In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Bei der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts kam es zu keiner Überraschung. Genau wie die Analysten es prognostiziert hatten, wurden in ...
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Inhaltsverzeichnis

Alles ganz einfach

Bei der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts kam es zu keiner Überraschung. Genau wie die Analysten es prognostiziert hatten, wurden in den USA im November 120.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Die Börse reagierte entsprechend. Nach den guten ADP-Daten hatten einige mehr erwartet, so kam es nach den Zahlen zu einem kleinen Abverkauf. Wie beschrieben, sind die ADP-Daten aber wenig zuverlässig, was monatliche Werte anbelangt.

 

Damit verbleibt die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt auf niedrigem Niveau. 120.000 neue Stellen sind einfach viel zu wenig. Um den massiven Stellenabbau der Finanzkrise auszugleichen, müssten über viele Monate 400.000 Stellen und mehr geschaffen werden. So gesehen ist diese Veröffentlichung eine Enttäuschung.

Der Nasdaq100 macht Börse einfach

Schauen wir uns dazu die Entwicklung des Nasdaq100 an. Hier ergeben sich nach wie vor die besten Signale.

 

Das Bullen-Signal

Der Nasdaq100 kämpft bereits seit Anfang des Jahres mit der 2.415er Marke. Mittlerweile hat er diese Marke vier Mal getestet. Damit ist sie zu einem schwer zu knackenden Widerstand geworden. Umso wichtiger wird es, wenn diese Marke nachhaltig nach oben aufgelöst wird. Es wäre ein sehr starkes bullishes Signal, das ein Kurspotenzial bis 3.000 Punkte hätte.

Der Bären-Ruf

Allerdings sieht es auf der Unterseite ähnlich aus. Hier ist es der Bereich um die 2.040er Marke, der entscheidend ist. Dieser wurde bereits im April 2007 und Mai bzw. Juni 2008 von unten als Widerstand getestet (im Chart nicht zu erkennen, da er erst den Kursverlauf ab 2010 darstellt). Zu einem weiteren Test kam es im April 2010. Im Chart erkennen Sie, dass der Kurs beim Bruch dieser Marke im Oktober/November 2010  dann eine Weile brauchte, um diese Marke zu überwinden.

Eindeutig wurde es wieder im August 2011, als das Tief des Crashs an dieser Marke ausgebildet wurde. Selbst zwei weitere Angriffe der Bären scheiterten an dieser Marke. Damit ist die 2.040er Unterstützung zurzeit von zentraler Bedeutung.

Fällt der Nasdaq100 unter diese Unterstützung bei 2.040 Punkten, wird es wiederum sehr bearish. Kurse um 1.700 Punkte wären in einem ersten Kurseinbruch denkbar. Sollte diese tiefere Unterstützung auch noch fallen, ist alles möglich.

Alles andere ist: Seitwärtsbewegung

Alles dazwischen ist leider nur von geringer Aussagekraft. Es sind Fluktuationen im Niemandsland. Man sollte sich hüten, charttechnische Formationen innerhalb so einer Seitwärtsbewegung überzubewerten. Das führt oft zu Fehlergebnissen. Sehen Sie es als das was es ist: Wenig aussagekräftiges Gezappel.

Alles ganz einfach

Mit diesen beiden höchst wichtigen Begrenzungen wird es natürlich aus charttechnischer Sicht jetzt ganz einfach für Sie. Eigentlich brauchen Sie sich keine Gedanken mehr um die Krise zu machen, was wie passiert oder passieren kann – nein, nichts mehr. Achten Sie einfach auf den Nasdaq100. Schafft er es nachhaltig nach oben auszubrechen, wird es bullish – dann wird wohl auch die aktuelle Krise von den institutionellen Anlegern als nicht mehr so bedrohlich angesehen.

Schafft er das jedoch nicht und bricht stattdessen nachhaltig nach unten aus, sollte man sich Sorgen um den weiteren Verlauf machen. In diesem Fall werden die bullishen Szenarien zumindest zunächst einmal unwahrscheinlicher.

Wenn es doch so einfach wäre

Allerdings so ganz einfach ist es doch nicht. Zur Warnung: In derart klar begrenzten Seitwärtsbewegungen tauchen mit der Zeit immer häufiger Fehlsignale, also Fehlausbrüche, auf. Das muss unbedingt in die Anlagestrategie einbezogen werden.

Es besteht jedoch auch eine andere Möglichkeit, die sich auch gelegentlich bei derart deutlichen Seitwärtsbewegungen ergibt. Dabei schleicht sich der Kurs langsam in einem flachen Auf- / Abwärtstrend quasi aus dieser Seitwärtsbewegung heraus. Die Wahrscheinlichkeit dafür steht allerdings bei nur 2 zu 10.

Also es bleibt dabei: An diesen Marken wird sich das Wohl und Wehe der amerikanischen Märkte entscheiden…

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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