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Wehe, wenn der Ausbruch gelingt!

Am Dienstag hatten wir uns an dieser Stelle noch gefragt, ob die privaten Gläubiger Griechenlands wohl auf den freiwilligen Schuldenerlass eingehen werden. Inzwischen wissen wir mehr: Laut der griechischen Regierung lag die Annahmequote bei dem Anleihetausch bei 85,8 Prozent und damit höher als die benötigten zwei Drittel. Die restlichen, noch unwilligen Gläubiger will Griechenland nun mit Hilfe der jüngst eingeführten Umschuldungsklauseln (CAC) zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen. Spannend dürfte bleiben, wie dies rechtlich zu werten ist.

Gläubigerverzicht tritt Lawine los

Doch unabhängig von diesem kleinen, verbliebenen Haken hat der Verzicht der privaten Gläubiger eine ganze Lawine losgetreten. Nachdem die Mehrzahl der privaten Gläubiger dem griechischen Schuldenschnitt zugestimmt haben, gaben die Euro-Staaten heute Nachmittag 35,5 Mrd. von den vorgesehenen 130 Mrd. Euro aus dem zweiten Hilfspaket für Griechenland frei.

IWF will sich nun auch beteiligen

Und der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich nach ersten Angaben wohl nun ebenfalls an dem Paket beteiligen. Der IWF hatte mit der Zusage für das zweite Rettungspaket lange gezögert.
Informationen zum Umfang der Beteiligung gibt es derzeit noch nicht. Der Währungsfonds hatte bei bisherigen europäischen Rettungsaktionen stets rund ein Drittel der Finanzlasten getragen. Laut Bundesfinanzminister Schäuble wird der IWF einen "bedeutenden Beitrag" leisten.

Unsicherheit aus dem Markt

Was immer das auch heißen mag – eine gehörige Portion Unsicherheit dürfte nun aus dem Markt sein. Wir sind gespannt, welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird. Schließlich hat man sich an Negativ-Schlagzeilen, verbunden mit ein wenig Panikmache ja inzwischen gewöhnt. Da wird sich doch sicher ein neues Thema finden lassen.

US-Arbeitsmarkt gewinnt an Stärke

Die US-Arbeitsmarktdaten kommen hierfür nicht in Frage. In den vergangenen beiden Monaten wurden jeweils deutlich mehr als 200.000 neue Stellen geschaffen.
Bereits am Mittwoch lauteten die Zahlen der privaten Arbeitsagentur Automatic Data Processing Inc. (ADP) für Februar auf 216.000 neue private Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Heute dann wurden die offiziellen Zahlen vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) in den USA im Februar sogar um 227.000.

Man stelle sich nur vor...

Schon seit einiger Zeit kommen regelmäßig positive Daten aus den USA. Wenn die dortige Wirtschaft den Erholungskurs fortsetzen kann und Griechenland nun vorerst, zumindest für einen gewissen Zeitraum aus dem Fokus verschwindet, während die neueste Liquiditätsspritze der EZB nun den Weg in die Märkte finden dürfte, na was soll den DAX dann eigentlich noch aufhalten?!

War das schon das reinigende Gewitter?

Da gewinnt doch der Titel vom gestrigen Steffens Daily (“Eine Fake-SKS als Startsignal für eine massive Rally?“) umso mehr an Bedeutung. Schwer zu glauben, dass der Rücksetzer auf 6.600 Punkte bereits das bereinigende Gewitter gewesen sein soll, aber auszuschließen ist es vor dem heute geschilderten Hintergrund nicht.

Wehe, wenn der Ausbruch gelingt!

Der Dow Jones war bereits über das Hoch vom Mai letzten Jahres (rote Linie im folgenden Chart) gehüpft, ohne das es zu einem nachhaltigen Ausbruch kam. Obwohl der Kurs schon zwei Mal auf das Ausbruchsniveau zurücksetzte und damit eigentlich eine bestätigende Wirkung hätte entfalten können, machte der Rücksetzer am Dienstag wieder alles zunichte.

 

Doch der Kurs konnte sich inzwischen schon wieder über das Niveau zurückkämpfen.

Der S&P500 stieß sich hingegen, bildlich gesprochen, an dieser Widerstandslinie mehrfach den Kopf. Man sagt ja auch, solche markanten Widerstände werden nie im ersten Anlauf gebrochen. Doch mit Blick auf die Charts sieht man, dass dies nun bereits der zweite Anlauf ist.

 

Wehe, wenn nun der Ausbruch gelingt. Dann sollte es doch eigentlich heißen: Allzeithochs, wir kommen!

 

Das Stockstreet-Team wünscht Ihnen

ein schönes Wochenende.


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