,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem höheren Leistungsbilanzdefizit von 127,0 Milliarden Dollar gerechnet.

 

Der von der National Association of Home Builders (NAHB) veröffentlichte Index zur Stimmung am US-Immobilienmarkt ist September um 3 Punkte auf 40 Punkte gestiegen. Das ist der höchste Stand seit Juni 2006. Analysten hatten mit 37 Punkten gerechnet. Noch erholt sich der Immobilienmarkt - vielleicht werden die Maßnahmen der Fed diese Erholung weiter unterstützen können.


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