In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Tatsächlich ist nicht viel zum Verfall passiert. Der DAX wurde über 8.000 Punkte abgerechnet. Anschließend kamen die Kurse etwas zurück ...
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Inhaltsverzeichnis

Unter dem Strich profitabel bleiben

Tatsächlich ist nicht viel zum Verfall passiert. Der DAX wurde über 8.000 Punkte abgerechnet. Anschließend kamen die Kurse etwas zurück, auch das ist normal. Die weitere Richtung wird sich erst in den kommenden Tagen entscheiden. Zwar wurde die Trendlinie des nach rechts offenen Dreiecks nach oben gebrochen, aber es gibt noch eine Aufwärtstrendlinie, die offensichtlich ein relevantes Hindernis (Fachleute würden von Widerstand sprechen) darstellt. Diese Linie ist am eindrucksvollsten im DAX-Future zu erkennen:

In Blau sehen Sie das bekannte nach rechts offene Dreieck, das in ähnlicher Form auch im normalen DAX zu erkennen ist. Die steigende Volatilität, durch die dieses Dreieck gebildet wird, ist ein Hinweis auf zunehmende Unsicherheit. Aus diesem Dreieck ist der Future-DAX zunächst nach oben ausgebrochen, scheitert aber bisher an der roten Aufwärtstrendlinie, die mit vier Auflagepunkten eine sehr hohe Relevanz hat. Anschließend kam er etwas deutlicher zurück und fiel wieder in das Dreieck. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um ein False Break aus dem Dreieck. Und False Breaks auf der Oberseite leiten gerne stärkere Konsolidierungen ein.

Im Zusammenhang mit dem Verfallstag wird es demnach spannend. Wie gestern schon geschrieben, existiert mittlerweile ein größeres Konsolidierungspotenzial. Was nicht zwingend heißt, dass dieses jetzt schon ausgeschöpft wird. Wichtig ist: Was machen die Kurse am Montag und Dienstag. Hieran wird man erkennen können, ob die vergangenen Tage lediglich eine Verfallstagsrally gewesen sind oder ob die Aufwärtstrenddynamik immer noch in Ordnung ist. Werden Sie jetzt vorsichtig!

Damit zu einem anderen Thema, das viele interessiert: Gold

Im Goldpreis zeichnet sich ein erster Bodenversuch im Bereich der unteren Begrenzung der großen Seitwärtsbewegung ab:

Sie sehen in diesem Chart, wie der Goldpreis an einer wichtigen Unterstützung bei 1.564 Dollar (rote Linie) versucht, einen Boden auszubilden. Aus charttechnischer Sicht kann das auch funktionieren. Allerdings, wie heißt es so schön? Der erste Boden ist oft nicht der letzte. Wir müssen damit rechnen, dass Gold doch noch einmal an die untere Begrenzung dieser großen Seitwärtsbewegung heranläuft.

Interessanterweise könnte nun so langsam die alte Korrelation zurückkehren, die aufgrund der Risiken und der Geldschwemme lange Zeit hinfällig war: Wenn die Aktien steigen fällt der Goldpreis und umgekehrt. Sollte es dazu kommen, könnte man wie früher zwischen Aktien und Gold hin und her springen. Doch noch ist das nur eine Vermutung, auch hier müssen wir noch etwas abwarten, bis sich diese Korrelation verfestigt.

Lohnt sich jetzt ein Einstieg bei Gold?

Die Frage bei diesem Chart ist, ob sich beim Gold nicht ein Einstieg abzeichnet. Grundsätzlich tradet man auf eine Fortsetzung einer Trendbewegung, da die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung immer leicht höher ist als die für einen Ausbruch.

Für den jeweiligen Einzelfall bedeutet das jedoch nichts. Sie wissen also nicht, ob es dieses Mal auch so sein wird. Aber Sie wissen, wenn Sie in 100 vergleichbaren Fällen auf die Fortsetzung der Seitwärtsbewegung traden, werden Sie in ca. 60 %-65 % der Fälle richtig liegen. Dementsprechend müssen Sie ihre Investition und das Risiko (Stopp-Kurs) ausrichten (Geldmanagement).

Mit viel Erfahrung können Sie die Wahrscheinlichkeit noch um einige Prozentpunkte erhöhen.

Wie geht man genau vor?

So würde ein guter Trader die Bodenbildung sehr genau analysieren, ob sich kleine Zeichen der Stärke oder Schwäche ausbilden.

Sollten sich Zeichen der Stärke zeigen, würde er bereits auf diesem Niveau eine erste kleine Summe auf einen erneuten Anstieg innerhalb dieser Seitwärtsbewegung investieren. Er hält sich aber eine zweite Position in der Hinterhand, für den Fall, dass die Kurse doch noch einmal auf die untere Begrenzung zurückfallen.

Wichtig ist dann noch zu wissen, dass es in solchen Seitwärtsbewegung oft zu Fehlausbrüchen kommt. Ein Stopp müsste also großzügig platziert sein. Immerhin gibt es viel zu gewinnen, nämlich die gesamte Spanne der großen Seitwärtsbewegung.

Wenn er sich dann zum Schluss noch einmal bewusst macht, dass dieser Trade in 35 bis 40 Prozent der Fällen in den Stopp laufen wird, wird er die gesamte Spekulation entsprechend ausrichten.

Das ist eigentlich alles und es erscheint etwas langweilig, weil es eben nicht um den todsicheren Trade geht (der an der Börse eine große Illusion ist) oder darum, mit einem Trade reich zu werden (totaler Unsinn), sondern weil  es nur um simple Wahrscheinlichkeiten geht, also spröde Mathematik

Aber unter dem Strich ist das die einzig profitabele, wenn auch wenig schillernde Möglichkeit, die Märkte langfristig zu schlagen. Und genau das ist auch das, was Börse von Roulette unterscheidet: Es gibt hier tatsächlich immer wieder gute Gewinnwahrscheinlichkeiten.  

Viele Grüße

Jochen Steffens

www.stockstreet.de


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US-Konjunkturdaten

Die US-Verbraucherpreise sind im Februar um 0,7 Prozent angestiegen, nach einem unveränderten Wert im Vormonat. Analysten hatten nur mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Hintergrund des Anstiegs sind die höheren Treibstoffpreisen. Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise von zuvor 1,6 auf 2,0 Prozent. Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) lag in den Erwartungen bei plus 0,2 Prozent, nach plus 0,3 Prozent im Januar. Auf Jahressicht  ergibt sich eine Teuerung in der Kernrate von 2,0 Prozent, nach 1,9 Prozent im Vormonat.

Die US-Industrieproduktion ist im Februar um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die Kapazitätsauslastung stieg auf 79,6 Prozent. Analysten hatten lediglich einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet, für die Kapazitätsauslastung war ein Wert von 79,4 Prozent vorhergesagt worden.

 


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