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Inhaltsverzeichnis

Eine Fake-SKS als Startsignal für eine massive Rally?

Der DAX springt heute zeitweise um knapp 2,5 Prozent nach oben. Das ist der dynamische Anstieg, von dem ich im Zusammenhang mit der Schulter-Kopf-Schulterformation (SKS), die in Wahrheit gar keine ist, gesprochen habe. Damit wird es nun noch etwas wahrscheinlicher, dass sich diese am Dienstag schon beschriebene Fake-SKS ausbildet. Sehr oft sind diese falschen SKS der Hinweis auf eine Fortführung einer starken Rally. Dazu gleich ein interessanter Vergleich mit dem Jahr 2009 und 2003.

Doch zuvor noch kurz der Grund für den Anstieg: Die Drohungen und der Hinweis auf die fatalen Folgen eine Scheiterns des freiwilligen Schuldenschnitts in Griechenland haben offensichtlich Wirkung gezeigt. So war heute zu hören, dass bereits 60 % der privaten Gläubiger zugestimmt hätten. Aus dem griechischen Finanzministerium ist zu hören, dass sie schlussendlich mit einer Zustimmungsrate von mehr als 75 Prozent rechnen.

Aber auch ein Gerücht über eine mögliche Zinssenkung in China scheinen einige Anleger dazu bewogen zu haben, schnell wieder einzusteigen.

Der SKS-Vergleich mit 2009

Interessanterweise tauchen SKS-ähnliche Formationenen gerne in der Erholung nach einem starken Crash auf. So hat sich zum Beispiel zwischen April und August 2009 nach dem ersten Anstieg im Anschluss an den Finanzmarktcrash eine große SKS-ähnliche Formation ausgebildet:

Auch damals hatte ich darauf hingewiesen, dass diese Formation keine SKS ist, da die Umsätze im Kopf (siehe blauer Halbkreis) sehr niedrig gewesen sind. Für eine SKS hätten sie hingegen deutlich anziehen müssen und Umsatzspitzen ausweisen sollen. Obwohl wichtige Voraussetzungen fehlten, gab es viele Analysen im Netz, die diese Formation als SKS bezeichneten und vor einer Top-Formation mit nachfolgend stark fallenden Kursen warnten.

Damals bildete sich eine etwas „verhunzte“ rechte Schulter. Anschließend kam es auch zum Bruch der blauen Nackenlinie, der viele Anleger dazu bewog, zu verkaufen. Doch dies war das große Fehlsignal, das zu einer Rally führte, die den DAX im weiteren Verlauf auf 7.500 Punkte brachte, also mal eben um knapp 50 Prozent ansteigen ließ!

Die SKS im Jahr 2003

Auch nach dem 2000-2003er Crash bildeten sich in dem folgenden Anstieg sogar zwei SKS-ähnliche Formationen, die ebenfalls Fehlsignale lieferten:

Die erste Fake-SKS zeigte ebenfalls dieses typische kleine Fehlsignal durch den Bruch der blauen Nackenlinie. Die zweite Fake-SKS führte zwar zu einem deutlicheren Kursrückgang, war schlussendlich aber auch keine Top-Formation. Nach beiden Irreführungen ging der Markt jeweils in eine massive Rally über.

Ich kann mich sogar noch an eine Analyse eines gar nicht mal so unbekannten Chartanalysten erinnern, der schrieb, dass Schulter-Kopf-Schulter-Formationen mittlerweile keine Top-Formationen mehr seien, sondern Fortsetzungsformationen und dass man diesen Paradigmenwechsel bei den SKS von nun an unbedingt beachten solle.

Das war natürlich Unsinn, denn auch damals stimmten jeweils die Umsätze nicht. Es handelte sich nicht um SKS, sondern lediglich um Seitwärtsbewegungen, also seitwärts gerichtete Konsolidierungen, die auch in der klassischen Charttechnik einfache Fortsetzungsformationen sind (siehe auch Steffens Daily vom Dienstag). Es gab also keinen Paradigmenwechsel, sondern nur funktionierende klassische Charttechnik.

Aktuelle Situation

Mit dem heutigen Anstieg wurde wieder das Niveau der linken Schulter wieder erreicht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich wieder eine ähnliche Situation wie in den oben vorgestellten Charts ausbildet. Der Analyse von Dienstag muss somit die Tatsache, dass sich bei einem derartigen Verlauf gerne große Fehlsignale ausbilden, hinzugefügt werden.

Wenn die Kurse also im Bereich der linken Schulter bei 6.850 Punkten scheitern und danach die blaue Nackenlinie brechen, müssen Sie ein mögliches Fehlsignal in ihre Entscheidungen einfließen lassen. Ein klarer Hinweis auf ein solches Fehlsignal wäre es, wenn nach dem Bruch die Nackenlinie wieder zurückerobert wird (siehe auch Charts von 2003 und 2009)

Bestätigt würde dieses Signal natürlich, wenn anschließend auch noch die 7.000er Marke geknackt wird. In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit für eine massive Fortsetzung der Rally in den Bereich von mehr als 80 Prozent an.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 8.000 auf 362.000 gestiegen. Damit sind die Anträge die dritte Woche in Folge gestiegen. Analysten hatten lediglich einen Anstieg um 2.000 erwartet.

Mittlerweile steigt auch der gleitende Vierwochendurchschnitt wieder an und zwar auf 355.000. Leider kann sich der Abwärtstrend der vergangenen Wochen nicht halten. Das ist zunächst einmal keine gute Entwicklung.


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