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Inhaltsverzeichnis

Und es zieht doch….

Hinweis: Da ich morgen an einer sportlichen Großveranstaltung teilnehme, erscheint der nächste Steffens Daily am Montag, den 27.08.2012.

Aus dem Sitzungsprotokoll der Fed zur vorangegangenen Notenbank-Sitzung wird deutlich, dass die Mitglieder reagieren wollen, wenn sich das US-Wirtschaftswachstum nicht deutlich verbessern werde. Allerdings soll abgewartet werden, wie sich die bisherigen Stützungsmaßnahmen entwickeln. Damit ist die Operation „Twist“(bei dem die Fed auslaufende kurzfristige Staatsanleihen gegen längerlaufende eintauscht) gemeint.

Die Märkte interpretierten die Aussagen dahingehend, dass QE3 doch kommen wird. Die Reaktionen waren dementsprechend eindeutig: Der Dollar gab heftig nach, was direkt dazu führte, dass sowohl der Ölpreis wie auch andere Rohstoffe – darunter Gold und Silber – stark anstiegen. Letzteres dürfte auch damit zusammenhängen, dass die Fed erneut auf die hohen Gefahren für das US-Wirtschaftswachstum aufgrund der Schuldenkrise in Europa und einem möglicherweise schwächeren globalen Wachstum hingewiesen hat.

Wie gesagt, die Fed will das Thema QE3 im Markt belassen, ohne allzu klare Hinweise zu geben. Dazu passt, dass der Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard das Sitzungsprotokoll als veraltet bezeichnet. Er wies daraufhin, dass die Daten zur US-Konjunktur sich seit der Sitzung verbessert hätten, so dass kein Einschreiten notwendig sei, sofern sich diese Entwicklung fortsetzt.

Und es zieht doch, das Target …

Durch die heftige Reaktion des Goldpreises kommt das Alpha-Target, das ich Ihnen vor einigen Wochen vorgestellt habe, wieder ins Spiel. Es scheint wieder einmal - auf wundersame Weise - den Kurs anzuziehen. Und das, obwohl die zeitliche Mitte des Target bereits überschritten wurde:

Dass der Goldpreis so spät auf das Target reagiert, kann daran liegen, dass die untere rote Aufwärtstrendlinie nicht klar zu definieren war. Zieht man eine Parallellinie zu diesem Aufwärtstrend durch die Tiefs seit 2011, verrutscht das Target nämlich nach rechts:

Dadurch entsteht eigentlich ein „Target-Bereich“, wie er auch in dem Buch zur Target-Trend-Methode beschrieben wird. (Hinweis: Wir verwenden in der weiteren Betrachtung natürlich weiterhin den oberen Chart, es sei denn, es gibt weitere Hinweise, dass die untere rote Linie relevanter ist).

Es kann allerdings auch sein, dass die späte Reaktion ein Hinweis darauf ist, dass die 1.700er Marke nicht erreicht oder nicht überwunden wird. Um aber nicht zu sehr in die Tiefen der Target-Trend-Methode vorzudringen:

Interessant ist, wieder einmal, wie  heftig die Aufwärtsbewegung in Richtung Target läuft  – das Spiel kennen wir schon aus anderen Charts. Heute sogar mit einer großen Kurslücke.

Klassische Charttechnik

Mit dieser Aufwärtsbewegung steht Gold an der oberen blauen Abwärtstrendlinie und hier geht es dann wieder um die klassische Charttechnik. Wird diese überwunden, wäre dies ein erstes bullishes Zeichen in der aktuellen Konsolidierung seit Ende 2011. Das wäre dann auch der letzte Schritt auf dem Weg in Richtung Target.

Doch übergeordnet ist bei der Goldpreisentwicklung immer noch eine große Seitwärtsbewegung zwischen 1.535 und 1.790 Punkten zu erkennen – die aus Trendrichtung zurzeit als primärer Trend angesehen werden muss!

DAX mit Retest

Und wenn wir schon bei der Target-Trend-Methode sind:

Zunächst kam es im DAX zu einem punktgenauen Test der grünen Aufwärtstrendlinie, die eine Parallele zur untern Linie des alten Aufwärtstrends ist! Diese Linien existiert in der klassischen Charttechnik nicht einmal. Heute wurde dann, die blau gestrichelte Mittellinie bei 6.956 Punkten doch wieder unterschritten. Auch die blaue Abwärtstrendlinie wurde wieder nach unten gebrochen. Der bullishe Ausbruch ist insoweit nicht nachhaltig.

Der weitere Fahrplan

Und damit sieht es nun  wie folgt aus:

  1. Nach wie vor kann es zu einer Fluktuation um die blau gestrichelte Mittelinie kommen, bis das gelbe Target erreicht ist (Sie erinnern sich, dass war die idealtypische Prognose vor einigen Wochen, die bisher eigentlich perfekt aufgeht).
  2. Sollte sich in den kommenden Tagen eine weitere Abwärtsdynamik zeigen, wird aller Voraussicht nach die 6.478er Linie, also die untere Begrenzung des aktuellen Rechtecks, getestet. Würde diese auch noch nach unten gebrochen, wird es wieder bearisher. Vor allem, da es dann auch im S&P500 zu einem Fehlausbruch über die Jahreshochs gekommen wäre.
  3. Sollten die Kurse jetzt, oder nach dem Erreichen des gelben Targets wieder ansteigen, bleibt die 7.500er Marke das Kursziel und hier natürlich das rote Target.

An dieser Auflistung erkennen Sie den großen Vorteil zur klassischen Charttechnik: Sie haben immer einen genauen Fahrplan zur Hand, je nachdem, wie sich der Markt verhält. Eigentlich müssen Sie nicht mal wissen, was im Hintergrund geschieht, sondern nur danach handeln, was die Target-Trend-Methode anzeigt.

Wenn die Linien korrekt eingezeichnet sind, dann ist es einfach. Nur genau das, also das korrekte Einzeichnen von diesen Linien, ist es, was einen erheblichen Aufwand darstellt. Und auch dabei, siehe Goldchart, gibt  es leider hin und wieder Spielraum für Alternativen. Doch wer hat gesagt, dass Börsenanalysen einfach sein sollen?

Ich wünsche Ihnen, meine lieben Leser, ein hoffentlich weiterhin sonniges Wochenende und dass zumindest der späte Sommer so weitergeht.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind um 4.000 Anträge auf nunmehr 372.000 gestiegen. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 365.000 gerechnet. Der Vierwochenschnitt steigt damit auf 367,750 Anträgen.

Zwar wurden die Erwartungen enttäuscht, aber es ist nichts, was wirklich relevant ist. Sollte sich allerdings nun ein neuer Aufwärtstrend entwickeln, wird es kritischer.


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