In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der Dow Jones hat sein Allzeithoch überwunden, der DAX kämpft mit der 8.000er Marke und ist auch nicht mehr weit von dem Allzeithoch entfernt. ...
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Der Dow Jones hat sein Allzeithoch überwunden, der DAX kämpft mit der 8.000er Marke und ist auch nicht mehr weit von dem Allzeithoch entfernt. Auch der S&P500 freundet sich gerade mit seinem Allzeithoch an. Die Welt scheint wieder in Ordnung zu sein. Die Betonung liegt auf scheint, denn in den Medien wird abwechselnd gewarnt und zum Einstieg geblasen. Wie geht es also weiter? Und somit heute ein Update zu der hier bereits vorgestellten Theorie der 1000-Prozent-Rally.

Der Chartvergleich

Schauen Sie sich dazu zunächst einmal die beiden folgenden Charts an. Der erste stellt die Entwicklung des Dow Jones von 1940 bis 2000 dar. Speziell geht es jedoch um die große Seitwärtsbewegung des Dow Jones von den 1960er bis in die 1980er Jahre dar. Damals scheiterten die Kurse aufgrund von diversen Krisen, die uns heute mehr als bekannt vorkommen, 16 Jahre lang an der 1.000-Punkte-Marke.

Hintergrund dieser Krisen war das Ende eines großen Aktienbooms, der in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs startete und 20 Jahre lang anhielt. Insgesamt stiegen die Kurse in dieser Zeit um 900 %. Dieser Aktienblase folgten dann in den 1960ern die ersten Kurseinbrüche. Im Tief der Crashs 1974 hatte der Index weit über 40 % an Wert verloren (siehe blaues Rechteck).

Interessanterweise gibt es heute viele Parallelen zu damals. Dazu der aktuelle S&P500 Chart, der eine klarere Seitwärtsbewegung als der Dow Jones aufweist und für einen Vergleich besser geeignet ist.

Der S&P500 stieg von 1980 bis zum Jahr 2000 sogar um 1300 Prozent (der Dow im gleichen Zeitraum um 1.000 Prozent, ähnlich wie in der ersten Rally). Im Anschluss an diese Rally gingen die US-Indizes erneut in eine Seitwärtsbewegung über. Seit nunmehr 13 Jahren kämpft der S&P500 nun bereits mit dem Hoch des Jahres 2000. In der vorherigen Seitwärtsbewegung waren es über 16 Jahre. Müssen wir nun also noch drei Jahre warten?

Im ersten  Chart erkennen Sie, dass nach dem tiefsten Tief der Seitwärtsbewegung eine Rally an die Hochs anschloss. Doch dieser Rally folgte nicht der Ausbruch, sondern erst einmal eine sechjährige volatile engere Seitwärtsbewegung in der großen Seitwärtsbewegung.

Eine solche sehen wir in der aktuellen Phase noch nicht. Das würde dafür sprechen, dass die Kurse nun an den Hochs abprallen und die verbleibenden drei Jahre volatil hin und her laufen.

Ein schneller und ein langsamer Anstieg

Aber das ist nur ein Punkt in dieser Betrachtung. Wenn Sie den Anstieg im ersten Chart mit dem Anstieg des aktuellen S&P500 Charts vergleichen, so erkennen Sie, dass der letztere deutlich langsamer und damit weniger steil lief. Normalerweise sind die langsameren Rallys meistens die nachhaltigeren. Das würde also für einen Ausbruch sprechen.

Und noch ein weiterer Punkt muss erwähnt werden: Einer der Gründe, warum es damals, Anfang der 1980er Jahre, so lange dauerte, bis die Kurse ausgebrachen, waren unter anderem die zweite Ölkrise und der Golfkrieg. Sofern also jetzt die Lage in Nordkorea nicht eskaliert oder etwas Vergleichbares geschieht, fehlen derartige Verzögerungsfaktoren.  Auch das ein Hinweis auf einen möglichen Ausbruch.

Ein letzter Punkt ist in der aktuellen Situation interessant: Die Kurse sind in den 80er bereits während der Bankenkrise (der „Savings and Loan Crisis“) aus der Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen sind. Bei dieser Krise sind über 1000 Banken in den USA zusammengebrochen, was einen Schaden von über 150 Mrd. Dollar (damals eine extrem hohe Summe) verursachte. Der Ausbruch erfolgte demnach zu einem Zeitpunkt, an dem sich die meisten Anleger noch tief im Krisenmodus befanden.

Und auch jetzt befinden wir uns noch mitten in der Krise, sehen aber erste mögliche Beruhigungstendenzen. Fasst man die oben genannten Faktoren zusammen, haben wir einen etwas höher Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Ausbruch kommen wird.

Ein Risikofaktor für einen solchen Ausbruch bleibt aus meiner Sicht allerdings die Querelen um die Fiskalklippe und die Schuldenobergrenze. Das sei aber nur am Rande erwähnt.  

Wissen nutzen

Dass wir uns in einer großen Seitwärtsbewegung befinden, habe ich bereits Ende 2003 vermutet. Das Wissen um diesen großen Zyklus hat, wie Sie hier im Steffens Daily immer wieder lesen konnten, in den vergangenen zehn Jahren viel geholfen, die Ereignisse besser einzuordnen. Jetzt nähern wir uns dem Ende dieser Seitwärtsbewegung und auch wenn noch nicht sicher ist, dass es bereits jetzt zu diesem Ausbruch kommt, steigt, wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit für einen solchen. 

Sie haben Zeit!

Wenn es zehn Jahre lang geholfen hat, zu wissen, dass wir uns in einer Seitwärtsbewegung befinden, um wie viel mehr wird sich das Wissen um eine große Rally auf den Börsenerfolg auswirken?

Das gute an den großen Aufwärtstrends ist, diese verzeihen Fehler. Selbst wenn Sie den Einstieg verpassen, einfach, weil noch nicht klar ist, wann ein Ausbruch erfolgt,  es wird dann immer noch viel Zeit bleiben, nach und nach einzusteigen. Schließlich wird es keine lineare Aufwärtsbewegung werden. In dieser 20 Jahre andauernden Rally wird es zudem zu vielen starken bis crashähnlichen  Kurseinbrüchen kommen (denken Sie zum Beispiel an den 1987er Crash).

Und in diesen Fällen sind sie mit diesem Wissen bewaffnet auf der Seite des Erfolges. Das einzige, was Sie dann, sofern der Ausbruch nachhaltig erfolgt ist, tun sollten, ist: Lassen Sie sich nicht von den Massenmedien anstecken! Denn diese werden gut zwei Drittel der Rally immer wieder von Krisen, Gefahren und Sorgen berichten, sobald die Kurse konsolidieren. Doch Sorgen sollten Sie sich erst machen, wenn die Medien wie im Jahr 2000 anfangen, Aktien wieder als das Wohl der Menschheit zu betrachten.  Bis dahin können Sie diese Rally und jeden Kursrücksetzer in dieser höchst profitabel nutzen.

Die Hoffnung

Wissen Sie aber, was das wirklich Schönste an der aktuellen Situation ist? Im Jahr 2000 konnten sich viele nicht einmal vorstellen, dass die Aktienkurse irgendwann nicht mehr weiter steigen. Doch es folgte eine Zeit der Krisen und Katastrophen und großer Crashs.

Jetzt, im Jahr 2013, also zehn Jahre später, haben wir eine wirklich gute Börsenzeit vor uns, die sogar bis zu 20 Jahre anhalten kann. Ob diese nun heute in einem oder in drei Jahren startet, ist dabei weniger von Bedeutung.

Und das Verrückte daran ist, die meisten Menschen halten es für schier unmöglich, dass wir im Prinzip (von den Tiefs aus gesehen) bereits mitten in einer erneuten 1000-Prozent-Rally in den Indizes stehen. Die meisten erwarten, dass die kommenden 10 bis 20 Jahre eine Zeit der Krisen und Entbehrung sein wird. Es ist also von der Stimmung her das genaue Gegenteil zu dem Jahr 2000 – sollte dann nicht auch das genaue Gegenteil, also eine Rally, folgen?

Viele Grüße

Jochen Steffens


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