In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Morgen ist der große März-Verfallstag. Offensichtlich soll der DAX im Bereich der 8.000 bis 8.100 Punkte-Marke abgerechnet werden. Und da an der ...
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Inhaltsverzeichnis

Die Masse der Anleger ist noch nicht investiert

Morgen ist der große März-Verfallstag. Offensichtlich soll der DAX im Bereich der 8.000 bis 8.100 Punkte-Marke abgerechnet werden. Und da an der Börse nichts langweiliger ist als vorhersehbare Ereignisse, schauen wir uns schon einmal die mögliche weitere Zukunft im DAX an.

Zunächst der bekannte und seit Monaten mitlaufende Dax-Chart nach der Target-Trend-Methode:

Der DAX ist heute erneut an der oberen blauen Trendlinie des nach rechts offenen Dreiecks abgeprallt. Gleichzeitig hat er damit auch den Kreuzwiderstand zwischen dieser Linie und der blauen Konsolidierungslinie abgearbeitet. Es kann nun sein, dass es das erst einmal gewesen ist. Wie Sie sehen, tut sich der DAX in den vergangenen Tagen mit dieser oberen Linie schwer.  

Schließlich wartet immer noch das große Alpha-Target (roter Kreis) und das sollte eine hohe Anziehungskraft auf den DAX haben. Und erinnern Sie sich noch an die hier aufgestellte These, dass sich der DAX bei steigender Volatilität dem Alpha-Target nähern wird? Das blaue Dreieck zeigt eben das sehr schön.

Gefährliche Verfallstage

Verfallstage sind häufig Tage, an denen vorläufige Bewegungshochs und deutlich seltener auch die  großen Trendwechsel stattfinden. Das sollten Sie also unbedingt in Ihre Analysen mit einbeziehen – zumal der DAX sich bereits in der Nähe des Allzeithochs bei  8151,57 Punkten befindet.

Der Aufwärtstrend im DAX

Hinzu kommt noch ein zweiter Punkt, der vielleicht relevant wird. Dazu der DAX noch einmal aus einer anderen Sichtweise:

Hier sehen Sie einen möglichen Aufwärtstrendkanal. Ich schreibe „möglich“, weil auf der Oberseite noch ein zweiter Auflagepunkt als Bestätigung fehlt. Die obere Linie ist lediglich eine Parallele zur unteren Aufwärtstrendlinie, die durch zwei Auflagepunkte bestätigt ist. Die Erfahrung zeigt aber, dass eine auf diese Weise eingezeichnete obere Trendkanallinie häufig genug eine erhebliche Relevanz hat.

Was macht einen Trend aus?

Und das hat einen Grund: Jeder Trend hat eine gewisse Trenddynamik. Die Stärke dieser Trenddynamik ist an der Aufwärtsneigung der dominanten Trendlinien zu erkennen.  Und so ist es natürlich nur logisch, dass sich diese Trenddynamik im gesamten Trend wiederfindet.

Der zweite wichtige Punkt ist, dass Auf- und Abwärtsbewegung häufig immer in derselben Spanne verlaufen. Bei einem Aufwärtstrend entsteht dann ein entsprechender Trendkanal, in dem jeweils die Hochs und Tiefs an der oberen und unteren Begrenzung des Trendkanals ausgebildet werden.

Überträgt man das auf die Kursbewegungen im DAX seit 2009, kann man festhalten, dass sich die im November vergangenen Jahres gestartete Trendbewegung mittlerweile im oberen Bereich aufhält. Zwar ist noch etwas Platz bis zur oberen Linie, aber es besteht einfach ein deutliches Konsolidierungspotenzial.

Und hier wird dann ebenfalls die Spanne des Trendkanals relevant. Das heißt, eine normale, dem Trendkanal weiter folgende, Konsolidierung hat ein theoretisches Rückschlagspotenzial von bis zu 1.500 Punkten im DAX!

Das ist die Gefahr auf der Unterseite.

Die verschiedenen Blickwinkel

Letztendlich entscheidet jedoch die Psyche der Anleger, insbesondere die der institutionellen Anleger über das weitere Wohl und Wehe der Märkte.

Grundsätzlich gibt es auf der einen Seite noch viele Sorgen und Gefahren. Wie wird der ewige Streit der Demokraten und Republikaner weiter gehen? Kommt es vielleicht doch noch zu einer Eskalation? Ist eine erneute Verschärfung der europäischen Schuldenkrise zu erwarten? Aber auch andere Themen sind von Belang: Wie weit eskaliert der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea?

Das ist allerdings nur die eine Seite, es gibt auch noch eine bullishe:

Sie sollten sich vor Augen halten, dass die 120-Prozent-Rally im DAX seit dem Tief Anfang 2009 an dem Großteil der Anleger vorbeigegangen ist (das ist schön an den Umsätzen zu erkennen). Die meisten Menschen haben sich in den vergangenen Jahren entweder für Anleihen, Gold oder für Immobilien entschieden. Viel Geld parkt noch auf Festgeldkonten o.ä. und Anleihen gibt es nur für eine niedrige Verzinsung bei vergleichbar hohem Risiko. Auch Immobilien sind mittlerweile unverhältnismäßig teuer geworden - zumindest in den gefragten Ballungsgebieten. Tatsächlich bleiben nur noch Aktien als Anlagealterantive übrig. Und wenn die Aktienmärkte weiterhin so gute Renditen abwerfen sollten, werden nach und nach mehr Anleger aufspringen, um etwas von dem Kuchen abzukriegen.

Und das ist der Punkt, der eben trotz all dieser Krisen der vergangenen vier Jahre dazu geführt hat, dass die Kurse weiter gestiegen sind. Da aber die Masse der Anleger noch nicht wieder investiert ist, kann dieser Effekt die Kurse auch noch einige Zeit weiter nach oben treiben.

Wobei ich vermute, dass die Masse der Anleger den Aktienmarkt erst dann wieder entdeckt, wenn die 10.000-Punkte-Marke nachhaltig geknackt wird.

Viele Grüße

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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US-Konjunkturdaten

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist saisonbereinigt um 10.000 auf 332.000 gefallen. Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg auf 350.000 gerechnet. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge um 2.000 auf 342.000 leicht nach oben revidier. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt liegt bei 346.750. Das ist der niedrigste Wert seit fünf Jahren.

Die Erstanträge sinken weiter, der Vierwochenschnitt fällt auf ein Fünfjahrestief - soweit wirklich gute Zahlen.

Allerdings sind die US-Erzeugerpreise im Februar um 0,7 Prozent gefallen. Analysten hatten mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 0,2 Prozent zuvor. Auch auf Jahressicht erhöhten sich die Erzeugerpreise, und zwar um um 1,7 Prozent, nach plus 1,4 Prozent im Januar.

Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) legte allerdings nur um 0,2 Prozent zu. Analysten hatten hier lediglich mit einem ein Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet, nach ebenfalls 0,2 Prozent im Januar. Auf Jahressicht ergibt sich ein Anstieg um 1,7 Prozent, nach plus 1,8 Prozent im Januar.

Die Teuerung in der Kernrate liegt damit (auf Jahressicht) nach wie vor deutlich unterhalb der Zielspanne der Federal Reserve Bank von plus 2,0 bis 2,5 Prozent.


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