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Der Euro hat in Folge der Beschlüsse des Euro-Gipfels, die letzten Endes auch nichts anderes als eine weitere Lockerung der Geldpolitik sind, verständlicherweise weiter an Boden verloren und markiert ein neues Jahrestiefs. Es ist Zeit, sich den Euro-Chart vorzuknöpfen:

 

Grundsätzlich befindet sich der Euro immer noch in der bekannten Seitwärtsbewegung zwischen 1,485 Dollar und 1,185 Dollar. Insoweit ist noch nichts Überraschendes geschehen. Der Euro kann sogar, ohne dass sich das Bild sonderlich eintrübt, noch weiter fallen. Kritisch wird es nach dieser Analyse erst, wenn er die 1,185er Marke nachhaltig und dauerhaft nach unten durchbricht.

Allerdings kann es auch sein, dass er bis zur 1,1654er Marke fällt, da er gerade eine kleine Konsolidierung hinter sich hat und diese als „Flaggen“ häufig in der Mitte einer Bewegung auftauchen. Denkt man also die Kursentwicklung weiter (siehe blaue Rechtecke), ergäbe sich das genannte Kursziel. Doch auch dieser Abtaucher würde, sofern sich die Kurse danach wieder erholen, das Bild der Seitwärtsbewegung nicht nachhaltig beschädigen.

Das große Bild

Schauen wir uns also das große Bild an:

 

Diese Analyse werden einige von Ihnen bereits kennen. Demnach hat der Euro gerade die Mittellinie seines großen (zurückgerechneten) Aufwärtstrends (blau) nach unten verlassen und steuert auf die untere Trendlinie hin, die er im Bereich der Parität erreichen würde. Gleichzeitig befindet sich der Euro innerhalb dieses Aufwärtstrends momentan in einer klar umgrenzten Abwärtsbewegung (rote Linien) – die demnach als einfache Konsolidierung in einem Aufwärtstrend zu werten ist. Und auch in dieser Konsolidierung ist noch Platz nach unten, ohne dass das eher bullishe Gesamtbild beschädigt wird.

Fairer Wert

Doch, und das ist angesichts der Krise in Europa das Verwunderliche: Der Euro hält sich immer noch in dem Bereich auf, in dem er sich in den vergangenen Jahrzehnten am häufigsten aufgehalten hat, also dem Bereich zwischen 1,10 und 1,35 Dollar (grün hinterlegt). Man könnte diesen Bereich als eine Art „fairen Wert“ oder „Normalniveau“ betrachten.

Überraschend?

So negativ die Situation im Euro einigen erscheinen mag, aus charttechnischer Sicht ist im langfristigen Bereich noch nichts Entscheidendes geschehen. Aber das Verhältnis zum Dollar ist trügerisch. Es wird schließlich das Verhältnis zum Dollar dargestellt und auch der Dollar befindet sich in einem geldpolitisch expansiven Umfeld. Aus diesem Grund ist es somit nicht verwunderlich, dass im Vergleich zum Dollar noch keine dramatisch bearishen Signale zu erkennen sind.

Schwacher Euro, starker Export

Auf der anderen Seite ist ein sinkender Euro immer auch für die Exportländer günstig, die einen großen Teil ihrer Waren in den Nicht-Euro-Raum verkaufen. Und so kann ein sinkender Euro die Wirtschaft der exportierenden Länder der Euro-Zone weiter stützen.

Fazit:

Dass sich der Euro aktuell auf kurzfristige Sicht in einem Abwärtstrend aufhält, ist wenig verwunderlich. Im großen Bild stellt sich die Situation hingegen noch (!) ganz anders dar. Vielleicht sollte man als Anleger bei der Analyse der aktuellen Euro-Krise auch immer wieder auf den Euro schauen. Es könnte sein, dass sich eine mögliche Eskalation der Krise anhand deutlich bearisher Signale im Euro-Dollar-Chart frühzeitig zu erkennen gibt. Das muss nicht so sein, sollten diese aber kommen, müssen Sie vorsichtig werden – ohne Frage.

Die gute Figur

Grundsätzlich sollten Sie aber nicht vergessen, dass es weltweit zu einem Wettstreit in dem Wunsch, die eigene Währung abzuwerten, gekommen ist, da eine schwache Währung Wettbewerbsvorteile gewährleistet. Sagen wir also so: In diesem Wettstreit macht Europa ausnahmsweise einmal eine gute Figur…

Mit schmunzelnden Grüßen

Ihr

Jochen Steffens


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