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Inhaltsverzeichnis

Beige Book und EZB, welche Inflation ist schneller?

Es ist immer wieder interessant, dass das Beige Book tatsächlich die Märkte beeinflusst. Das Beige Book ist eine Zusammenstellung der Statements der zwölf regionalen Zentralbanken der USA. Es liefert somit einen guten Überblick über die wirtschaftliche Situation der USA. Es wird acht Mal pro Jahr zwei Wochen vor der nächsten Fed-Sitzung veröffentlicht.

Wenn Sie die Veröffentlichungen der US-Konjunkturdaten verfolgen, sollten die Veröffentlichungen des Fed-Beige-Books Sie nicht überraschen. Die Tendenzen sind auf jeden Fall bekannt. Und das ist der Grund, warum es mich wundert, dass die US-Märkte immer noch auf diese Veröffentlichung reagieren.

Auch in diesem Bericht stand nichts, was man nicht schon vorher wusste, und was hier im Steffens Daily bereits Mitte 2010 prognostiziert wurde: Die US-Wirtschaft hat Ende 2010 wieder mehr Wachstum zu verzeichnen, der US-Arbeitsmarkt festigt sich, und die US-Verbraucher haben wieder mehr konsumiert.

Aber gut, die Märkte freute es trotzdem auch, weil das Beige-Book noch keine Anzeichen für eine inflationäre Preisentwicklung aufzeigt. Auch hier sind wir im Steffens Daily bereits etwas weiter. Diese Tendenzen sind, wie in früheren Ausgaben des Steffens Daily dargestellt, bereits in den US-Konjunkturdaten zu erkennen. Aber die Fed wird natürlich alles tun, um möglichst spät auf diese Tendenzen hinzuweisen, weil sie genau weiß, wie empfindlich die Märkte darauf reagieren werden. Steigende Preise führen zu steigenden Zinsen, das ist die korrekte Befürchtung der Anleger.

Erstanträge enttäuschen

Weniger schön ist, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wieder deutlich angestiegen sind. So wurde ein Wert von 445.000 Anträgen, nach 410.000 zuvor gemeldet. Analysten hatten lediglich mit 410.000 Anträgen gerechnet.

Aber auch das war, wie hier im Steffens Daily bereits prognostiziert, nicht anders zu erwarten gewesen. Das Ende des Weihnachtsgeschäfts in den USA führt natürlich dazu, dass jetzt wieder Stellen abgebaut werden. Insoweit sollten uns diese aktuell höheren Werte nicht verunsichern. Natürlich ist es schade, dass der Abwärtstrend erst einmal gebrochen ist – interessanter werden aber die Werte der nächsten Wochen.

Inflationsrisiken auch in Europa

Im Anschluss an die EZB-Sitzung hat Trichet vor Inflationsrisiken in der Euro-Zone gewarnt. So soll die Inflation in den nächsten Monaten bei über 2 % bleiben. Er hofft, dass sie sich gegen Ende des Jahres wieder abschwächt. Als Grund für diese Preissteigerung nannte er höhere Energiepreise, aber auch in verschiedenen Ländern beschlossene Steuererhöhungen könnten sich preistreibend auswirken. Trotzdem signalisierte er, dass keine Zinserhöhungen anstehen, machte jedoch auch klar, dass Zinsschritte bei entsprechenden Entwicklungen jederzeit möglich sind.

Euro zurück im Spiel

Es geht natürlich bei dem Devisenpaar EUR / USD auch immer um die Frage, welche Notenbank als erste die Zinsen anheben wird. Devisen reagieren unter anderem auf Zinsgefälle. Mit den aktuellen Äußerungen hat Trichet den Eindruck hinterlassen, dass die EZB noch vor der FED, die gestern noch keine Inflationsgefahren sah, die Zinsen anheben werde. Das könnte tatsächlich zum Ende des Abwärtstrends des Euros im Verhältnis zum US-Dollar führen. Zumindest so lange, wie dieser Eindruck bestehen bleibt und keine weiteren Risiken im Zusammenhang mit Portugal, Spanien oder Italien ins Spiel kommen. Das bleibt abzuwarten.

Der Euro schnellte im Zusammenhang mit diesen Äußerungen und den schwachen Erstanträgen in den USA entsprechend nach oben, so dass wir uns bereits heute noch einmal den Chart von gestern anschauen müssen:

So schnell kann es gehen. Der Einbruch des Euros stellt sich nun als Fehlausbruch dar. Mit dem Wiedereintritt in das alte Dreieck ist diese Formation hinfällig. Mittlerweile muss man also davon ausgehen, dass die grüne Prognoselinie ins Spiel kommt und damit ist das, was der Euro da in den letzten Wochen / Monaten macht, eher eine Art Bodenformation. Damit ist die ursprüngliche Prognose (Seitwärtsbewegung) wieder in Kraft. Das bearishe Signal wurde wieder aufgelöst. Auch das ist Börse.

 

Viele Grüße

 

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Erzeugerpreise in den USA haben sich im Dezember um 1,1% erhöht. Das ist der stärkste Zuwachs seit Januar 2010 und der sechste Anstieg in Folge. Analysten hatten nur mit einem Zuwachs um 0,8% gerechnet, nach 0,8% zuvor. Als Grund werden die höheren Energiepreisen, aber auch steigenden Nahrungsmitteilpreisen genannt.

Die Kernrate - ohne die Preise für Nahrungsmittel und Energie - stieg um 0,2%. Das entsprach den Erwartungen der Ökonomen. Im Vormonat war in der Kernrate um 0,3% gestiegen.

 

In der Grafik sehen Sie, dass wir nun tatsächlich das Hoch vom 01.07.2008 überwunden haben. Auch das bestätigt die im Steffens Daily geäußerte Vermutung, dass wir nun in ein inflationäre Phase übergehen. Allerdings wird die Fed alles tun, um das Thema Inflation möglichst lange zu vermeiden.

Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im November den dritten Monat in Folge um 0,3% auf 38,31 Mrd. Dollar gesunken.

Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg des Defizits auf 40,70 Mrd. Dollar gerechnet, nach 38,42 Mrd. Dollar zuvor. Hier sind wir noch weit von den Höchstwerten der Jahre 2006-2008 entfernt. Das erleichtert natürlich die Finanzierung dieses Defizits und stützt damit den Dollar.

Der von der Federal Reserve Bank of Philadelphia berechnete Diffusionsindex (Philly-Fed) für die allgemeine Wirtschaftstätigkeit ist im Dezember infolge der jährlichen Benchmarkrevision von zuvor 24,3 auf nun 20,8 Punkte runterrevidiert worden.


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