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Phönix aus der Asche / Der größte Börsengang aller Zeiten

Phönix aus der Asche / Der größte Börsengang aller Zeiten
von Jochen Steffens

Da, wie gesagt, zum Ende dieser Woche wenig Impulse zu erwarten sind, kann ich über ein anderes Thema schreiben, zu dem ich einige Anfragen erhalten hatte: GM.

Der Börsengang von General Motors zeigt das Dilemma, in dem die Investoren stecken. Sie haben Anlagenotstand. Es ist ja nicht so, als hätte der Autobauer das Rad neu erfunden oder bei der Europa-Tochter Opel die Türen vergoldet. Dennoch hat das ehemals marode Unternehmen aus Detroit mitten in der aktuellen Krise mal eben den womöglich größten Börsengang aller Zeiten aufs Parkett gezaubert.

Um sich die Krone aufzusetzen muss die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) vollständig ausgeübt werden – ein recht wahrscheinliches Szenario. Bis zu 23,1 Milliarden Dollar fließen so in die Kassen von GM, eine Milliarde mehr als bei der chinesischen AgBank in diesem Jahr. Zum Vergleich: US-Rekordhalter ist bisher das Kreditkartenunternehmen Visa, das 2008 knapp 20 Milliarden einnahm. Ursprünglich hatte GM die Zuteilungsoption auf 26 bis 29 Dollar festgelegt, ist aber dann den Gesetzen des Marktes gefolgt: Nachfrage hoch, Angebot wird teurer. Für einen Anteilsschein werden jetzt 33 Dollar verlangt.

Too big to fail

2,5 Millionen Arbeitsplätze gefährdet, 100.000 Familien in ihrer Existenz bedroht, eine halbe Millionen Rentner fürchteten um ihre Pensionen – dieses Szenario wurde in diversen Studien bei einem Bankrott von General Motors befürchtet. Die US-Regierung sah die Autobranche als Schlüsselindustrie und spielte den Retter.

Ohne die Verstaatlichung von GM würde der Autobauer sicher nicht mehr existieren. Nur dank eines Hilfpaketes von rund 50 Milliarden Dollar konnte GM gerettet werden. 61 Prozent der Anteile hat der Staat dafür erhalten und für den wirtschaftspolitischen Eingriff den Spott als „Government Motors“ auf sich gezogen. Am 1. Juni 2009 ging GM in eine staatlich gelenkte Insolvenz und wurde in zwei Teile aufgespalten. Die Altlasten wurden entsorgt, der Rest feierte als New GM fröhliche Auferstehung aus der alten Asche.

Von den ehemals 61 Prozent hält der Staat nun noch deutlich weniger als 40 Prozent, auch die Krankenkasse der mächtigen Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) hat ihre Anteile von 19,93 auf 13,3 % zurückgefahren, ebenso Kanada von 11,67 auf 9,6 %. Die US-Regierung scheint zunächst trotz der vielen Unkenrufe alles richtig gemacht zu haben.

Die Aktien bleiben fast alle in Nordamerika

90 Prozent der Anteilsscheine gingen an Investoren aus Nordamerika, Anlagefonds aus dem Nahen Osten und Asien. Andere Institutionelle sollen weniger als fünf Prozent gekauft haben. Zu den „Kleinen“ zählt die SAIC Motor Corporation. Der chinesische Autohersteller hat 0,97 Prozent der Aktien für knapp 500 Millionen Dollar erworben. SAIC ist GMs größter Joint-Venture-Partner in China und ein Eckpfeiler der neuen Strategie. GM will nun auch auf dem stark wachsenden chinesischen Markt mitspielen und dort dauerhaft Geld verdienen.

Ob das alles ausreicht?

Der Aktienkurs notiert zwar oberhalb des Ausgabekurses, aber bis zur Marke von 49 Dollar ist es noch ein weiter Weg. Bei dieser Marke würde die US-Regierung ihre gesamte Investition zurückerhalten. GM wäre dann mit 90 Milliarden Dollar bewertet. Um dieses Ziel zu erreichen, muss GM-Chef Dan Akerson noch einige Steine von der Fahrbahn rollen. Die Tarifverträge mit der Autogewerkschaft UAW laufen im Frühjahr aus. Wie von Gewerkschaften zu erwarten, werden diese eine angemessene Beteiligung am Erfolg fordern. Und die Pensionsverpflichtungen wurden im Insolvenzverfahren nicht gestrichen – das sind mehr als 20 Milliarden Dollar.

Letztlich bleibt es dabei, dass die Rettung wohl die günstigste Lösung für alle Beteiligten war. Bei einer dauerhaften Pleite wäre eine ganze Industrie in den Abgrund gerissen worden. Die Zukunft des Autobauers ist angesichts der Pensionsverpflichtungen schwer prognostizierbar.

Ein Erfolgskonzept

Too big to fail, ein generelles Erfolgskonzept? Darüber kann man nach wie vor geteilter Meinung sein. Dazu nur eine Anmerkung: Seit vielen Jahren heißt es, dass es ein oder zwei große Autobauer auf der Welt zu viel gibt. Leiden wird unter dieser staatlichen Rettung also die Konkurrenz. Und trotzdem: Hätten wir angesichts der Gefahr der massiven Vernichtung von Arbeitsplätzen und eventuell auch Rentenansprüchen als politische Verantwortliche nicht ähnlich entschieden? Wer weiß, wer weiß…

Viele Grüße

Jochen Steffens


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