In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Märkte sind noch sehr nervös. Trotz guter Vorgaben aus den USA gab der DAX heute im frühen Handel um mehr als zwei Prozent nach. In den ...
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Inhaltsverzeichnis

Hysterie schlägt den Verstand

Die Märkte sind noch sehr nervös. Trotz guter Vorgaben aus den USA gab der DAX heute im frühen Handel um mehr als zwei Prozent nach.  In den Medien wird ein überraschend schwaches Wirtschaftswachstum in Deutschland für diesen Kursrückgang verantwortlich gemacht. Sinkende Konsum- und rückläufige Bauausgaben haben zu einem schwachen Wachstum von 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal geführt. Analysten hatten hingegen mit 0,5 Prozent gerechnet.

Wachstumsdelle oder Rezession

Und damit stellt sich die Frage, ob diese Wachstumsdelle in Deutschland lediglich von vorübergehender Natur ist, oder ob es der Vorbote einer länger andauernden Rezession ist. An diesem Punkt entscheidet sich zurzeit auch das Wohl und Wehe der Märkte in den kommenden Wochen und Monaten.

Dabei ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass sich auch Deutschland den schwachen Konjunkturvorgaben aus den USA und anderen Teilen der Welt nicht entziehen kann. Sicher, der Markt reagiert immer auf „Überraschungen“, sowohl positiver als auch negativer Art. Aber eigentlich war diese Wachstumsdelle nur die logische Konsequenz aus der vorangegangenen Entwicklung in den USA. Da aber die Aktienmärkte die Zukunft vorweg nehmen, bleiben solche Reaktionen auf Nachrichten, welche die Vergangenheit beschreiben, meist eher kurzfristiger Natur.

Hysterie versus Verstand

Bei der genaueren Analyse der US-Konjunkturdaten zeigt sich allerdings (wie hier im Steffens-Daily mehrfach beschrieben) ein erster Ansatz einer erneuten Stabilisierung, allerdings auf schwachem Niveau. Noch sind die Daten nicht eindeutig genug, um zu klären, ob sich diese Stabilisierung auch durchsetzen kann. Sollte das passieren, wird es sich positiv auf die Märkte auswirken.

Nur, wie man heute gesehen hat, die Märkte sind hoch nervös und reagieren auf jede Nachricht eher hysterisch als vernünftig. Hysterie ist aber grundsätzlich ein schlechter Ratgeber. Sie als Anleger sollten weiterhin darum bemüht sein, sich nicht von diesen Emotionen anstecken zu lassen, trotz aller Kursschwankungen. Nur dann klärt sich vieles von ganz alleine. Suchen Sie Ihre Chance, zum Beispiel solide Aktien mit guten Zukunftsaussichten, die zurzeit unterbewertet sind. Doch Sie sollte beim Einstieg immer noch zurückhaltend agieren. Es geht lediglich darum, erste Positionen auf- und diese je nach Marktentwicklung auszubauen.

Politik bestimmt die Richtung

Fakt ist: Wir  bleiben  auch weiterhin extrem nachrichtenabhängig und die wichtigen Börsennachrichten werden zurzeit von der Politik gemacht. Es bleibt Ihnen somit auf der anderen Seite nichts anderes übrig, als abzuwarten, welche Schritte die Politik geht. So werden gerade die Langfristanleger in eine Passivität gezwungen, die höchst unangenehm ist. Und selbst für uns Trader gibt es kaum einen anstrengenderen Zustand.  Niemand weiß, welcher Politiker als nächstes eine mehr oder weniger durchdachte These veröffentlicht und das, wenn man gerade frisch und fröhlich eingestiegen ist.

Null Bock

Ich höre zudem von vielen Seiten, dass immer mehr Menschen keine Lust mehr haben, sich mit diesen ganzen schlechten Nachrichten zu beschäftigen. Dass sie  anfangen, sich innerlich von der ganzen Krise zu distanzieren. Ich kann das sogar gut verstehen – wie soll man angesichts der aktuellen Nachrichtenlage noch Mut schöpfen?

Doch genau diese „Null-Bock auf Krisen-Stimmung“ ist häufig die letzte Phase eines Crashs. Deutlich wird es, wenn die Märkte schließlich nicht mehr auf schlechte Nachrichten reagieren. Das ist meistens ein sehr guter Indikator für das Ende einer solchen Krise. Wie wir aber heute gesehen haben, ist es noch nicht so weit.

Eine gute Indikation bieten dabei immer auch die Währungskurse. Schließlich gehören die Devisentrader in ihrer Gesamtheit zu den besten Tradern der Welt. Und deshalb schauen wir uns heute noch einmal den Euro genauer an:

Der Euro hängt am Abwärtstrend

Vor einigen Monaten hatte ich bereits das Szenario beschrieben, dass der Euro sich hoch volatil entlang der roten Abwärtstrendlinie weiter abwärts entwickeln könnte. Genau das ist passiert und dieses Szenario setzt sich auch immer weiter fort. Hier der bekannte Chart dazu:

Deutlich ist diese volatile Bewegung um die rote Abwärtstrendlinie zu erkennen. Die abwärtsgerichtete Tendenz wird durch den kleinen gelben Abwärtstrendkanal gekennzeichnet. Doch so langsam gerät der Euro wieder an die untere Grenze des grünen Aufwärtstrends. Hier wird es sich entscheiden, ob er diesen fortsetzt oder weiter um die rote Abwärtstrendlinie fluktuiert.

Letzten Endes ist zumindest im Verhältnis zum Dollar noch keine Panik erkennbar. Das heißt, ein gewisses Gefahrenpotenzial ist bereits eingepreist. Darüber hinaus machen sich die Devisenhändler zurzeit jedoch noch wenig Sorgen über die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Industrieproduktion in den USA hat im Juli überraschend kräftig um 0,9 % gegenüber dem Vormonat zugelegt. Analysten hatten lediglich mit 0,6 % gerechnet. Die Kapazitätsauslastung erhöhte sich auf 77,5%.

Die Zahl der Baubeginne ist im Juli um 1,5% auf annualisiert 604.000 gefallen. Analysten hatten einen stärkeren Rückgang um 4,6% erwartet. Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen sank jedoch um 3,2% gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten hier lediglich mit einem Minus von 1,8% gerechnet. Da die Baugenehmigungen als Vorlaufindikator für die künftige Bauaktivität gelten, ein eher schlechtes Zeichen.


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