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Inhaltsverzeichnis

Keine Euro-Bonds – zumindest noch nicht

Merkel und Sarkozy haben gestern neue umfangreiche Pläne zur Bekämpfung des Schuldenproblems in der EU vorgelegt. So soll eine einheitliche europäische Wirtschaftsregierung aufgebaut werden. Daneben sind weitere Maßnahmen geplant, zum Beispiel eine Finanztransaktionssteuer. Aber auch eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild soll in den Verfassungen der 17 Euro-Länder verankert werden. Man fragt sich nur, wie die jeweiligen Regierungen diese Verfassungsänderung durch ihre Parlamente kriegen wollen. Aber gut, das ist ein ganz anderes Problem.

Die europäischen Märkte reagierten auf diese Nachrichten eher enttäuscht. Sie präferieren die Euro-Bonds. Ein wenig verstehen kann man es. Statt einer klaren Richtung kommt nun einfach noch mehr Bürokratie.

Verschiedene Zinssätze

Ein Argument der Euro-Bonds-Kritiker wäre einfach auszuhebeln. Es wird bemängelt, dass durch einen Euro-Bonds das Interesse der Schuldnerstaaten an einem stabilen Haushalt verloren gehen würde, da sie, egal wie schlecht sie wirtschaften, immer Geld zu niedrigen Zinsen erhalten würden.

Hier wäre zum Beispiel eine europäische Rating-Agentur sinnvoll. Der einheitliche Zinssatz des Euro-Bonds wird zu unterschiedlichen Zinsen an die jeweiligen Staaten weiter gegeben. Länder, die ein gutes Rating haben, würden sich billiger Geld leihen können, die mit einem schlechten entsprechend teurer  -  und der Schlüssel dazu ist abhängig vom Zinssatz des Euro-Bonds und der Bonität des jeweiligen Staates. So würde trotzdem vermieden, dass die Zinsen für Länder wie z.B. Griechenland, Italien, Portugal, etc. durch Spekulationen in untragbare Höhen getrieben würden. Gleichzeitig werden so die Länder zur Haushaltsdisziplin gezwungen.

Aber gut – die französische und deutsche Regierung wollen den Euro-Bonds nicht – noch nicht. Schauen wir mal, inwieweit die Märkte die Politik zwingen können/werden.

Erholungen:

Kommen wir damit zum DAX:

Nach solchen Kurseinbrüchen sollten Sie immer auf die Stärke der Erholung achten. Sie liefert gute Hinweise auf die tatsächliche Verfassung des Marktes. Hierzu einige idealtypische Erholungsszenarien:

Das grüne Szenario ist das bullishste Szenario. Es handelt sich um die klassische V-Formation. Solche Entwicklungen entstehen meistens dann, wenn irgendwelche externe Nachrichten, die zunächst schlimmer interpretiert wurden, als sie tatsächlich sind, auftauchen.

Das blaue Szenario ist das bullishe Normal-Szenario. Es kommt nach dem starken Einbruch zu einer heftigen Gegenbewegung, die ca. 50 % des vorherigen Crashs wieder korrigiert. Es folgt eine Konsolidierung, der ein weiterer dynamischer Aufwärtstrend folgt, der durchaus wieder die Hochs erreicht.

Das schwarze Szenario ist ein schwächeres Szenario. Hier reicht bereits die erste dynamische Gegenbewegung  nicht so weit, und es kommt schon frühzeitig zu einer Konsolidierung. Das sehen wir gerade im DAX. Häufig folgt anschließend eine ebenfalls schwächere Aufwärtsbewegung, die deutlich flacher verläuft als beim grünen oder blauen Szenario.

Die Gefahr: Aus diesem schwachen Szenario kann sich aber auch ein bearishes entwickeln. Dann nämlich, wenn die Kurse weiter fallen und das letzte Tief wieder unterschritten wird – hier rot dargestellt.

Fazit: Zurzeit sehen wir bisher eine eher schwache Gegenbewegung nach dem Crash. Sollte die weitere Aufwärtsbewegung nicht deutlich an Dynamik zulegen, müssen wir damit rechnen, dass auch die kommenden Wochen eher schwach verlaufen. Gleichzeitig besteht dann immer noch das Risiko, dass die Kurse noch einmal tiefer gereicht werden. So gesehen bin ich mit der aktuellen Entwicklung des DAX noch nicht wirklich zufrieden.

Aber, das als Hinweis: Hierbei handelt es sich natürlich um idealtypische Szenarien, die eine gewisse Häufung aufweisen. Trotzdem ist, wie immer an den Börsen, immer auch alles andere möglich.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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