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Inhaltsverzeichnis

Negative Vorboten für den US-Arbeitsmarktbericht

Am Freitag wird, wie jeden ersten Freitag im Monat, der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Der besondere Fokus der Anleger liegt dabei auf den „Nonfarm Payrolls“, den „neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft“. Das Problem ist, dass am Freitag Feiertag ist und die Anleger erst am Montag auf diese Daten reagieren könnnen. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass am Montag die Märkte mit einer größeren Kurslücke (Gap) starten. Umso wichtiger wird es natürlich schon im Vorfeld Prognosen anzustellen, wie denn nun die Daten ausfallen werden. Dazu nutzen viele die Daten des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP), die immer am ersten Mittwoch des Monats veröffentlicht werden. Wie an dieser Stelle bereits erwähnt, haben die Daten im direkten Vergleich nur eine geringe Prognosequalität. Das bedeutet: Es macht keinen Sinn, die ADP-Veröffentlichung direkt zur Prognose des zwei Tage später veröffentlichten US-Arbeitsmarktberichts zu nutzen.

Aber die größere Tendenzen ist durchaus interessant, dazu gleich mehr.

Zunächst einmal die heute veröffentlichten ADP-Zahlen: Demnach wurden im März im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft 209.000 Stellen geschaffen, nach 230.000 Stellen im Vormonat (revidiert von zuvor 216.000).

Schauen wir uns dazu die beiden Diagramme an, zunächst die ADP-Daten bis März, anschließend die Nonfarm-Payrolls bis Februar:

 

Wenn Sie diese beiden Diagramme vergleichen, stellen Sie fest, dass die Tendenz grundsätzlich in die gleiche Richtung geht. Auf längere Sicht entwickeln sich diese beiden Daten tatsächlich sehr ähnlich. Daraus lässt sich ableiten, dass größere Tendenzen bei den ADP-Daten durchaus für Prognosen genutzt werden können.

Versuch einer Prognose

Bei den ADP-Daten erkennen wir in den vergangenen Monaten seit dem Hoch von 267.000 neu geschaffenen Stellen eher einen Rückgang. Dieser Rückgang hat sich bei den Payrolls in den vergangenen Monaten zunächst nicht bestätigt. Hier kam es im gleichen Zeitraum zu einem Anstieg, der aber im Januar sein vorläufiges Hoch fand.

Da die Tendenz bei den ADP-Daten negativ ist und die Aufwärtsbewegung bei den Payrolls zunächst gestoppt scheint, ist davon auszugehen, dass auch die Payrolls nun zumindest nicht weiter steigen werden. Die wahrscheinlichste Entwicklung ist damit, dass es beim offiziellen Arbeitsmarktbericht zu einem Stellenplus leicht oberhalb der 200.000er Marke kommen wird. Und oh Wunder, hier genau liegen auch die Prognosen der Analysten.

Doch die negative Tendenz der ADP-Daten lässt auch eine Spekulation auf schlechter als erwartet Zahlen zu. Es könnte nämlich sein, dass diese Tendenz sich lediglich zeitversetzt auf die Payrolls auswirkt. Überraschungen nach oben sind somit am unwahrscheinlichsten (wenn auch nicht unmöglich). Und aus diesem Grund werden die Anleger tendenziell vor den Daten zum US-Arbeitsmarkt in Deckung gehen –zumal sie auch am Freitag nicht direkt auf die Zahlen reagieren können, sondern am Montag mit zum Börsenstart mit der Masse handeln müssen.

Wichtig ist aber auch, wie sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA entwickeln. Diese Daten werden am Donnerstag um 14.30 Uhr MEZ veröffentlicht. Sollte sich hier ein deutlich besseres Bild zeigen, könnte der Markt entsprechend positiv reagieren.

Diese Zahlen werden damit zu den Hot-Spots in dieser Woche. Zum ISM-Dienstleistungsindex, der um 16.00 MEZ heute veröffentlicht wurde, wie immer mehr unter den US-Konjunkturdaten weiter unten oder unter ../de/stockstreet-news/themen/us-konjunkturdaten.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Der ISM-Dienstleistungsindex notiert im März bei 56,0 Punkten, nach 57,3 Zählern zuvor. Analysten hatten allerdings 56,7 Punkte erwartet.

Natürlich ist ein Wert bei 56 Punkte durchaus positiv zu werten. Aber wir sehen nun auch bei dem wichtigen Dienstleistungsindex nach einem Hochpunkt im Januar und Februar einen Rückgang. Das passt sich in die sich leicht verschlechterenden US-Konjunkturdaten der vergangenen Wochen ein.

Diese Mischung zwischen der Möglichkeit, dass der US-Arbeitsmarktbericht unter den Erwartungen liegt und zwar guten, aber sich verschlechternden US-Daten lassen die angefangene Konsolidierung heute nachhaltiger werden. Der DAX schließt mit 2,84 % im Minus und entfernt sich damit immer weiter von der 7.000er Marke nach unten. Wahrscheinlich wird es aus oben genannten Gründen auch bis Montag noch holprig bleiben. 

 

 


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