In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Verehrte Leserinnen und Leser, ein Gespenst geht um – nein, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Es ist das R-Gespenst. R wie Rezession. Entdeck ...
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Inhaltsverzeichnis

Die neue Gefahr und eine alte Falle

Verehrte Leserinnen und Leser,

ein Gespenst geht um – nein, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Es ist das R-Gespenst. R wie Rezession. Entdeckt haben es die Massenmedien, und zwar einige Tage nachdem der August-Crash 2011 begann. Der geneigte Beobachter fragt sich nun erstaunt, wo es sich vorher versteckte.

Ein Gespenst geht um, und keiner schaut hin

Natürlich, Sie als aufmerksamer Leser des Steffens Daily wissen, dass es sich keineswegs versteckte. Im Gegenteil, es machte sogar ständig auf sich aufmerksam durch diverse Konjunkturindikatoren, die es bereits seit Monaten merklich nach unten drückte (der deutsche ifo-Index erreichte sein Hoch z.B. bereits im Februar).

Selbst die US-Notenbank spannte das Gespenst keck vor seinen Karren: Ende Juni korrigierte die Fed bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Konjunkturprognose nach unten (siehe auch Steffens Daily vom 27.06.). Und Großkonzerne wie Siemens oder BASF, Cisco oder 3M warnten ebenfalls bereits vor Wochen, dass sich das bisherige dynamische Wachstum auch auf der Ebene der Unternehmen etwas abschwächen würde.

So genau schien das alles aber niemand wissen zu wollen, und so kam es, dass unser Gespenst lange ignoriert wurde.

Der Crash fordert Sündenböcke

Nun aber, nach dem Crash, fordern die Anleger nicht nur eine Erklärung, sondern auch einen Schuldigen. Und da trifft es sich gut, dass man auf so ein böses Gespenst zurückgreifen kann.

Etwas ungelegen kommen da natürlich die nach wie vor guten Quartalsergebnisse der Unternehmen. Gut, diese kann man immer noch als „vergangene“ Daten abtun. Aber zu allem Überfluss bestätigen nahezu alle Unternehmen auch noch ihren Ausblick für den Rest des Jahres.

Da wird das Ignorieren schon etwas schwieriger, aber nicht ganz unmöglich. Und so korrigierten die Analysten pünktlich zu Beginn des Crashs vor zwei Wochen ihre Prognosen schon mal vorsichtshalber nach unten (siehe folgende Grafik).

S&P-Gewinnerwartungen

Die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung!

Wirtschaft ist eben zu mindestens 50 % Psychologie, wusste schon Ludwig Erhard. Und so ein Crash zerrt nicht nur an den Nerven der Anleger, sondern auch der Beobachter. Vor allem, wenn ein erkennbarer Anlass fehlt (denn alle angeführten Begründungen haben den entscheidenden Nachteil, dass sie – wie die Rezessionsängste – eben schon lange vorher im Markt bekannt waren).

Damit haben wir nun die besten Voraussetzungen für eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: Die Unternehmen spüren bereits das nachlassende Wachstum und werden nun noch vorsichtiger, z.B. bei Investitionen. Die Banken – ohnehin noch in der Krise – halten sich entsprechend bei Finanzierungen zurück, die verunsicherten Kunden bei ihren Aufträgen. Und schon sinken Umsätze, Gewinne und alle anderen typischen Konjunkturdaten. Willkommen, Krise!

Als „zu gut“ informierter Anleger droht Ihnen nun eine typische Falle: Sie erkennen einerseits ganz klar, dass dies „eigentlich“ alles Hirngespinste sind. Und Sie sehen andererseits auch, dass nun viele Aktien fraglos unterbewertet sind. Als logische Schlussfolgerung erwarten Sie nun, dass diese Unterbewertung durch steigende Kurse wieder ausgeglichen wird – schließlich ist die kommende Rezession ja nur pure Einbildung!

Vermeiden Sie die Falle des zu gut Informierten

Aber da die Börse eben selten rational ist, kann die Wirtschaft durch die beschriebene „Autosuggestion“ tatsächlich in eine Schwächephase abgleiten. Dann steigen nicht die Kurse, sondern es sinken zunächst die Schätzungen und dann die Gewinne selbst. Auch dadurch wird zwar die Unterbewertung Ihrer Aktien abgebaut, nur eben von der anderen, "falschen" Seite. Meist geraten Sie so in Verlust, weil die Kurse nochmals nachgeben.

Wenn Sie also die durchaus günstigen Gelegenheiten, die sich nun bei etlichen Aktien bieten, nutzen wollen, dann betrachten Sie diese eher als kurzfristige Spekulation statt als strategisches Investment. Seien Sie bereit, Gewinne auch schneller mitzunehmen, und beobachten Sie die Marktverfassung genau. In der Regel ergibt sich meist noch eine zweite Einstiegsmöglichkeit für Langfristanleger. Und diese Geduld wird häufig mit besonders hohen Rabatten belohnt...

Viel Erfolg!

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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