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Eine konzertierte Aktion der Notenbanken treibt den DAX an

Gestern hat die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor‘s insgesamt 15 Banken abgestuft, darunter auch die UBS (Schweiz), die BBVA (Spanien), HSBC, Royal Bank of Scotland, Barclays (alle Großbritannien) und Rabobank (Niederlande). Bei der Deutschen Bank wurde der Ausblick von „Stabil“ auf „Negativ“ gesenkt, allerdings blieb es beim A+ Rating.

S&P begründete diese Welle der Herabstufungen mit neuen Bewertungskriterien, welche die Krisenfestigkeit einer Bank höher bewertet. Diese Herabstufung belasteten natürlich hauptsächlich die Banken und so startete der DAX im Minus.

Stärke des DAX oder wussten wieder vorher einige Bescheid?

Im weiteren Verlauf konnte sich der DAX jedoch wieder ins Plus kämpfen, und zwar bevor die Nachricht eintraf, dass die Fed und die EZB, aber auch die Notenbanken Großbritanniens, Kanadas, Japans und der Schweiz eine konzertierte Aktion starten, um die Finanzkrise zu bekämpfen.

So soll die Liquidität in dem durch die Finanzkrise und die neuerliche Eskalation nahezu trockengelegten Banken- und Finanzsystem massiv erhöht werden. Die Notenbanken einigten sich darauf, verschiedene Zinsen und Gebührensätze im Interbanken-Markt zu senken.

Es geht dabei um Dollar-Swap Transaktionen. Für diese wurde der Aufschlag auf den marktüblichen Zinssatz zum 5. Dezember auf jetzt 50 Basispunkte gesenkt und damit halbiert.

Ein weiterer Schritt ist, dass die EZB und die oben genannten Notenbanken ein Liquiditäts-Netzwerk geknüpft haben. So können sich die Zentralbanken permanent Mittel in jeder der beteiligten Fremdwährungen besorgen und sie in den Interbankenmarkt pumpen, sofern das notwendig ist.

Bereits vorher wurde bekannt, dass ebenso überraschend die chinesische Notenbank erstmals seit drei Jahren die Mindestreservesätze für die Banken gelockert hat. Auch diese Maßnahme kommt einer Liquiditätsspritze für den Interbankenmarkt gleich.

Dax reagiert sofort

Nachdem diese Nachrichten veröffentlicht waren, hüpfte der DAX um 5 % nach oben. Nun frage ich mich, ob die Stärke des DAX nach den Herabstufungen der Banken durch S&P eine innere Stärke war, oder ob einige Jungs vorher Bescheid wussten. Vielleicht ist mit dieser Nachricht auch die Stärke am Montag zu erklären, denn bei so einer großen Aktion wissen natürlich viele Bescheid. Und wenn man dem Menschen eines wirklich absprechen kann, dann die Fähigkeit, den Mund zu halten.

Aber wer wirklich wie und wann Bescheid wusste, werden wir natürlich auch dieses Mal nicht erfahren.

Überraschend oder nicht

Auf der anderen Seite war es logisch, dass etwas passieren muss. Auch wenn man zurzeit an einigen Stellen liest, dass diese Aktion „überraschend“ kam, so ist es doch eine klare und notwendige  Reaktion auf die aktuelle Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa. Wie hier an anderer Stelle schon beschrieben, war der Interbankenmarkt nahezu ausgetrocknet, zudem mussten die EU-Länder immer höhere Renditen für weitere Kredite zahlen.  

Vor allem zum Jahresende könnte sich die Situation zudem noch weiter zuspitzen, da hier viele Intermarket-Geschäfte ruhen. So hatte die Fed bereits im Herbst angekündigt, zum Jahresende weitere Liquidität zur Verfügung zu stellen. Es gibt also einen gewissen Zwang zum Handeln.

DAX springt dynamisch nach oben

Werfen nach diesem Anstieg einen Blick auf den DAX:

 

Erneut hat der DAX im Tief die dicke grünen Trendlinie getestet, die er im September und Anfang Oktober auch schon getestet hatte (siehe grüne Pfeile). Diese demnach höchst relevante Linie ist eine Parallellinie zum alten Aufwärtstrend, also eine Linie, die nur nach der Target-Trend-Methode erkannt wird.

Nach dem Anstieg der vergangenen Handelstage testet der DAX nun die Abwärtstrendlinie (blaue Linie), die allerdings bisher nur durch zwei Hochs bestätigt ist. Trotzdem gilt hier: Erst wenn er diese Linie überwindet, wäre dies ein erstes bullishes Zeichen. Aus Sicht der Bullen ist jedoch wichtiger, dass der DAX das letzte Bewegungshoch bei knapp 6.500 Punkten überwindet. Aus Sicht der Target-Trend-Methode entspricht das der nächsten Rechteckkante.  An dieser Marke wird sich schließlich das weitere Wohl und Wehe des DAX entscheiden.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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