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Liebe Leserinnen und Leser des Steffens Daily,

da sich Jochen Steffens im Urlaub befindet, lesen Sie heute an dieser Stelle den Marktbericht aus unserem Börsenbrief "Aktien-Perlen" von Chefredakteur Torsten Ewert.

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

die Ereignisse der Woche waren außer den üblichen  Konjunkturdaten zum Monatsanfang und dem Zahlenregen der Quartalssaison natürlich die beiden Notenbanksitzungen von Fed und EZB.

Draghi musste liefern, enttäuschte aber auf ganzer Linie

Die FOMC-Sitzung der Fed verlief weitgehend ergebnislos. Die Erwartungen der Märkte hinsichtlich weiterer Maßnahmen der US-Notenbank waren allerdings auch nicht sehr ausgeprägt. Anders dagegen bei der EZB. Nach dem unmissverständlichen Bekenntnis von EZB-Chef Mario Draghi in der Vorwoche zu einer Rettung des Euros um jeden Preis wollten die Börsianer nun klare Taten oder wenigstens Pläne sehen. Draghi musste also liefern.

In der Pressekonferenz nach der Sitzung enttäuschte Draghi jedoch auf ganzer Linie. Nicht nur, dass er nun klarmachte, dass die erwarteten Käufe von Staatsanleihen erst nach Inkrafttreten des ESM, also nicht vor September, beginnen werden. Es stellte sich außerdem heraus, dass bislang keine konkreten Pläne für ein abgestimmtes Vorgehen der Institutionen vorliegen, sondern diese erst „in den kommenden Wochen“ entwickelt werden.

Die Märkte interpretierten dies als unbedachtes Vorpreschen Draghis in der Vorwoche mit jetzt folgendem Zurückrudern und legten einen scharfen Rückwärtsgang ein: über 4 % verloren DAX und Co. am Donnerstag nach der EZB-Pressekonferenz.

Trotz des Einbruchs bleiben selbst die kurzfristigen Aufwärtstrends intakt!

Trotz des Rückfalls vom Donnerstag, der z.B. bei den spanischen und italienischen Indizes  vom Hoch aus über 7 % betrug, schalten die Märkte noch nicht in den Bärenmodus. Selbst der Euro STOXX 50 zeigt immer noch eine Aufwärtstendenz seit Draghis Re­de in der Vorwoche (grüner Pfeil).

Daran änderte auch der Einbruch nach der EZB-Sitzung nichts, der die Kurse zunächst wieder in die alte Seitwärtsbewegung zurückführte (rote Linien), aus der aber am Freitag bereits wieder der erneute Ausbruch gelang.

Naturgemäß reagieren die  US-Indizes auf solche Vorgänge hierzulande gelassener. So steht z.B. der NASDAQ 100 nach dem Test seines jüngsten Zwischenhochs in dieser Woche immer noch nur 1,4 % darunter. Eine solche Differenz kann der US-Technologieindex leicht in einer einzigen Sitzung überwinden.

Selbst der kurzfristige Aufwärtstrend ist noch ungefährdet, und der Index schickt sich sogar an, die letzte Abwärtstrendlinie der Konsolidierung zu überwinden (Pfeil).

Bullish bleibt auch der S&P 500, dem am vergangenen Freitag bzw. am Montag die­ser Woche zunächst sogar der Sprung auf ein neues Hoch gelang, bevor die Kurse wieder nachgaben.

Die im Russell 2000 vertretenen Nebenwerte bestätigten hingegen zu Wochenbe­ginn ihre kurzfristige Abwärtstendenz. Die Kurse gingen bis auf das Niveau des jüng­sten Zwischentiefs zurück.

Allerdings hält sich der Russell 2000 weiterhin hartnäckig über der roten Abwärtslinie der abgeschlossenen Konsolidierung. Aktuell erreicht er eine wichtige mittelfristige Aufwärtslinie (grün), an der eine bullishe Umkehr möglich ist. Gelingt diese, hellt sich das aktuell eher flaue Bild auch bei den US-Nebenwerten wieder auf.

Fazit

Trotz der Enttäuschung über die anhaltende Zurückhaltung der EZB konnten die dadurch verursachten Kursrückschläge selbst die aktuellen kurzfristigen Aufwärtstrends nicht gefährden. Zudem deutet sich an, dass die Enttäuschung bald verflogen sein könnte.

Die anhaltende relative Schwäche der US-Nebenwerte bestätigt die Einschätzung, dass zumindest in den USA ein klarer Favoritenwechsel in Gang gekommen ist: Die Anleger bevorzugen derzeit insbesondere die Blue Chips, aber auch Technologiewerte. Das könnte ein Zeichen für eine bevorstehende Rallyfortsetzung sein, die neben innovativen häufig von etablierten Unternehmen getragen wird.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

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