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Inhaltsverzeichnis

Die USA scheinen die Nase vorn zu haben

Die beiden größten Baustellen in den USA sind, neben der Staatsverschuldung, sicherlich der Arbeits- und der Immobilienmarkt. Doch seit einiger Zeit zeigen sich die entsprechenden Daten recht stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau.

US-Arbeits- und Immobilienmarkt stabilisieren sich auf niedrigem Niveau

Die US-amerikanische Arbeitslosenquote verharrte im September bei 9,1 % nach bereits 9,1 % im Vormonat. Zeitgleich wurde Anfang Oktober vermeldet, dass die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) in den USA im September mit 103.000 nahezu doppelt so stark gestiegen ist wie von Analysten erwartet.

Der US-amerikanische NAHB-Hausmarktindex notierte im Oktober bei 18. Im Vormonat hatte er noch bei 14 gestanden. Die Zahl der US-Wohnbaubeginne lag im September mit 658.000 leicht über den erwarteten 575.000 bis 595.000, nach noch leicht nach oben revidierten 572.000 im Vormonat. Die Zahlen zu den US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen und den Hausverkäufen hingegen konnten die Erwartungen im September nicht vollständig erfüllen und notierten leicht unter den Vormonatswerten.

Trendwende bei den US-Stimmungsindikatoren?

Insgesamt hinterlassen die Daten, die aus Übersee gemeldet werden, den Eindruck, dass sich die USA bereits ein Stückchen weiter im Konjunkturzyklus befinden, als Deutschland oder auch ganz Europa. Während hier das Konjunkturtief noch gesucht wird, scheinen die USA dieses bereits gefunden haben.

Dies zeigt sich insbesondere bei den US-Stimmungsindikatoren, von denen durchaus bereits positive Signale kommen, während sie sich für Deutschland und Europa noch im freien Fall befinden. So konnte zum Beispiel der New York Empire State Index, ein Konjunkturindex für das Verarbeitende Gewerbe im Schlüsselstaat New York, im Oktober leicht um rund 0,4 auf minus 8,48 Punkte ansteigen. Zwar notiert das Barometer damit bereits den fünften Monat in Folge im negativen Bereich, doch könnte sich hier nun eine Trendwende abzeichnen.

Auch der Konjunkturindex der Philadelphia-Fed kletterte überraschend auf den höchsten Stand seit sechs Monaten. Das Konjunkturbarometer zeigte im Oktober mit einem Satz von minus 17,5 auf 8,7 Punkte die stärkste Verbesserung in einem Monat seit 1980.

Inflation könnte Fed zum Handeln zwingen

Leider haben zuletzt steigende Energie- und Lebensmittelpreise die Inflationsrate mit 3,9 % im September in den USA auf ein Dreijahreshoch getrieben. Auch die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im September um 0,8 % gestiegen, während nur ein ein Anstieg im Bereich von 0,2 % erwartet wurde.

Dies könnte die amerikanische Notenbank Fed zum Handeln zwingen. Doch ein zu frühes Anziehen der Leitzinsen würde eventuell das zarte Konjunkturpflänzchen gleich wieder zunichtemachen. Die Notenbank steckt also in einem Dilemma, zumal sie bereits angekündigt hat, die Leitzinsen bis 2013 nicht anzutasten.

Da die jüngsten Preissteigerungen jedoch insbesondere auch durch steigende Energiepreise getrieben waren und sich gerade aufgrund der Schwäche der Weltwirtschaft die Energiepreise auf dem Rückzug befinden, könnte sich das Problem von ganz alleine lösen. Daher gehen auch die Notenbanken von zukünftig wieder niedrigeren Inflationsdaten aus.

Die USA scheinen die Nase vorn zu haben

Rein fundamental betrachtet bleibt es also beim gestrigen Eindruck: Zuerst steigt die Börse antizyklisch, gefolgt von den vorlaufenden Stimmungsindikatoren. Zum Schluss zeigen dann auch wieder die nachlaufenden Konjunkturdaten einen neuen Konjunkturaufschwung an. Und die USA scheinen hierbei ein wenig die Nase vorn zu haben. Dies müssen jedoch nun die kommenden Daten bestätigen.

Aufwärtstrend oder Bärenmarktrallye?

Als nächstes wollen wir uns aber wieder der Charttechnik widmen, denn vielfach lautet derzeit die Frage, ob bereits ein neuer Aufwärtstrend oder lediglich eine Bärenmarktrally vorliegt. Die hier vorgestellte mögliche große Bodenformation im Gewand einer Schulter-Schulter-Kopf-Kopf-Schulter-Schulter-Formation (SSKKSS) spricht eher für den Aufwärtstrend. Doch hält sich der DAX noch an dieses Szenario. Dazu morgen mehr.

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