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Inhaltsverzeichnis

Harte Fakten besser als die Stimmung

Bei der Menge der Konjunkturdaten, die in der letzten und auch in dieser Woche bereits veröffentlicht wurden, ist es schwer, den Überblick zu behalten. Durch die permanent negative Berichterstattung der Medien muss man zwangsläufig den Eindruck gewinnen, dass es nicht gut um die Weltwirtschaft bestellt ist. Doch dem ist eigentlich gar nicht so.

Seit dem Absturz der Wirtschaft rund um die Finanzkrise Ende 2008 / Anfang 2009 hat sich insbesondere die Konjunktur in Deutschland und Europa sehr positiv entwickelt. Natürlich steht hier gerade Deutschland als Musterknabe blendend da.
Erst durch die wieder einmal extrem negative Berichterstattung über die europäische Verschuldungskrise hat sich der Stimmungsumschwung zu einer Belastung des weiteren Wirtschaftswachstums entwickelt.

Positive Erwartungen für das Jahr 2012

Doch in der sogenannten Herbstprojektion der Bundesregierung wird schon wieder ein recht positives Bild für das kommende Jahr 2012 gezeichnet. So soll in der Exportnation Deutschland nun sogar die zuletzt permanent schwache Binnennachfrage zum Tragpfeiler des zukünftigen Wirtschaftswachstums werden und das Wachstum fast gänzlich von ihr getragen werden. Insbesondere weil sich die schwächere Entwicklung gerade bei den Exporten bemerkbar macht, die im kommenden Jahr nur noch um 3,5 % ansteigen sollen, nach einem Plus von 7,5% in diesem Jahr.

Bei der Arbeitslosigkeit rechnet die Bundesregierung mit einer Quote von 6,7 % im nächsten Jahr. Die Inflation soll dann bei nur noch 1,8 % liegen, obwohl man doch ständig darüber liest, dass die Maßnahmen der Notenbanken zu deutlich höheren Inflationsraten führen sollten.

Harte Fakten besser als die Stimmung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich gerade die harten Fakten deutlich positiver darstellen, als es die Stimmungsindikatoren tun. So hat sich zum Beispiel der ifo-Index, der die Stimmung in der deutschen Wirtschaft anzeigt, im Oktober weiter abgekühlt, dennoch befindet er sich noch immer auf einem hohen Niveau. Dies zeigt sich insbesondere bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage, während die Erwartungen für die nächsten sechs Monate schon deutlicher nachgegeben haben.

Gleiches gilt auch für die Konjunkturerwartungen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelt. Die rund 300 befragten Börsenexperten zeigten sich bereits den achten Monat in Folge pessimistischer. Deren Stimmung befindet sich damit auf dem tiefsten Niveau der Finanzkrise.

Zu Beginn dieser Woche zeigte sich auch die Stimmung bei den Einkaufsmanagern in der Eurozone und in Deutschland für den Monat Oktober weiter eingetrübt und tendierte mit unter 50 Punkten im kontraktiven Bereich.

Schaut man sich hingegen die harten Fakten an, so haben wir bereits in Teilen das Niveau vor der Finanzkrise erreicht oder bereits wieder überschritten. So legten zum Beispiel die Auftragseingänge der Industrie und die Produktion in der Eurozone und in der EU kontinuierlich zu. Auch der Arbeitsmarkt sowohl in Deutschland als auch in Europa hat sich sehr positiv entwickelt.

Vor- und nachlaufende Indikatoren

Natürlich zählen die Stimmungsbarometer zu den vorlaufenden Indikatoren, während der Arbeitsmarkt und Daten wie die Produktion als nachlaufende Kennzahlen gelten. Daher kann man durchaus davon ausgehen, dass die nachlaufenden Daten den Vorläufern noch folgen werden.

Ein stimmiges Bild aus vorliegenden Daten und Prognosen

Doch die Börse, die die zukünftige Entwicklung 6 bis 9 Monate vorwegnimmt, hat schon wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Man könnte daher aus den vorliegenden Konjunkturdaten und der Prognose der Bundesregierung ein stimmiges Bild machen. So dürfte der Wirtschaftsabschwung noch eine Weile andauern und sein Tief irgendwann im Frühjahr finden. Gerade für Griechenland könnte bis dahin auch endlich eine abschließende Lösung, zum Beispiel der inzwischen mehrheitlich erwartete Schuldenschnitt gefunden worden sein. Damit entweicht auch endlich die Unsicherheit aus den Märkten, so dass einem neuen Aufschwung nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Dies passt auch zu der großen Bodenformation im DAX, die wir Ihnen hier genau vor einer Woche am letzten Dienstag präsentiert haben. Die Börse steigt als erstes weiter. Ihr folgen später die vorlaufenden Stimmungsindikatoren und zum Schluss auch wieder die nachlaufenden harten Fakten. Dies ist sicherlich das optimistischste aller Szenarien und auch die Wirtschaft in den USA muss hier mitspielen. Wie es dort ausschaut, sehen wir uns hier morgen genauer an.

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