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Inhaltsverzeichnis

Ohne Immobilienmarkt gibt es keine nachhaltige Erholung in den USA

Hinweis: Da ich morgen einen Termin habe, erscheint der nächste Steffens Daily am Montag, den 23.05.2010.

Normalerweise wirken sich niedrige Zinsen und ein wirtschaftlicher Aufschwung positiv auf den Immobilienmarkt eines Landes aus. Eine positive Entwicklung des Immobilienmarktes fördert aber ihrerseits auch wieder die Wirtschaftsentwicklung. Gerade wenn neue Häuser gebaut werden, gibt es eine Vielzahl von Branchen, die davon profitieren. Das sind natürlich  Bauunternehmen, Baustoff- und Baugeräteunternehmen, aber auch Unternehmen, die von der Einrichtung des Hauses, von den Arbeiten an und in einem Haus, von dem Gartenbau und vielem anderen profitieren. Das ist der Grund, warum ein Immobilienboom eigentlich fast immer auch zu einem Wirtschaftsboom führt. Einige von Ihnen werden sich sicherlich noch an den Aufschwung in den USA der Jahre 2003-2007 erinnern, der maßgeblich von dem Boom des US-Immobilienmarktes getragen wurde. Aber auch andere Ländern, z.B. Irland oder Spanien, genossen in dieser Zeit einen dynamischen Aufschwung, der durch die Immobilien- und Bauwirtschaft ausgelöst wurde.

Der immer noch fehlende Immobilienboom

Und genau hier verbirgt sich eines der Hauptprobleme der Wirtschaftserholung in den USA. Nach dem Immobilienboom bis 2007 gab es einen Crash in diesem Markt, von dem er sich bis heute nicht erholt hat. Immer noch gibt es zu viele Zwangsversteigerungen, Leerstände und damit Häuser, die nicht mehr verkauft werden können, weil sie sich dadurch und durch den Geldmangel der Eigentümer mittlerweile in einem erbärmlichen Zustand befinden.

Das alles drückt die Preise, die weiterhin stagnieren. Dazu der S&P/Case Schiller Home Price Index:

 

Die Preise sind mit dem Crash wieder auf ein Niveau von vor dem eigentlichen Boom im Jahr 2003 gefallen. Nach einer zögerlichen Erholung 2009/2010 kam es im weiteren Verlauf wieder zu einer Abschwächung. Die Preise belegen somit das Überangebot bei niedriger Nachfrage.

Baubeginne

Die Preise sind aber nicht der eigentliche interessante Faktor. Damit eine Wirtschaft vom Immobilienboom profitieren kann, müssen die „Baubeginne“ deutlich zunehmen. Und auch dazu gibt es entsprechende Daten:

Hier sehen Sie die Entwicklung der Baugenehmigungen und Baubeginne in den USA. Die Baugenehmigungen werden dabei als Vorlaufindikator zu den Baubeginnen gewertet. Auch in diesem Diagramm erkennen Sie, dass es nach dem Einbruch im Zuge des Immobilien-Crashs zunächst zu einem kleinen Anstieg kam, der sich aber genau wie bei der Preisentwicklung nicht fortsetzen konnte.

Bereits nach diesen Daten kann man festhalten, dass sich der US-Immobilienmarkt lediglich auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert.

Verkäufe neuer und bestehender Häuser

Ein weiterer Indikator für den Immobilienmarkt ist die Verkaufsaktivität bei vorhandenen Häusern (neuen und alten). Doch auch hier ist die Entwicklung in den vergangenen Monaten erwartungsgemäß ähnlich verhalten:

Sie sehen, dass sowohl die Verkäufe bestehender Häuser, als auch die Verkaufsaktivität bei den neuen Häusern noch unter dem Niveau des Jahres 2000 notiert. Und auch bei diesem Diagramm ist zu erkennen, dass es zunächst nach dem Crash einen kleinen Anstieg gegeben hat, der jedoch im weiteren Verlauf wieder in sich zusammengefallen ist.

Fazit:

Wir sehen im gesamten Bereich der beobachteten US-Immobilien-Daten noch keine nachhaltig positive Entwicklung. Der US-Immobilienmarkt fällt somit als Motor für die US-Wirtschaft zurzeit weg, und das ist eine Erklärung dafür, warum das Wirtschaftswachstum in den USA trotz niedriger Zinsen und anderer monetärer Maßnahmen nicht stärker anzieht.

Sollte es jedoch zu einer nachhaltigen Erholung des US-Immobilienmarktes kommen, wird es einen massiven Wirtschaftsboom in den USA geben, der natürlich auch positive Auswirkungen auf die US-Indizes hätte. Zurzeit ist jedoch nicht absehbar, wann es zu diesem Boom kommt. Die eigentliche Frage ist, wann die Zahl der Zwangsversteigerungen und der aktuelle Verkaufsdruck nachlassen.

Auswirkungen des US-Arbeitsmarktes

Interessanterweise hängt diese Frage auch damit zusammen, wie sich der US-Arbeitsmarkt entwickelt. Je mehr Menschen in den USA wieder Arbeit haben, desto mehr Menschen können sich auch wieder neue oder bessere Häuser leisten.

Damit bleibt aus Sicht der Fed die Belebung des US-Arbeitsmarkts vorrangiges Ziel. Der US-Immobilienmarkt wird einer solchen Belebung irgendwann folgen.

Sobald an den Immobiliendaten eine nachhaltige Erholung abzulesen ist, ist damit zu rechnen, dass auch die US-Indizes wieder oder dann vielleicht sogar weiter nachhaltiger ansteigen. Sie müssen also diese Daten in den nächsten Jahren im Auge behalten. Sobald eine Belebung zu erkennen ist, werden sich lukrative Trades ergeben!

Zum Schluss noch zum DAX

Der DAX zeigt sich heute erneut positiv. Sie sehen, dass die 7.251er Marke eine sehr hohe Relevanz hat und das obwohl sie nach klassischer Charttechnik kaum bedeutsam ist. Hier zeigt die Target-Trend-Methode wieder ihre eigentliche Stärke und so hoffe ich, dass nach den Verzerrungen durch die Katastrophe in Japan bald wieder eindeutige Prognosen zu erstellen sind.

Heute ist der DAX dann wieder an dem alten Jahreshoch und an der alten Aufwärtstrendlinie von unten abgeprallt:

Diese beiden Linien, das alte Jahreshoch (schwarze Linie) und die 7.251er Marke werden somit nun zu den neuen Entscheidungslinien, an denen sich der weitere Verlauf ablesen lässt.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sind um 29.000 auf 409.000 gesunken. Analysten hatten einen Rückgang um nur 11.000 erwartet.

Hier müssen wir abwarten, ob es sich bei den letzten Daten tatsächlich nur um einen kleinen Ausbruch nach oben gehandelt hat. Im Moment ist die Entwicklung sehr volatil und dadurch wird es schwer, eine Tendenz auszumachen.

Der Index der Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft ist im April um 0,3% auf einen Stand von 114,0 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert des Indikators gerechnet. Es ist der erste Rückgang seit Juni letzten Jahres.

In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser um 0,8 Prozent auf 5,05 Millionen gefallen. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg auf 5,2 Millionen Verkäufe gerechnet, nach  5,09 Millionen Häusern zuvor.


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