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Inhaltsverzeichnis

Ein starkes Indiz für eine Rally?

Hinweis: Den nächsten regulären Steffens Daily erhalten Sie am Montag, den 2. April 2012

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA hat sich mittlerweile wieder der 350.000er Marke genähert. Diese Marke ist für die weitere Entwicklung entscheidend. Das ergibt sich bei der genaueren Analyse der Historie. Dazu folgender Chart, der nur auf den ersten Blick etwas kompliziert aussieht:


Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seit 1994 sind als grünes “Gebirge“ dargestellt. In Schwarz ist der Dow Jones darüber gelegt. In Blau sind die für die Erstanträge wichtigen Marken 300, 350 und 400 als horizontale Hilfslinien (rechte Skala; in Tausend) eingefügt.

Die starken Phasen von Arbeitsmarkt und Börsen

Wichtig sind jedoch die blauen Rechtecke. Diese umfassen jene Phasen, während der die die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nachhaltig unter 350.000er Marke liegen. In den vergangenen 20 Jahren kam es nahezu zeitgleich immer zu einem starken Anstieg der Aktienmärkte. Und das macht auch Sinn.

Hand in Hand: Arbeitsmarkt und Wirtschaft

Nur wenn die US-Wirtschaft boomt, werden neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote sinkt und damit natürlich auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Ein nachhaltiges Unterschreiten der 350.000er Marke steht, wenn man sich die Kursentwicklung anschaut, offensichtlich in einem Zusammenhang mit einem wirtschaftlichen Boom. Und dieser wird von stark steigenden Kursen begleitet.

Arbeitsmarktdaten - ein nachlaufender Indikator

Sind also Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein möglicher Indikator, der bald auf eine Fortsetzung der Rally hinweist? So schön diese Grafik aussieht und so sehr es reizen würde, daraus einen solchen Indikator zu basteln. Der Arbeitsmarkt ist im Zusammenhang mit der Börse grundsätzlich erst einmal ein nachlaufender Indikator. Es muss schließlich erst der Wirtschaft besser gehen, damit die Unternehmen neue Arbeitskräfte einstellen. Und die Kurse steigen oft schon in der Hoffnung darauf, dass es der Wirtschaft bald besser geht – also mitten in der tiefsten Rezession und lange bevor die Daten zum Wirtschaftswachstum den Boom anzeigen.

Prüfstein für Indikatoren: Ihre Verhalten in Extremsituationen

Und diesen Zusammenhang können Sie in dieser Grafik auch schön an den jeweiligen Extrempunkten des Dow Jones erkennen. Zunächst bildet sich ein Hoch- oder Tiefpunkt im Dow Jones aus und erst etwas zeitversetzt folgt dann ein Tief- oder Hochpunkt bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

Wir können demnach die Erstanträge nicht einfach so als perfekten Frühindikator nutzen. Allerdings ergeben sich durchaus Anhaltspunkte im Gesamtkontext der Börsenanalysen. Zumal der Arbeitsmarkt ohne Frage wiederum Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Bürger hat. Und das ist gerade in den USA von Bedeutung, da die US-Wirtschaft extrem abhängig vom Binnenkonsum ist. Eine sinkende Arbeitslosigkeit hat somit wiederum einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft.

Ein Mosaikstein im Puzzle der Konjunkturdaten

Und jetzt wird es für die aktuelle Situation interessant. Wir haben in den vergangenen Wochen bei mehreren US-Konjunkturdaten eine leichte Verschlechterung gesehen. Die Frage, die zurzeit im Raum steht ist, ob dies der Beginn eines Rückfalls in eine rezessive Phase ist oder lediglich eine kurzfristige Delle anzeigt.

Und hier können die Erstanträge und die anderen Arbeitsmarktdaten aussagekräftig werden. Sollten wir trotz dieser sich verschlechternden Daten ein nachhaltiges Absinken der Erstanträge unter 350.000 sehen, wäre das ein Steinchen auf der Waage zugunsten der Bullen.

Sollten sich aber neben den anderen Konjunkturdaten auch die Arbeitsmarktdaten etwas zeitversetzt wieder deutlich verschlechtern, wäre das wiederum ein Indiz dafür, dass wir nicht nur eine kleine Delle erleben, sondern einen deutlicheren Rückgang. Und das wird wiederum auch die Frage nach der Dauer und der Größe der aktuellen Konsolidierung klären. Heute wurde ein Anstieg auf 359.000 Anträgen gemeldet, das lag über den Erwartungen, die bei 350.000 gelegen haben. Wir sehen also auch hier, zumindest in dieser Woche, eine Tendenz zu schlechteren Zahlen.

DAX und Co. auf dem Rückzug

Und so verwundert es nicht, dass der DAX die gestern beschriebenen Anzeichen der Schwäche heute weiter umsetzt und deutlich unter die 7.000er Marke gefallen ist. Der gestern ebenfalls besprochene Euro-Stoxx-Future ist damit an der unteren Linie der beschriebenen Trompete angelangt. Nun kommt es aus charttechnischer Sicht darauf an, ob er hier zu einer Gegenbewegung ansetzt oder diese Linie nach unten bricht.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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