In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Liebe Leserinnen und Leser des Steffens Daily, wie Sie wissen, befindet sich Jochen Steffens ab heute im wohlverdienten Jahresurlaub. Daher lesen Sie an ...
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Liebe Leserinnen und Leser des Steffens Daily,

wie Sie wissen, befindet sich Jochen Steffens ab heute im wohlverdienten Jahresurlaub. Daher lesen Sie an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen die Marktberichte aus den Börsenbriefen von Stockstreet.

Heute stammt der Marktbericht aus der Wochenausgabe der Stockstreet Investment-Strategie:

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass auch die Krise Pause macht – und zwar genau seit dem Zeitpunkt, als die meisten europäischen Politiker in ihren Sommerurlaub verschwanden...

Krisenpause in Europa und Quartalszahlen in den USA

Kaum verwunderlich also, dass erste Spötter bereits auf die Idee kommen, die Politikerferien einfach zu verlängern – bis die Krise vergessen ist. Der Euro fällt allerdings unterdessen unter 1,22 USD, ein Zeichen, dass die Krise im Hintergrund weiter schwelt...

Mag sein, dass diese Sommerflaute auch daher rührt, dass die mediale Berichterstattung zum Thema „Krise“ abnimmt. Allerdings hatte man in dieser Woche den Eindruck, dass selbst die Märkte nicht so recht wussten, was sie ohne das „Medienfutter“ an Krisennachrichten machen sollten. Und so dümpelten DAX und Co. in engen Spannen und weitgehend richtungslos dahin, behalten aber ihre zuletzt bullishe Tendenz bei (siehe Chart).

DAX

Nach seiner Frühjahrskorrektur bleibt der DAX einer intakten steilen Aufwärtsbewegung (schwarze Linien). An dem neuralgischen Widerstand bei 6.400 Punkten (grüne Linie) zeichnet sich nun eine Umkehr nach oben ab. Gelingt danach der Sprung über 6.600 Punkte (blaue Zone), ist die Korrektur beendet und die Rally könnte weitergehen...

Quelle: MarketMaker

An den US-Märkten gab es mehr Bewegung. Hier scheinen sich die schwachen Erwartungen in Bezug auf die Quartalsberichtssaison zu bestätigen, und in der Folge gaben die Kurse deutlicher nach.

Wir hatten an dieser Stelle bereits in der Vorwoche darauf hingewiesen, dass die US-Indizes der Euphorie der Europäer nach dem jüngsten Krisengipfel Ende Juni nur sehr zurückhaltend gefolgt sind. Diese Diskrepanz ist nun, nach Beginn der Berichtssaison, noch offensichtlicher geworden.

Gute Zahlen, aber schwache Erwartungen

Es sind dabei weniger die eigentlichen Zahlen, welche die Investoren verstören. Alcoa z.B. konnte am Montag die Analystenschätzungen übertreffen und erwartet sogar weiteres Wachstum. Allerdings schickten die Anleger die Aktie trotzdem auf Talfahrt – angeblich, weil die Aluminiumpreise weiter sinken, also die Umsatz- und Gewinnaussichten für den Rohstoffkonzern unsicherer sein könnten…

Es sind also eher die vermeintlichen oder tatsächlichen schwachen Aussichten, welche die Kurse derzeit belasten. Zu den wichtigsten Faktoren gehören hierbei die reduzierten Erwartungen für die US-Technologiewerte. Etliche große Konzerne korrigierten zuletzt ihre Schätzungen nach unten, was dazu führte, dass für das zweite Quartal nur noch ein minimales Plus bei den Gewinnen dieses wichtigen Sektors erwartet wird.

Wenn man die Zahlen von Apple aus den Schätzungen heraus rechnet, ergibt sich sogar ein Gewinnrückgang für die High-Tech-Branche im Vergleich zum Vorjahr! Das drückt natürlich Stimmung und Kurse und führt dazu, dass andere, positive Nachrichten untergehen.

US-Immobilienmarkt auf dem Vormarsch?

So werden beispielsweise die Analysten nicht müde zu betonen, wie wichtig der Immobiliensektor und die Bauaktivitäten für die US-Wirtschaft sind. Nun nahmen Baubeginne und Baugenehmigungen in den vergangenen Monaten zwar leicht zu, aber daraus lässt sich beileibe noch kein Trendwechsel erkennen, zumal die Immobilienpreise derzeit allenfalls eine Bodenbildung versuchen.

Vereinzelt hört man dennoch bereits optimistische Töne zum US-Immobilienmarkt, und auch die Börsianer scheinen dieser Meinung zu sein. Schaut man nämlich auf die Entwicklung des Sektorindex der US-Hausbaufirmen, sieht man eine stabile Rally – trotz der Korrektur seit dem Frühjahr (siehe folgender Chart). Im Gegensatz zum breiten Markt stiegen die Aktien der Häuslebauer unlängst sogar bereits wieder auf ein neues Jahreshoch – wie übrigens auch das Depot der Stockstreet Investment Strategie!

US Home Construction

Die Frühjahrskorrektur macht sich im Sektorindex der US-Hausbaufirmen (rot) nur als kleinere Konsolidierungen in einer stabilen und anhaltenden Rally bemerkbar. Im Gegensatz zum breiten Markt (S&P 500, blau) erreichten die Häuslebauer-Aktien Anfang Juli sogar ein neues Jahreshoch!

Quelle: MarketMaker

Starre Denkmuster verhindern Erkenntnisse

Wir sehen damit wieder einmal, dass die Anleger in starren Denkmustern verharren: In Europa tönte es bislang nur „Krise, Krise, Krise“, in den USA sind die Investoren durch die anhaltend nach unten korrigierten Ergebnisschätzungen paralysiert. In dieser Woche drückte zudem die Zurückhaltung der Fed zu weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen auf die Stimmung.

Als Leser der Stockstreet Investment Strategie wissen Sie aber seit geraumer Zeit, dass diese Zurückhaltung „System“ hat (siehe Monatsausgabe Mai 2012, ab Seite 6). Zudem sind die Konjunktursignale nach wie vor gemischt, wie wir an den Beispielen der Technologiebranche und des Hausbausektors in den USA sehen. Das gilt auch für andere Bereiche: Während der US-Arbeitsmarkt weiter stagniert, fahren z.B. die Autobauer Sonderschichten oder kürzen ihre Betriebsferien.

Diese wacklige konjunkturelle Lage kann man natürlich als möglichen Vorboten für einen Rückfall in die Rezession sehen – so wie es seit Monaten viele Beobachter tun. Aber gleichzeitig ist eben trotz dieser schwachen Wirtschaftsentwicklung und dem Andauern der Krise genau dieser Rückfall ausgeblieben, was ja eigentlich ein Zeichen der Stärke ist!

Und da die Märkte trotz all dieser vermuteten Belastungen keine neuen Tiefs ausbildeten, sondern sich seit Anfang Juni immer noch in einer stabilen und gesunden Aufwärtstendenz befinden, könnte – wieder einmal – die Stimmung schlechter als die Lage sein. Und damit wären die jüngsten Rückschläge eine ideale langfristige Einstiegsgelegenheit.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

Da Jochen Steffens sich derzeit im Urlaub befindet, lasen Sie an dieser Stelle den Marktbericht der Stockstreet Investment-Strategie.

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