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Inhaltsverzeichnis

Die 2.000-Dollar-Marke beim Gold

Hinweis: Da in Köln ab dem 16. Februar (Altweiber) um 11.11 Uhr ein vernünftiges Arbeiten nicht mehr möglich sein wird, schließen wir wie gewohnt die Kölner Geschäftsstelle. Alles andere macht einfach keinen Sinn, denn sobald der Kölner Karnevalsmusik hört, fängt er das Schunkele und Trinken an. Der nächste Steffens Daily erscheint somit voraussichtlich am Dienstag, 21. Februar 2012.

Gold-Update

Ein Leser fragte, ob ich nicht ein Update zum Gold schreiben könne. Ja, das mache ich gerne. Werfen wir also einen Blick auf den Chart und wie sich der Goldpreis entwickelt hat:

Die Situation: Gold hat eine Übertreibungsphase hinter sich - der Goldpreis brach dabei über den alten Aufwärtstrendkanal (rot) aus. Anschließend fiel er wieder in diesen zurück und testete die untere Begrenzungslinie des Trendkanals auf Schlusskursbasis(siehe Pfeil). Dieser Test ist ein starkes Zeichen gewesen, denn normalerweise haben nach Übertreibungsphasen vorangegangenen Aufwärtstrends keine große Relevanz mehr. Dass dieser Aufwärtstrendkanal durch diesen Test so eindrucksvoll bestätigt wurde spricht dafür, dass sich der Trend in diesem Kanal weiter fortsetzen wird!

Als Goldbesitzer können Sie somit so lange entspannt bleiben, bis der rote Trendkanal nach unten verlassen wird.

Die 2.000er Marke

Soweit so gut, aber es gibt natürlich noch weitere charttechnische Betrachtungen. Wir sehen, dass die Übertreibung aus charttechnischer Sicht auch dadurch zustande kam, dass der Goldpreis in die Nähe der psychologisch sehr relevanten 2.000-Dollar-Marke geriet. Märkte testen solche Marken gerne. Sie haben somit eine hohe Anziehungskraft auf den Kursverlauf.

Im ersten Anlauf ist der Goldkurs aber vor dieser Marke gescheitert. Danach haben offenbar viele Goldjungs ihre Positionen erst einmal abgebaut. Die Logik dahinter ist so einfach wie bestechend: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Goldpreis mit dieser Marke einige Monate (wenn nicht Jahre) beschäftigt sein wird, ist vergleichsweise hoch. Also löst man einen Teil der Positionen auf und wartet erst einmal, wie sich der Goldpreis weiter verhält. Schafft er nachhaltig diese Marke, kann man immer noch erneut die Investitionsquote erhöhen. Scheitert er daran, ist man glücklich ausgestiegen. Diese Verkäufe sind demnach nichts weiter als eine Risikoanpassung.

Hinzu kam natürlich, dass der Markt durch diesen steilen Anstieg stark überkauft war, und auch das wird viele erfahrene Anleger dazu gebracht haben, ihre Positionsgröße zu verringern.

Neues Geld

Wir sehen nun einen erneuten Anlauf. Offensichtlich gibt es noch genügend Anleger, die Gold in ihrem Depot haben wollen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Inflation, die Probleme der Finanz- und Schuldenkrise sowie die nur schleichende wirtschaftliche Erholung in den USA. Doch es sind bereits schwächere Hände (z.B. Kleinanleger), die zu diesem Kursniveau einsteigen. Die instutionellen werden tendenziell eher nicht in einen derart überkauften Markt unterhalb einer solchen Widerstandsmarke einsteigen.

Ob diese schwachen Hände jetzt schon oder überhaupt die Kraft haben, den Goldpreis über die psychologisch relevante Marke zu hieven, ist fraglich. Aber: Umso häufiger die Anläufe an dieser Marke scheitern, desto nervöser werden auch die starken Hände, die ohne Frage bei jedem weiteren Anlauf ihre Positionen verringern, um das Risiko zu minimieren.  Das bedeutet:  Je häufiger der Goldpreis an der 2.000er Marke scheitert, desto größer wird der Anteil schwacher Hände, die im Gold investiert sind. Nur wenn, zum Beispiel im Rahmen einer Zuspitzung der Schuldenkrise oder eines starken Anstiegs der Inflation, die schwachen Hände den Goldpreis über diese 2.000er-Marke hieven, werden auch die starken Hände erneut zugreifen.

Die typische Seitwärtsbewegung unterhalb wichtiger Widerstände

Aus diesen Überlegungen heraus ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Goldpreis erst einmal unterhalb dieser Marke in eine Seitwärtsbewegung übergeht. Wichtig wird natürlich, wie sich der aktuell gestartete neue Anlauf entwickelt. Ob die Seitwärtsbewegung den oben beschriebenen Aufwärtstrendkanal auflöst, hängt von deren Dauer ab. Sie kann je nach Verlauf bis in den Herbst und sogar Winter weitergeführt werden, ohne dass die untere Linie des Trendkanals verletzt wird.

Das bearishe Szenario

Scheitert der Goldpreis erneut an oder vor dieser Marke, bricht anschließend sogar den Aufwärtstrend und fällt noch einmal nachhaltig unter die 1.600er/1.500er Marke, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Gold für einige Jahre (!) in eine Konsolidierung übergeht. Das wäre sicherlich dann der Fall, wenn sich die weltweiten Krisen langsam auflösen, ohne dass die Inflation zu stark zunimmt.

Fazit:

Der Aufwärtstrend des Goldpreises wurde eindrucksvoll bestätigt. Trotzdem gibt es Anzeichen dafür, dass der Goldpreis nun erst einmal in eine Seitwärtsbewegung übergeht. Spannend wird, wie sich der Goldpreis in dem nun zweiten Anlauf an der 2.000er-Marke verhält. Das muss abgewartet werden. Sobald die 2.000er Marke nachhaltig überwunden wird, ist der Weg für weitere Kurssteigerungen frei.

Anm. d. Redakteurs

Ich glaube aber nach wie vor, dass der Goldpreis ähnlich wie nach dem Boom in den 80ern irgendwann ein sehr trauriges und hartes Ende nehmen und dann lange vor sich hindümpeln wird. Das natürlich nur, wenn die Krisen bewältigt werden und die wirtschaftliche Entwicklung bei niedriger Inflation wieder auf ein stabiles und normales Maß gebracht wird. Ob das oder besser wann das geschieht, das ist natürlich eine Frage, die bis dahin heiß diskutiert werden darf …

Ein Kölle Alaaf

Ihr

Jochen Steffens


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