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Inhaltsverzeichnis

Von Pauken und Trompeten

Zunächst möchte ich mich für die vielen, vielen Mails bedanken, die ich nach dem Donnerstagstext über den „Hass-Mail-Indikator“ erhalten habe. Es hat mich gefreut, zu lesen, dass sowohl dieser spezielle Text als auch der Steffens Daily so viel positiven Anklang finden.

Die Trompete ist weiter im Spiel

Vergangenen Montag hatte ich über die Trompete im Euro-Stoxx-Future geschrieben. Dieses in der klassischen Charttechnik Broadening-Formation genannte Zeichen hoher Unsicherheit hat noch immer Bestand:

Wir sehen, dass der Future genau zwei Mal an der oberen Begrenzung des nach rechts geöffneten Dreiecks abgeprallt ist. Das jüngste Gap (Kurslücke) ist den Roll-Effekten im Zusammenhang mit dem Verfallstag geschuldet. Betrachten wir diese Formation, so könnte man auf die Idee kommen, dass die Kurse jetzt wieder zur Unterseite der Trompete, also zur unteren blauen Linie, laufen werden. Doch leider liegen die Wahrscheinlichkeiten hierfür im nicht handelbaren Bereich. Nein, in solchen Trompeten ist alles möglich.

Und so ergeben sich aus dem Chart des Euro-Stoxx lediglich zwei Fakten:

  1. Der Euro-Stoxx-Future (und damit auch der Euro-Stoxx selbst) bildet immer noch eine doch deutliche Unterperformance zum DAX aus. Das ist angesichts der Krise in Europa auch nicht verwunderlich.
  2. Der wichtigere Punkt: Noch immer, auch eine Woche später, zeigt der Future an, dass die aktuellen Kursbewegungen in einem Umfeld der Unsicherheit  stattfinden.

Das bedeutet: Der Euro-Stoxx bestätigt interessanterweise die positiven Signale des DAX und der US-Indizes noch nicht. Diesen Umstand sollten Sie bei der Gesamtanalyse der Situation nicht außer Acht lassen.

Analysten zweifeln an Aussagen der Fed

Wie erneut im Statement der Fed in der vergangenen Woche zu lesen war, will die Notenbank die extrem niedrigen Zinsen noch bis Ende 2014 beibehalten. Jetzt hat eine Umfrage von CNBC (http://www.cnbc.com/id/46764981) ergeben, dass neun von zehn Ökonomen und Fondsmanager (es wurden allerdings nur 67 befragt) davon ausgehen, dass die Zinsen vorher erhöht werden. 54 % erwarten sogar eine Anhebung bereits im Jahr 2013.

Deflation immer noch kein Marktthema

Diese Umfrage zeigt, dass die meisten Analysten wohl immer noch nicht mit einem deflationären Umfeld rechnen, welches eine derart lange Spanne niedriger Zinsen durchaus rechtfertigen würde. Offensichtlich sind die jüngsten Anzeichen einer zarten Erholung der US-Wirtschaft und die steigenden Kurse für viele ein Indiz dafür, dass es doch bald zu einer eher inflationären Entwicklung kommen wird. Anders sind diese Aussagen nicht zu erklären, schließlich wird die Fed nur über eine anziehende Inflation dazu gezwungen, ihre Niedrigzinspolitik aufzugeben.

Das ist umso verwunderlicher, da die Fed in ihrem Kommentar explizit darauf hingewiesen hat, dass selbst eine durch die hohen Energiepreise initiierte Inflation nur von kurzer Dauer sein werde. Das kann nichts anderes bedeuten, als dass die Fed sich immer noch ganz klar in der Phase der Deflationsbekämpfung befindet.

Sind steigende Ölpreise ein Problem?

Sicherlich können steigende Ölpreise zu einem Problem für das Wirtschaftswachstum in den USA werden. Aber genau das ist das schlagende Argument, warum steigende Ölpreise für die Fed kein Problem darstellen: Sie geht schlichtweg davon aus, dass die schwächende Kraft steigender Ölpreise die positiven Effekte, welche zum Beispiel die aktuell zu erkennenden leichten Verbesserungen des US-Arbeitsmarktes haben, kompensieren werden.

Der US-Immobilienmarkt als Zünglein an der Waage

Es gibt nur einen Faktor, den wir dabei genau beobachten müssen. Eine Verbesserung des US-Arbeitsmarkts könnte nämlich zu einer nachhaltigeren Stabilisierung des US-Immobilienmarktes führen. Dieser wiederum könnte erneut zu einem wichtigen Treiber des US-Wirtschaftswachstums werden. Sollten wir also eine überraschend positive Entwicklung im Immobiliensektor erkennen, wäre dies wahrscheinlich der einzige Punkt, der die Fed zum Handeln veranlassen würde.

Da sich der Immobilienmarkt in den USA aufgrund der Immobilienkrise allerdings immer noch in einem extrem desolaten Zustand befindet und die Erholung des US-Arbeitsmarkts bisher nur ansatzweise erkennbar ist, muss sich die Fed hier tatsächlich noch keine Sorgen machen. Zumal der US-Arbeitsmarkt natürlich sofort wieder auf eine durch höhere Öl- und Energiepreise belastete Wirtschaft negativ reagieren würde.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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