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Inhaltsverzeichnis

Jetzt wird es richtig spannend

Es wird jetzt spannend – richtig spannend. Zumindest für die Freunde charttechnischer Analysen und natürlich für den DAX.

Heute hat der DAX endlich sein Gap  (Kurslücke – siehe blauer Pfeil) geschlossen. Gleichzeitig läuft er damit auch von unten an die für uns so hoch relevante Marke bei 7.251 Punkten. Aber das ist noch nicht alles, dazu erst einmal der klassische Chart:

Um die rote Prognoselinie zu verstehen, muss man einfach nur wissen, dass Charts einen gewissen Hang zur Symmetrie haben. Und hierzu ziehen Sie einfach eine senkrechte Spiegelachse durch die Mitte einer möglichen Formation und so ergibt sich der weitere Verlauf.

Nun ist Symmetrie kein unumstößliches Gesetz, Charts haben lediglich einen „gewissen Hang“ zur Symmetrie. Es sind demnach nur einige wenige Prozentpunkte an Wahrscheinlichkeit mehr.

Jetzt haben Sie also diesen Chart vorliegen, und nun?

Blenden wir einfach einmal alle fundamentalen Hintergründe aus. Das macht zurzeit Sinn, denn wer weiß schon welche Ratingagentur als nächste auf die Idee kommt, mal wieder in die Schlagzeilen zu wollen und darum eine neue Herabstufung oder ähnliches veröffentlicht. Auch wissen Sie nicht, welcher europäische Politiker, Zentralbankchef, Fondsmanager oder Journalist die nächste Schreckensbotschaft auf die Märkte loslässt.

Die Börse bleibt im kurzfristigen Bereich, wie immer, hysterisch – Sie und ich wissen nicht, welchen plötzlichen Ausbruch nach oben oder nach unten sie aufgrund welcher Nachricht als nächstes starten wird.

Wenige Prozentpunkte mehr reichen aus

Also alles hinschmeißen und langfristig anlegen? Mitnichten! Betrachten Sie das Spiel an den Börsen als Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten. Wenn es beim Black Jack gelingt, durch die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von 49 auf 53 % reich zu werden, ist es an den Börsen natürlich noch leichter, wenn man gewisse Regeln einhält.

Und damit wieder zum DAX-Chart. Aus diesem leiten sich nun mehrere Aspekte ab: Die 7.251er Marke wurde gerissen. Danach bestand eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das Gap geschlossen wurde. Darauf hatte ich im Vorfeld hingewiesen. Sie sehen, Wahrscheinlichkeit kann helfen.

Bleibt die Symmetrie bestehen?

Und nun müssen Sie einfach beobachten, ob der DAX die hier eingezeichnete Symmetrie fortsetzt. Zunächst ist er heute, nach dem Gapschluss, gefallen. Das ist eine weitere Bestätigung des bearishen Eindrucks. Er kann aber auch noch die Symmetrie perfekt erfüllen, bis zur 7.251er Marke laufen und erst dort die rechte Schulter ausbilden (Achtung, es ist keine Schulter-Kopf-Schulter-Formation). Sehen wir dann, dass er  an dem Gap oder an der 7.251er Marke scheitert, steigt die Wahrscheinlichkeit für weiter fallende Kurse. Ein weiterer „Prozentpunkt“ Wahrscheinlichkeit kommt hinzu, wenn er das letze Tief bei 7.071 Punkten (siehe schwarze Linie) nach unten bricht.

Sollte er jedoch die Symmetrie verlassen und zum Beispiel wieder die 7.251er Marke zurückerobern, bricht der bearishe Wahrscheinlichkeitsvorteil komplett ins sich zusammen. Und so können Sie ziemlich genau ihre Positionen steuern – anhand der Wahrscheinlichkeiten.

Nur kleine Vorteile

Allerdings, es geht hier wirklich nur um wenige Prozentpunkte, zwischen denen der bullishe und bearishe Vorteil hin und her schwingt. Sie werden demnach auch immer noch vergleichsweise oft falsch liegen. Und deswegen ist es so immens wichtig, weitere Faktoren über die klassische Charttechnik hinaus zu finden, die Ihnen beim kurzfristigen Handeln helfen, weitere Prozentpunkte auf Ihre Seite zubringen. So ist übrigens auch die Target-Trend-Methode entstanden – das nur nebenbei.

Der Chart mit den vielen Linien

Doch da wir schon einmal dabei sind, zum Schluss noch der „gefüllte“ Target-Trend-Chart, der intern gerne schmunzelnd mit einem Schnittmuster verglichen wird…

Und hier sehen wir einen weiteren Faktor, der die Wahrscheinlichkeit erhöht: das Alpha-Target. Denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit für das Kursziel 7.000 Punkte. Und so müssen wir zunächst davon ausgehen, dass dieses Target auch noch erreicht wird.

Und je nachdem, wie sich die Kurse in und um dieses Target weiter verhalten, werden wir uns weitere Prozentpünktchen erarbeiten. Dazu aber natürlich erst dann mehr.

Fazit:

Das durch den Bruch der 7.251er Marke nach unten eingetrübte Bild hat sich nun mit den fallenden Kursen nach dem Gapschluss noch ein wenig weiter verdüstert. Sollte nun auch noch das vorangegangene Tief bei 7.071 Punkten  nach unten gebrochen werden, wird das Bild noch bearisher. Bleiben Sie also weiterhin auf der Longseite vorsichtig, bis sich wieder erste bullishe Signale ergeben und das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Nach dem Präsidentschaftszyklus sollte, wie hier schon beschrieben, die schwache Phase Ende Mai/Anfang Juni eigentlich zu Ende sein.

Viele Grüße

 Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA um 10.000 auf 424.000 gestiegen. Analysten hatten einen Rückgang um 4.000 auf 405.000 vorhergesagt.

 

Damit bleiben wir weiterhin über 400.000 Anträgen, ein schlechtes Bild vom US-Arbeitsmarkt.

Das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich  um annualisiert 1,8% gegenüber dem Vorquartal. Dies entspricht exakt dem zuvor geschätzten Wert. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg des BIP um annualisiert 2,2% gerechnet, nach einem Wachstum im vierten Quartal um 3,1%.

Die persönlichen Konsumausgaben stiegen um 2,2% (vorläufig plus 2,7%) nach einem Anstieg von 4,0% im Vorquartal. Der BIP-Deflator betrug plus 1,9% nach plus 0,4% im Vorquartal. Der PCE-Deflator, eine wichtige Inflationskennzahl, stieg um 0,4% und auf Jahressicht um 0,9%.


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